Einwohnerantrag zur Erweiterung der Wohnbebauung der Stadt Brück

Brück. 12 Hektar, das ist die Fläche, die die Brücker Stadtverordneten ganz schnell mit dem neuen Flächennutzungsplan als zusätzliche Bauflächen ausweisen wollen. Neben einem Bruchteil am Amtsgebäude betrifft dies aber vor allen Dingen die ausufernde Versiegelungen freier Natur direkt zwischen der Gartenstraße und dem Naturschutzgebiet Belziger Landschaftswiesen.

Dieses Ansinnen hat nicht nur die direkt Anwohnenden der Gartenstraße auf den Plan gerufen, sondern weitere Brücker*innen aktiv werden lassen. In Unterschriftenlisten zu einem Einwohnerantrag sprechen sie sich dafür aus, dass im Sinne einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung zuallererst vorhandene Straßen und Flächen innerhalb der Ortslage Brück genutzt werden. Dadurch sollen wertvolle Freiflächen am Siedlungsrand, wie die oben benannte, westlich der Gartenstraße in Richtung des Naturschutzgebietes, erhalten bleiben. Diese werden von der Bevölkerung nämlich vor allem als Naherholungsgebiet für diverse Aktivitäten genutzt. Ferner werden auf den Unterschriftenlisten bereits mehrere Alternativen für Entwicklungsflächen innerhalb der Brücker Ortslage angeführt.

Quelle: LGB

Und nicht zuletzt entspricht die Forderung der Brücker*innen auch den Vorgaben des Landesentwicklungsplans für Berlin-Brandenburg, welche der Innenentwicklung Vorrang einräumt, um gerade die Natur im ländlichen Raum zur Naherholung und nachhaltigen CO2-Minimierung zu erhalten und eine Ausdehnung von Bauflächen in Freiräume zu vermeiden.

Die Listen mit 170 Unterschriften wurden am 24. August 2021 als Zwischenstand dem Amtsdirektor von Brück, Marko Köhler, mit der Bitte übergeben, diese zu prüfen und sie an die Stadtverordneten weiterzuleiten. Gesammelt wurden die Unterschriften seit dem 8. August 2021. Die Sammlung wird fortgesetzt.

Weiterhin danken wir allen Bürger*innen von Brück, die sich mit Ihrer Unterschrift aktiv für den Erhalt der Freiräume am Naturschutzgebiet Belziger Landschaftswiesen einsetzen und freuen uns, weiterhin mit ihnen und vielen weiteren Brückern und Gästen bei Spaziergängen und Radtoruren die Natur entdecken und erleben zu können. Ein Brücker Flächennutzungsplan darf nicht allein in Überlegungen zu neuen Wohnbauflächen enden, sondern soll viel mehr berücksichtigen, wie wir unsere Stadt insgesamt entwickeln wollen.

Max Lemke und Mandy Glanz (Vertrauenspersonen)

Die Unterschriftenliste können Sie sich hier …

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