Glühwein und Weihnachtsweisen – 1. Advent mit vielen Höhepunkten

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Es scheint als wenn alle darauf gewertet hätten, dass es endlich losgeht, die Adventszeit, die Zeit von Zimtstern und Glühwein, von Bratapfel und Kinderpunsch.

Schon am 1. Adventswochenende war überall ein lebhaftes Treiben zu beobachte, die Händler und Budenbetreiber lächelten, und die Besucher strömten auf die Märkte.

In der Landeshauptstadt lockten neben dem städtischen Markt in der Brandenburger Straße der Böhmischer Weihnachtsmarkt in Babelsberg, einer von böhmischen Webern gegründeten Siedlung. Am Kutschstall eröffnete Finanzministerin Katrin Lange gemeinsam mit dem polnischen Botschafter den Polnischen Weihnachtsmarkt. Der deutsch-polnische Chor „Spotkanie“ sang in beiden Sprachen stimmungsvolle Lieder.

Aber nicht nur in der Landeshauptstadt, auch in der Zauche war viel los. In Krahne versammelten sich beleuchtete Trecker zu der 2. Krahner Weihnachtsmann-Parade. Etwa 20 Fahrzeuge rollte durchs Dorf, mehrere Tausend Besucher bewunderten das Defilee der Landmaschinen. Rund um den Dorfplatz am Feuerwehrgerätehaus und auf den Weg zum Gutspark waren Stände aufgebaut, die Leib und Seele erfreuten. Veranstaltet wurde das Spektakel von der Interessengemeinschaft der Feuerwehrfreunde.

Nur ein Dorf weiter wurde ebenfalls gefeiert. In Golzow entzündete der Golzower Kultur- und Dorfverein ein Adventsfeuer, genauer waren es eigentlich drei Feuer, die Karl-Heinz Voigt, der Krokodil-Mann betreute. Die Landfrauen boten Quarkbällchen an und die Schule zog viele mit einer Tombola an. Es gab keine Nieten, und das beförderte den Losverkauf. Die Golzower haben das Vergnügen, durch das Wolfgang Göricke gewohnt souverän führte. Auch hier, wie in Krahne fehlte es nicht an Glühwein und Punsch. Die kalte Witterung und die verschneiten Bäume ließen tatsächlich eine feierliche Atmosphäre aufkommen.

Im nächsten Dorf, in Oberjünne, war es etwas stiller. Hier lädt der Adventsmarkt erst am 2. Adventssonntag ein. Allerdings haben Norbert und Veronika Fröhndrich die Türen des Büdnermuseums geöffnet und, wie schon in den vergangenen Jahren, eine Krippenausstellung präsentiert. Etwa 55 Krippen lockten die Blicke auf sich, wobei der unbestrittene Star ein Diorama des Golzower Elektriker-Meisters Willfried Meier war. Gemeinsam mit seiner Frau Petra führte er das kleine Wunderwerk vor. Darauf ließ sich alles auf Knopfdruck in Bewegung setzen. Eisläufer zogen übers Eis, ein Skifahrer fuhr den Hügel hinab, das Karussell drehte ebenso fröhlich die Runden wie die erzgebirgische Pyramide. Der Schornsteinfeger fegte die Esse und aus dem zweiten Schornstein qualmte weißer Rauch. Ein Fotograf nahm Bilder mit dem Nikolaus auf, und besonders beeindrucken das Geschehen rund um die Kirche. Nachdem die Glocken verklungen sind begann der Kinderchor zu singen. Meier hat ein kleines Kunstwerk geschaffen. Wer will kann es auf dem Grebser Adventsvergnüge am kommenden Wochenende betrachten.

Auch in einem weiteren Ortsteil der Gemeinde Planebruch, in Damelang ging es hoch her. Der DFFV lud zum zweiten Mal in den Garten des Dorfgemeinschaftshauses ein. An etwa 20 Ständen wurden Bastelarbeiten, Honig, Grünkohl und Flüssiges angeboten. Die Weihnachtstanne bildete den Mittelpunkt, und eine Kutsche machte Rundfahrten durchs Dorf.

Grit Hoffmann vom Damelanger Fastnachts- und Freizeitverein war mit der Resonanz zufrieden. In einem Gespräch mit Zauche 365 erzählte sie, wie es zum Adventsmarkt gekommen ist.

Das folgende Interview ist auch mit Unterstützung von zwei Künstlichen Intelligenzen entstanden. Aus einer Audiodatei wurde Text und aus dem Text ein gut lesbares Interview. Das eigentliche Interview fand selbstverständlich zwischen Menschen statt. Die Endbearbeitung lag beim Autor. Ermöglicht wird uns diese effektivere Arbeit durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Alle Artikel, bei denen KIs zum Einsatz kommen, kennzeichnen wir mit “KI” im Artikelbild.

Andreas Koska: Guten Abend, Gritt Hoffmann. Es ist wirklich schön hier auf Ihrem Adventsmarkt. Können Sie uns erzählen, wie die Idee dazu entstanden ist?

Gritt Hoffmann
Gritt Hoffmann

Gritt Hoffmann: Guten Abend, Andreas Koska. Die Idee zum Adventsmarkt entstand 2015 während unserer 800-Jahr-Feier. Damals hatten wir einen kleinen Markt an der Kirche, und die Damelanger waren so begeistert, dass sie fragten, ob wir nicht wieder einen Adventsmarkt veranstalten wollen. Daraufhin haben wir uns als Verein, genauer gesagt als DFFV Damelanger Fastnachts- und Freizeitverein, entschieden weiter zu machen.

Andreas Koska: Wie kam es zur Entscheidung, den Adventsmarkt am Gemeindehaus zu veranstalten?

Gritt Hoffmann: Unser Verein hat sich letztes Jahr dazu entschlossen, einen eigenen Adventsmarkt zu starten. Ursprünglich hatten wir ihn an der Kirche, aber dann haben wir beschlossen, ihn am Gemeindehaus abzuhalten. Und jetzt sind wir bereits in der zweiten erfolgreichen Auflage.

Andreas Koska: Das klingt nach einer positiven Entwicklung. Wie zufrieden sind Sie bisher mit dem Besuch?

Gritt Hoffmann: Wir sind sehr zufrieden, besonders wenn es dunkel wird und die Beleuchtung ihre Wirkung entfaltet. Die Atmosphäre ist wirklich schön, und die Besucherzahlen sind vielversprechend.

Andreas Koska: Das freut mich zu hören. Gibt es besondere Highlights auf Ihrem Adventsmarkt, die Sie hervorheben möchten?

Gritt Hoffmann: Auf jeden Fall. Neben den traditionellen Weihnachtsmarktständen haben wir Live-Musik, lokale Künstler, eine Tombola mit tollen Preisen und für die Kinder eine Bastelstation sowie einen Besuch vom Weihnachtsmann. Es ist wirklich für jeden etwas dabei.

Andreas Koska: Das klingt nach einer vielfältigen und festlichen Veranstaltung. Vielen Dank, Gritt Hoffmann, für diese Einblicke. Ich wünsche Ihnen weiterhin einen erfolgreichen Adventsmarkt.

Gritt Hoffmann: Vielen Dank, Andreas Koska. Wir freuen uns über jeden Besucher und wünschen auch Ihnen eine schöne Adventszeit.

Wer wollte konnte also den ganzen Samstag vor dem 1. Advent auf wunderbaren kleinen Märkten verbringen und das taten viele. Offenbar ist die Angst vor dem Corona-Virus, der sich gerade wieder sehr stark ausbreitet, nicht mehr vorhanden.

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