Nabu unterstützt Werder (Havel) bei Blühwiesenprojekten

Werder. Die Nordspitze der Inselstadt wird bunter und bienenfreundlicher. Die Stadt und die Nabu-Ortsgruppe in Werder (Havel) arbeiten dabei Hand in Hand. Im Bereich einer bereits bestehenden Wildstaudenwiese am Spielfisch haben Nabu-Mitglieder unlängst 500 Wildblumenzwiebeln gesetzt. Außerdem wurde ein Insektenhotel aufgestellt.

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Die Fläche wird von der Stadt erst im Spätsommer gemäht, damit sich die bereits vorhanden Blühkräuter wie Wiesensalbei, Schafgarbe und Hornklee ungestört entfalten können. Es ist eines von vielen ähnlicher Projekte des Bereichs Grünflächen zum Erhalt der Artenvielfalt.

Blühwiese, Werder (Havel) Werder, Insel

Die Nabu-Ortsgruppe möchte solche Aktivitäten unterstützen, die Wildstaudenwiese auf der Insel ist die Premiere. Um den Bienen schon im zeitigen Frühjahr ein Nahrungsangebot zu machen und die Fläche optisch zu bereichern, hat der Nabu Wildtulpenzwiebeln gesetzt, die sich mit den Jahren verbreiten und einen bunten Blühteppich bilden werden. Das selbstgebaute Insektenhotel bietet vor allem Wildbienen einen Unterschlupf.

Das Projekt „Ökologische Randflächenpflege“ der Stadt läuft bereits seit einigen Jahren. An den Rändern des Obstpanoramaweges, an vielen Straßenrändern in den Ortseilen und an weiteren Plätzen und Grünflächen wurden Pflegegänge reduziert und damit Blühzeiten von Wildblumen verlängert.

So auch auf der Nordspitze der Insel. Im Frühjahr nächsten Jahres soll in der Nähe auf der Lichtung am Weg-Ende eine weitere Wildblumenwiese hinzukommen, erneut als Kooperationsprojekt mit dem Nabu-Ortsverband. Wer bei zukünftigen Nabu-Aktionen mitmachen möchte, schreibt eine E-Mail an info@nabu-werderhavel.de

(Pressemitteilung der Stadt Wrder (Havel) | Henry Klix | Artikelfoto: Spaziergänger am Schild der Blühwiese (c) hkx)

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