Straße, Damelang

Planebruch: Radwegbau wird konkreter – Verkehrsinseln an den Ortseingängen kommen

Anzeige (Für mehr Informationen bitte anklicken)

Planebruch. Die Detailplanungen für den Radwegebau zwischen Brück und Golzow entlang der Straße L85 schreiten voran. Am 1. Juni 2026 hat die Gemeindevertretung (GV) Planebruch einer Vereinbarung mit dem Landesstraßenbetrieb zugestimmt, in der festgehalten wird, dass die Gemeinde die Kosten für die Gehwege trägt und den Unterhalt der Straßenbeleuchtung im Bereich der neu entstehenden Mittelinseln an den Ortseingängen übernimmt. Immerhin erhält die Gemeinde dafür einmalig 46.000 Euro als Ablösezahlung.

Abgeordneter Ulf Dingelstaedt schlug daraufhin vor, dass die Wartung der Straßenleuchten in den Vertrag mit eon.edis integriert werden solle, die die Gemeinde in seiner Amtszeit, Dingelstaedt war über 20 Jahre Bürgermeister der Gemeinde, für die Leuchten im gesamten Gebiet abgeschlossen hatte. Dem widersprach der jetzige Bürgermeister Stephan Burow. „Wir denken eher darüber nach, den Vertrag in Gänze zu kündigen, er verursacht hohe Kosten und die Dienstleistung ist schlecht, Reparaturen und Leuchtenaustausch lässt lange auf sich warten“, sagte Burow.

Im Zusammenhang mit dem Radwegebau werden jetzt auch Mittelinseln entstehen.

„Der Einbau der beiden Verkehrsinseln am Ortseingang erfolgt sowohl in die vorhandene Fahrbahn als auch auf benachbarte Grundstücke. Die Verkehrsinseln werden als Mittelinseln mit Versatz hergestellt. Die Fahrspuren werden in einer Breite von 3,75m und die Überquerungshilfe in der Mittelinsel in einer Breite von 3,50m ausgebaut“, wird in der Beschlussvorlage detailliert ausgeführt. Der erste Bauabschnitt des Radweges soll auf einer Strecke von 2,07 km zwischen Damelang und Cammer erfolgen. Die Mittelinseln werden am Dorfausgang in Damelang und Ortseingang in Cammer errichtet.

Der Bau kommt für die Bäckerei Wernitz zu spät, denn diese gibt es nicht mehr. Noch kurz vor Schließung lag im Bäckerladen eine Unterschriftenliste mit der Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, da der Bürgersteig vor dem Laden schmal war und die Fahrzeuge auf der Straße zu schnell waren. Tatsächlich war die Geschwindigkeit in Höhe der Bäckerei zu hoch, die Fahrzeuge aus Richtung Damelang können bis heute ungebremst in den Ort hereinfahren, und nachdem die Straße ausgebaut worden war, dachten viele nicht ans Abbremsen. Auch beim damaligen Straßenausbau war eine Mittelinsel geplant, diese wurde von dem schon erwähnten ehemaligen Bürgermeister ohne Rücksprache mit der GV verhindert, wie er damals gerne erzählte.

Übrigens muss auch ein Löschwasserbrunnen umgesetzt werden. Den Rück- und den Neubau eines Brunnens verantwortet das Amt Brück als Träger des Brandschutzes.

Der Startschuss für den ersten Bauabschnitt sollte im Juni erfolgen, ob es dabei bleibt wird abzuwarten sein.

(Artikelfoto: Straße durch Damelang)

Views: 10

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Login