Stefan Burow

Planebruch: Stephan Burow ist der neue Bürgermeister von Planebruch – Ulf Dingelstaedt verliert in allen vier Dörfern

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Planebruch. Nicht unerwartet, aber doch überraschend, nach über 25 Jahren muss Ulf Dingelstaedt den Bürgermeisterstuhl räumen. Der 61jährige, parteilose Gemeindechef ist bei der Stichwahl am 30.06.2024 seinem bisherigen Mitstreiter, dem 16 Jahre jüngeren Stephan Burow unterlegen.

Burow erhielt rund 20 Prozent mehr Stimmen als Dingelstaedt. Bei einer guten Wahlbeteiligung von 61,8 Prozent votierten in der gesamten Gemeinde Planebruch 59,7 Prozent für den in Oberjünne wohnenden Burow, Dingelstaedt erreichte 40,3 Prozent.

Besonders überraschend ist Dingelstaedts Abschneiden in seinem Heimatdorf Cammer. Hier war das Ergebnis zwar knapper, aber dennoch deutlich. 47 Prozent für Dingelstaedt und 53 Prozent für Burow, der in seinem Heimatort Oberjünne 63,8 Prozent der Stimmen erhielt. Noch deutlicher fiel das Ergebnis in Freienthal aus, wo Burow gar 70,7 Prozent der Stimmen erhielt. Dagegen bewegten sich die Damelanger Wähler im Bereich des Endergebnisses, hier waren 58,3 Prozent für Burow.

Burow versprach vor der Wahl ein Bürgermeister für alle zu sein, sich für Transparenz im Alltag einzusetzen und vor allem weiterhin für einen Radweg entlang der L85 zu kämpfen. Da Burow zum Bürgermeister gewählt wurde und damit automatisch Vorsitzender der Gemeindevertretung ist, wird er wohl sein Mandat in der Gemeindevertretung abgeben.

In einem solchen Fall wird Maik Sternberg von der Bürgerliste Planebruch nachrücken. Diese Liste wurde von Ulf Dingelstaedt angeführt, Burow hatte hier den dritten Listenplatz, allerdings das beste Ergebnis bei der Kommunalwahl erzielt. Außer den beiden sind Nino Winkelmann und Patrick Feuerherdt von der Bürgerliste in die Gemeindevertretung eingezogen.

Die Freizeitinitiative Planebruch entsendet ebenfalls vier Mitglieder. Dirk Borgwardt, Ronald Hoffmann, Kathleen Schmidt sowie Thomas Schwäbe werden in die Gemeindevertretung einziehen.

Ergänzt wird die Gemeindevertretung durch Aline Liebenow, sie zieht für Andreas Koska von den Grünen ein, der das Mandat nicht angenommen hat, sowie Florian Wernitz von den Freien Wählern. Sogar Wernitz erhielt bei der Kommunalwahl mehr Stimmen als Altbürgermeister Dingelstaedt.

(Artikelfoto: Wahlflyer von Stefan Burow)

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