Wo Kultur, Natur und Kulinarik aufeinander treffen – Agrarminister Axel Vogel informiert sich in Beelitz über die Vorbereitungen auf die Laga 2022

Beelitz. Brandenburgs Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Axel Vogel (Bündnis ’90 / Die Grünen)‚ hat sich heute bei einem Besuch in Beelitz ein Bild von den Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2022 gemacht. In nicht einmal mehr zwei Jahren richtet die Spargelstadt das Großereignis unter dem Motto „Ein Gartenfest für alle Sinne“ aus und rechnet für den Ausstellungszeitraum vom 14. April bis zum 31. Oktober mit mehreren Hunderttausend Besuchern.

Axel Vogel, Bernhard Knuth, LAGA 2022, BeelitzDie beiden Geschäftsführer der in diesem Jahr gegründeten Landesgartenschau Beelitz GmbH, Bürgermeister Bernhard Knuth und Peter Krause, stellten das Konzept vor und erklärten unter anderem, dass Beelitz vor allem mit den vielen regionalen Erzeugnissen bei den Besuchern punkten will. So wird es über die übliche Garten- und Blumenschau hinaus viele Produkte aus Beelitz, der Umgebung und vielen anderen Ecken Brandenburgs zu probieren geben. Auch die Stadtgeschichte und die Beelitzer Ortsteile werden eine Rolle spielen, ebenso wie die Lage der Stadt im Landschaftsschutzgebiet und speziell dem Naturpark Nuthe-Nieplitz. Auch die Nachhaltigkeit wird ein großes Thema sein, so kommen unter anderem Windräder in Blumenform zum Einsatz und liefern Strom, und für die Erreichbarkeit der Laga soll verstärkt auf Alternativen zum Auto gesetzt werden – indem das Radwegenetz weiter ausgebaut wird und im Laga-Jahr Busse und Bahnen eine noch einfachere Verbindung nach Potsdam und Berlin schaffen.

Das künftige Gartenschaugelände erstreckt sich über rund 15 Hektar zwischen der Altstadt und dem Beelitzer Flüsschen, der Nieplitz, und ist schon jetzt in einigen Bereichen so gut wie fertig. Unter anderem wurden Wege angelegt, vorhandene Biotope hergerichtet und zusätzliche Bäume gepflanzt. Die Nieplitz selbst wird derzeit im Bereich des Laga-Geländes renaturiert. Erlebbar wird sie durch eine Steintreppe, von der aus man eine gute Sicht auf den Fluss hat, und auch von Fußgängerbrücken, die künftig die Gartenschaubereiche miteinander verbinden werden.

Minister Axel Vogel gab sich von den Plänen beeindruckt:

„Man kann schon begeistert sein von der Verknüpfung von Kultur- und Naturlandschaft, die hier gegeben ist – vom gärtnerischen Wirken auf der einen Seite und unbearbeiteter Landschaft auf der anderen. Der  Übergang zwischen Stadt und Fluss ist ein ganz besonderes Moment. Was ganz wichtig ist: Auch wenn die Gartenschau vorbei ist, bleibt alles für die Bürgerinnen und Bürger erlebar. Und die Bereiche auch schon während der Laga für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren generell kostenlos zu öffnen, ist genau das, was wir brauchen.“

Bürgermeister Bernhard Knuth freute sich über die Gelegenheit, die Ideen präsentieren zu können:

„Neben dem, was eine Gartenschau normalerweise ausmacht, haben wir auch viele unkonventionelle Ideen einfließen lassen, welche die Beelitzer Laga zu etwas ganz besonderem machen werden. Das wir zum Beispiel Lebensräume von Tieren und Pflanzen, die vor unserer Haustür liegen, behutsam für Menschen erlebbar machen, ist eine großartige Chance. Schon die Vorbereitungen machen unheimlich viel Spaß, auch weil sich so viele Menschen, Unternehmen und Vereine daran beteiligen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir aus unserer Stadt heraus mit der starken Unterstützung des Landes etwas Tolles für viele Besucher schaffen werden.“

(Thomas Lähns)

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