Marionettentheater im Beelitzer Schmiedehof: Hurvínek und Spejbl

Beelitz. Wenn der Vater mit dem Sohne: Hurvínek und Spejbl, die beiden berühmten Puppen des Prager Marionettentheaters, sorgen seit Jahrzehnten für amüsante Dialoge und kuriose Alltagssituationen – und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Fernsehen. Viele Generationen haben die beiden vor allem zu DDR-Zeiten vor der Mattscheibe erlebt und dabei lieben gelernt. Jetzt kommen die Prager Exportschlager nach Beelitz: Am Samstag, 15. September, geben sich die beiden im Beelitzer Schmiedehof ein Stelldichein.

In 33 Ländern auf vier Kontinenten und in 20 Sprachen wurden die Stücke mit den beiden bereits aufgeführt, das Theater beging 2010 sein 80-jähriges Jubiläum als professionelle Puppenbühne. Doch schon früher, nämlich bereits seit 1926, stehen Vater Spejbl und Sohn Hurvínek gemeinsam auf der Bühne. Manicka, Frau Katerina, der Hund Zeryk und viele andere neue Figuren kamen in den Folgejahren hinzu und trugen dazu bei, Themenvielfalt und Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

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In der aktuellen Spielvariante wechseln sich feinsinnige, humorvolle Dialoge mit visuellen Szenen ab, bei allem steht immer das meisterhafte Geschick der Puppenspieler mit den verschiedenen Figuren im Mittelpunkt, welches in seiner Art einmalig auf der Welt ist. Nicht nur Spejbl und Hurvínek, sondern Hurvíneks Freundin Manicka und weitere Marionetten und Figuren aus dem Fundus des Theaters tragen das Programm.

Für den Kulturverein Beelitz ist dies die vorletzte Freiluft-Veranstaltung in dieser Saison. Am kommenden Wochenende gibt es noch ein Konzert mit Akkordeon, Piano und feurigem argentinischem Tango.

Beginn der Aufführung mit dem Marionettentheater ist um 16 Uhr, Karten gibt es an der Tageskasse für 28 Euro sowie im Vorverkauf in der Tourist-Info Beelitz und im Schmiedehof (Poststraße 15 / 16).

(Thomas Lähns)

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