“Waldgemeinde Borkwalde”: Was können wir gemeinsam tun?

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Ich wurde um Veröffentlichung dieser Meinungsäußerung von Matthias Stawinoga, Mitglieder der Gemeindevertretung, gebeten, was ich natürlich gern mache:

Liebe Borkwalderinnen, liebe Borkwalder!

Vor fast 3 Jahren erhielt unsere Gemeinde den Zusatz „Waldgemeinde“ Borkwalde. Damit wurde der Bedeutung der Waldlage von Borkwalde Rechnung getragen und, so meine ich, auch das Image von Borkwalde aufgewertet.

Wir, Borkwalderinnen und Borkwalder, leben gern hier. Gute Luft, mitten in der Natur, unsere Kinder und Enkelkinder wachsen in einer gesunden Umgebung auf – wir leben „im Wald“! Die,die schon immer hier wohnen sind mit diesem Umstand groß geworden, und die „Neu-Borkwalder“ haben ihr neues Zuhause sicherlich gerade deshalb gewählt.

Im vergangenen Jahr mussten wir leider erleben, dass in unserer Nachbargemeinde Fichtenwalde ein furchtbarer Waldbrand wütete. Aktuell sind Forstschädlinge zur Bedrohung unserer Wälder geworden. Durch geplante und genehmigte Neubauvorhaben werden Waldflächen dezimiert.

Der Name „Waldgemeinde“ ist aber Ansporn und Verpflichtung zugleich. Am 3. Mai diesen Jahres war die Deutsche Baumkönigin bei uns zu Gast, und in ihrer ersten Amtshandlung hat sie auf dem Gelände des Tipidorfes im Beisein vieler Kinder den Baum des Jahres gepflanzt. Ein tolles Zeichen und Signal für die Zukunft, daraus könnte eine Tradition werden.

Eine Woche vorher, am 30.April fand aus aktuellem Anlass eine Informationsveranstaltung in der Kita statt. Der Forstschädling die Nonne soll mit Insektiziden aus der Luft bekämpft werden. In dieser Veranstaltung wurden pro und contra ausgetauscht.

Unabhängig davon wie der Ausgang dieser Angelegenheit ausgeht, hatte ich zum Schluss der Veranstaltung vorgeschlagen, dass wir als Einwohner der Waldgemeinde Borkwalde gemeinsam beraten, was wir selbst tun können, um unserem Borkwalde nicht nur den Namen Waldgemeinde erhalten können. Die Revierförster Martin Schmidt und Christian Tippmann haben spontan ihre Unterstützung zugesagt, gleichfalls die Bürgermeisterin, Renate Krüger.

Ich würde mich freuen, wenn das auf eine große Resonanz stößt, und wir uns im Herbst diesen Jahres zusammenfinden.

Matthias Stawinoga, Mitglied der Gemeindevertretung

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