Werder: Wirtschaftstag informierte über Zukunftschancen in der Region 14:48

Werder. Rund 400 Kinder und Jugendliche haben sich beim Werderaner Wirtschaftstag über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informiert. 20 Aussteller haben an Ständen in der Bismarckhöhe über den Weg ins Berufsleben beraten. Motto des Tages: „Deine Zukunft beginnt hier“.

„Unsere regionalen Unternehmen halten alle Zukunftschancen offen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß zur Eröffnung. Sie forderte die jungen Messebesucher auf, sich ein Bild von der vielfältigen Unternehmenslandschaft und deren Angeboten für den Start ins Berufsleben zu machen.

Unter den Ausstellern waren Unternehmen der Lebensmittelbranche wie die Condio GmbH, Herbstreith & Fox, Werder Feinkost oder die Werder Frucht Vermarktungsgesellschaft. Schüler konnten sich aber auch über die Perspektiven bei der Bundeswehr, der Regiobus oder im Gastgewerbe informieren. Auch Werders Oberstufenzentrum war mit einem Stand dabei.

Einige Schüler wussten bereits, was sie wollten und suchten zielgerichtet die Stände von Handwerksfirmen oder beispielsweise der Polizei auf. Andere informierten sich bei der IHK oder der Berufsbildung der Arbeitsagentur über Berufswege. Zu den Hauptgewinnen eines Glücksrades des Arbeitsagentur gehörte neben lustigen Giveaways ein dickes „Lexikon der Ausbildungsberufe“.

Beim Digitalwerk Werder konnten die Gäste mit einer sogenannten AR-Brille die reale mit der virtuellen Welt verschmelzen lassen. Eine Möglichkeit, die zum Beispiel auch beim Handwerk eine zunehmende Rolle spielt: Etwa wenn es darum geht, die farbliche Wirkung von Badezimmerfliesen zu simulieren.

Am Stand der Stadtverwaltung Werder (Havel) kam man mit einem Wortpuzzle mit den Schülern ins Gespräch über das Aufgabenspektrum von Kommunen. Worte wie Park, Turnhalle, Feuerwerk, Reise und Hund waren den unterschiedlichen Verwaltungsbereichen zuzuordnen.

Einen echten Hund brachte das Seniorenzentrum Haus am Zernsee mit auf die Bismarckhöhe: Sally ist ein Therapiehund für Bewohner der Pflegeeinrichtung. Die Zutraulichkeit der französischen Bulldogge kam auch bei vielen Messegästen an und vermittelte einen Seitenblick in den Alltag sozialer Berufe.

Dass zum Ausbildungsspektrum regionaler Unternehmen neben klassischen Berufsausbildungen zum Beispiel auch Duale Studiengänge gehören können, zeigten Unternehmen wie der Werderaner Elektoanlagenbauer Promontan. Am Stand wurde an einer echten Steuerungsanlage für ein Förderband einer Mülldeponie beispielhaft das Tätigkeitsfeld der Firma demonstriert.

Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, auf der zum Fotostudio umfunktionierten Bühne der Bismarckhöhe kostenlose Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen schießen zu lassen. Der hatte sogar passende Kleidungsstücke für den formalen Anlass bereitgelegt.

(Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) | Henry Klix | Artikelfoto: Blick in den Messesaal (c) hkx)

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