Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg tagt in dem Zweimühlenort Cammer

Cammer. Das Zauche-Dorf Cammer ist als Mühlenstandort bekannt. Hier gibt es noch zwei Mühlen, die historische Bockwindmühle und die Mühle von Eberhard Rosenmüller, ein ehemaliger Holländer, die immer noch gewerblich betrieben wird. Kein Wunder also, dass die Berlin-Brandenburgische Mühlenvereinigung den Ort für ihre Jahreshauptversammlung auserkoren hat. Am 28. August kommen die Müllerinnen und Müller im Gemeindehaus Cammer im Gutspark zusammen. Wie immer wird sich der Tagesablauf in Vereinsangelegenheiten und Exkursionen teilen. Der Vorstand soll für seine Arbeit im Jahr 2020 entlastet werden, Neuwahlen stehen nicht an.

In Kurzvorträgen und Berichten wird unter anderem über die Zusammenarbeit mit dem brandenburgischen Landesdenkmalsamt bei der Dokumentation historischer Mühlen, ein deutsch-polnisches Projekt mit der Stiftung Baltic Natura, die Sammlungsbestände der Bibliothek, die Zusammenarbeit mit dem Berliner „Deutschen Technik Museum“ und Informationen zur Förderprogrammen berichtet.

Nach dem Mittagessen geht es über den Mühlensteig zur Bockwindmühle, wo der Chef des Dorfvereins, Joachim Richter, durch die Mühle führen wird.

Vorgesehen aber noch nicht gesichert ist ein Ausflug an die Golzower Wassermühle, das teilten die Vorstandsmitglieder der Vereinigung Sabine Wendt von der Großkopf-Mühle in Niemegk sowie Torsten Rüdinger, der Sanssouci-Müller im Einladungsschreiben mit.

„Wir freuen uns, dass Vereine, die in ganz Brandenburg und der Bundeshauptstadt aktiv sind, auf die Zauche aufmerksam werden und unsere Sehenswürdigkeiten wahrgenommen werden, wir heißen die Müllerinnen und Müller herzlich willkommen“, freut sich der Chef des Tourismusvereins Zauche-Fläming, Andreas Koska über die Wahl des Tagungsortes. Koska gehört auch der Mühlenvereinigung an.

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