Karfreitags-Erlebniswanderung unter dem Motto: „Natur und Kultur im Einklang“, auf Teilen des südlichen Pilgerrundweges „Bernhardspfad“

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Emstal. Meine obligatorische Karfreitagswanderung fand mit 25 Teilnehmern diesmal ein besonders großes Interesse. So startete sie wieder an den Dorfbacköfen in Emstal unter dem Motto „Natur und Kultur im Einklang“ bei ausgesprochen freundlichem Wetter.

Vom Backofenmuseum, mit Backtag der Emstaler Kugelbrote, führte die Rundwanderung durch Luch- und Waldgebiete zum Kolpinsee und über den Schampsee mit herrlich gelegenem Rastplatz weiter nach Kloster Lehnin. Hier suchten wir zunächst den romantisch gelegenen Mühlenteich auf. Danach erfolgte die Besichtigung der Klosterkirche St. Marien und von Teilen der Klosteranlage (Kreuzgang) mit sachkundiger Unterrichtung durch Sr. Regina, der ich hierfür ganz herzlich danken möchte.

Nach einer angemessenen Stärkung im Landgasthof Kirstein, der weit über Kloster Lehnin für seine schmackhaften Torten bekannt ist, wanderten wir weiter über den Willibald-Alexis-Weg und statteten der örtlichen Gedenkpyramide für den Schriftsteller einen Besuch ab. So entstammt seiner Feder auch der Roman „Die Hosen des Herrn von Bredow“, der Grundlage für den gleichnamigen DEFA-Film war.

Am Ufer des sagenumwobenen Gohlitzsees entlang und hinauf zu den markanten „Krüppelkiefern“ führte unser Weg weiter nach Rädel. Parallel zum „Emstaler Schlauch“ erreichten wir die „Hexenkiefer“, die mit ca. sechs Meter Umfang stärkste Kiefer von Brandenburg.

Einige wenige Wanderinnen verabschiedeten sich kurz vor dem Ortseingang von Emstal, um den nur zweistündig fahrenden Bus zu erreichen. Die Mehrheit der Wandergruppe begleitete mich nach einer kurzen Rast am Badestrand von Emstal weiter zu einem Luch Gebiet, das durch den Verbiss einer örtlichen Gruppe von Wasserbüffeln von störender Vegetation freigehalten wird.

Nach einem zum Ende der Wanderung noch fordernden Anstieg über losen Sand zum Aussichtspunkt Emstaler Zitzel, näherten wir uns, bei nun leicht einsetzendem Nieselregen und ca. 21 km Streckenlänge, wieder dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, wo sich ausgesprochen zufriedene und dankbare Wanderteilnehmerinnen von mir verabschiedeten.

Besonders mit Stolz erfüllte mich, dass mir gleich drei Aufnahmeanträge unmittelbar im Rahmen dieser Wanderung übergeben wurden.

Bernd Ferdinand Bernhard
DWV-Wanderführer®

Hier geht es zum Wanderkalender vom Märkischen Wanderbund Fläming-Havelland e.V.: https://www.maerkischer-wanderbund.de/wanderkalender/

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