Die Gömnigker Feuerwehr beim Nachtpokal in Lütte

Der Sommer ist jedes Jahr geprägt von den Feuerwehr-Wettkämpfen. Am Tag des geplanten Amtsausscheids in Brück riefen jedoch am Morgen die Sirenen alle verfügbaren Kameraden zum Brand bei der Agrargenossenschaft.

Der Ausscheid fiel dadurch komplett ins Wasser. Doch das Üben für den „Löschangriff nass“ sollte nicht umsonst gewesen sein, schließlich war außerdem die Teilnahme der Gömnigker Feuerwehr am Nachtpokal in Lütte geplant.

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Die Herausforderung hierbei ist, wie der Name schon erahnen lässt, dass der Wettlauf im Dunkeln stattfindet, beleuchtet sind lediglich der Punkt für den Verteiler sowie die Ziele. Im Grunde ist das gar nicht so realitätsfern, ist doch oft bei Brandeinsätzen im Gebäude der Strom bereits ausgefallen und die Räumlichkeiten sind stark verraucht.

Vor Einbruch der Dunkelheit
Nach Einbruch der Dunkelheit

Als Zuschauer konnte man sich hautnah davon überzeugen, wie schwierig es ist, im Dunkeln die Schläuche zu kuppeln. Wer entlang der Bahn stand, sah die rennenden Teilnehmer „aus dem Nichts“ auftauchen, bevor diese dann den Löschstrahl auf die Ziele richten.

Zwei Gömnigker Kameradinnen haben das Plötziner Frauenteam verstärkt und mit ihnen mit einer sehr guten Zeit (31.56) den ersten Platz abgeräumt. In der Männerrunde war die Konkurrenz deutlich größer, im ersten Durchlauf erreichten wir eine Zeit von 41.92, beim zweiten Durchlauf führte ein Fehler am Verteiler zu einem erheblich Zeitverzug. In der Summe landeten wir damit auf dem 11. Platz.

 

Nach der Siegerehrung haben Sieger und Teilnehmer noch weit in die Nacht hineingefeiert.

 

 

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