Backofen, Oberjünne

Oberjünne: Frisches Brot selbst gemacht – Wiederaufbau des alten Backofens geplant

Anzeige (Für mehr Informationen bitte anklicken)

Oberjünne. Es war knapp, aber schlussendlich erfolgreich. Die Gemeindevertretung Planebruch (GV) stimmte am 1. Juni 2026 bei der Sitzung in Damelang mit knapper Mehrheit der Überlassung eines kleinen Grundstücks in der Nähe der Gemeindescheune Oberjünne an den Festverein Planebruch.

Backofen, Oberjünne
Hier stand der alte Backofen

An der gewünschten Stelle wurden Fundamente des alte Dorfbackofens gefunden, und der Verein möchte hier den Backofen wieder entstehen lassen. Rund 13.000 Euro sind dafür eingeplant, der Gemeinde sollen keinerlei Kosten entstehen. Der Festverein hat einen Förderantrag bei der LAG Fläming-Havel gestellt und ist für eine Förderung von 10.000 Euro aus dem Programm „Aktionsplan im Regionalbudget 2026“ ausgewählt worden.

Falls es gelingt ist einiges geplant. „Die Durchführung von Backtagen, Dorffesten und weiteren Veranstaltungen im Ortsteil Oberjünne“, sind laut Begründung für den Antrag vorgesehen.

Schon vorab wurde von allen elf Gemeindevertretern die Meinung dazu schriftlich abgefragt. Damit wollte man eine Frist für den Förderantrag wahren. Fünf haben das Projekt befürwortet, und einer war dagegen, fünf haben gar nicht reagiert. Ähnlich sah es bei der Sitzung der GV aus. Deshalb wurde der Förderantrag gestellt und die Beschlussvorlage auf die Tagesordnung der GV gesetzt.

Maik Sternberg fühlte sich nicht genug informiert. Ulf Dingelstaedt kritisierte die Aufforderung, vorab abzustimmen, da ihm Detailinformationen fehlten. Obwohl das Vorhaben für die Gemeinde kostenneutral sein soll und – nach den Worten vom Initiator und Bürgermeister Stephan Burow – den Ortsteil Oberjünne attraktiver machen soll, stimmten Sternberg und Dingelstaedt gegen das Projekt, zwei weitere Abgeordnete enthielten sich der Stimme, und vier waren dafür. Burow sowie der Ortsvorsteher von Damelang-Freienthal, Dirk Borgwardt, die beide dem Vorstand des Festvereins angehören, erklärten sich für befangen und nahmen an der Abstimmung nicht teil. An der Sitzung nahm auch der Ortsvorsteher von Cammer, Lars Charlier teil. Er ist auch Vorsitzender des Dorf- und Heimatvereins in seinem Dorf. In dieser Funktion beteuert er auch den Wunsch, an der Bockwindmühle ebenfalls einen Backofen zu errichten. Dann könnte man das frisch gemahlene Mehl gleich verbacken.

(Fotos: Platz des alten Backofens)

Views: 13

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Login