Kommunalwahlen 2024: Blütenstadt Werder mit starken Ortsbeiräten

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Werder (Havel). Bürgermeisterin Manuela Saß wird am 9. Juni 2024 sicherlich mit Spannung auf den Ausgang der Kommunalwahl blicken. Zwar trennen den Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung (SVV) im Schützenhaus auf der Insel und ihren Amtssitz in der Eisenbahnstraße viele Meter und die Havel, aber bislang stellt die CDU mit zwölf Mitgliedern die größte Fraktion. Und das sollte, wenn es nach dem Willen der Bürgermeisterin geht, die seit zehn Jahren CDU-Mitglied ist, auch so bleiben oder sogar noch besser werden.

Ein Wunsch den ganz bestimmte auch alle anderen Fraktionen und 32 Mitglieder der SVV haben, wenn es um ihre eigene Partei oder ihre eigene Gruppierung geht. Manuela Saß selbst steht nicht zur Wahl Die 58jährige amtiert seit Dezember 2012 und hat noch einige Jahre als hauptamtliche Bürgermeisterin vor sich.

Auch diesmal werden 32 Sitze vergeben, und die beiden nach der CDU größten Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit jeweils fünf Stadtverordneten hoffen ebenfalls auf Zuwachs. Die Linke hat wie die AfD drei, die Freien Wähler und die StadtMitGestalter jeweils zwei Stadtverordnete.

Nun können bis zum 4. April 2024 Wahlvorschläge bei Wahlleiter Christoph Suber und seiner Behörde eingereicht werden. Wer bislang noch nicht in der SVV vertreten war und dessen Partei nicht dem Bundes-, Land- oder Kreistag angehört muss mindesten 20 Unterschriften von Unterstützenden vorlegen, um zur Wahl zugelassen zu werden.  Übrigens darf eine Liste maximal 48 Kandidierende enthalten, als eineinhalb Mal so viele wie es Sitze in der SVV gibt. Sie alle entscheiden dann über die Geschicke der prosperierenden 27.000 Einwohner habenden Stadt. Neben der Kernstadt gibt es acht Ortsteile.

Wenn die Bürger der Stadt Werder an die Urnen gerufen werden, werden in den Ortsteilen auch Ortsbeiräte gewählt. Deren Größe richtet sich nach der Einwohnerzahl im Ortsteil. Nach Werder die meisten zählt Glindow. Das Ziegeleidorf darf 13 Ortsbeiratsmitglieder wählen. Im benachbarten Bliesendorf sind es dagegen nur sechs. Sechs Ortsbeiratsmitglieder haben auch die Beiräte im Lilienthal-Dorf Derwitz, im malerischen Kemnitz, im schönen Petzow, aber auch in Phöben und Plötzin. Auf der Insel Töplitz beraten sieben Beiräte über die Geschicke des Dorfes. Bei den Mandaten handelt es sich um die maximal zu wählende Größe. Ein Ortsbeirat kann auch aus weniger Mitgliedern bestehen, wenn es nicht genügend Kandidierende gibt oder eine Liste erschöpft ist, d.h., obwohl es dieser zustehen würde, es keine weiteren Kandidierenden auf der Liste gibt. Aktuell haben die Ortsbeiräte in Glindow neun, in Töplitz fünf und in allen anderen Ortsteilen drei Mitglieder.

Die Ortsbeiräte wählen aus ihrer Mitte den Ortsvorsteher, der gern auch heute noch als Dorf-Bürgermeister bezeichnet wird. Die alte Bezeichnung Schulze wird höchstens nur noch scherzhaft verwendet. Bis auf Glindow und Phöben tagen alle Ortsbeiräte erst wieder im September. Den Ortsbeiräten steht laut der Kommunalverfassung ein eigenes Ortsteilbudget zu, über dessen Höhe die SVV entscheidet.

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