Sebastian Hoferick managt jetzt das Baumblütenfest

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Werder (Havel). Er war an über 200 Events in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin beteiligt, hat Kommunen wie Oranienburg, Ludwigsfelde und Beelitz bei der Organisation von Großveranstaltungen unterstützt und Veranstaltungen auf diversen Bundes- und Landesgartenschauen gemanagt. Mit seiner Potsdamer Firma Pyro-Passion hat er Silvester am Brandenburger Tor oder beim Bürgerfest des Bundespräsidenten den Himmel verzaubert.

Seit 1. August ist Sebastian Hoferick Geschäftsführer der neuen Veranstaltungsgesellschaft Werder (Havel) GmbH. 1600 Dateien wurden ihm gleich zur Begrüßung überreicht, deren Inhalte er zur Vorbereitung des Festes noch verinnerlichen muss. Ein Marktleiter wird die kommunale Gesellschaft ab Januar, eine Werksstudentin schon ab September, verstärken. im September wird auch das neue Büro der Gesellschaft in der Brandenburger Straße 162 bezogen. Die Internetseite www.baumbluetenfest.de ist „under construction“.

Sebastian Hoferick ist in Borkwalde aufgewachsen, mit seinen 33 Jahren ist er in der Veranstaltungsbranche bereits bestens vernetzt. Zur jüngsten Sitzung des aus Festakteuren und Bürgern zusammengesetzten Arbeitskreises Baumblüte ist der gelernte Veranstaltungskaufmann erstmals in seiner neuen Position in Erscheinung getreten. „Angst habe ich nicht vor dieser Aufgabe, Respekt schon“, wie er sagte.

Er freue sich auf „ein neues Wir-Gefühl“ für das Fest 2022,  das vom 23. April bis 1. Mai stattfinden soll. Erste Abstimmungen  wurden dafür von ihm getroffen und Künstler angefragt. Ein Marketingkonzept ist in Arbeit. Das Sicherheitskonzept macht die Runde bei den beteiligten Partnern und Fachleuten des Rathauses, deren Unterstützung die neue Gesellschaft weiterhin haben wird. Hauptansprechpartner bleibt neben Sebastian Hoferick auch der Chef des Stadtmarketings im Rathaus, Stefan Marten.

Nach einem fünfstufigen Einwohnerbeteiligungsverfahren hatten die Stadtverordneten voriges Jahr beschlossen, dass sich das Baumblütenfest wieder stärker an den Traditionen und regionalen Kreisläufen orientieren, aber auch ökologisch nachhaltiger werden soll. Die Etablierung eines Pfandbechersystem war eines der Themen, das Stefan Marten und Sebastian Hoferick mit dem Arbeitskreis Baumblüte diskutiert haben.

Auf Becherformen hat man sich schon mal geeinigt, die Frage des Aufdrucks wird mit der Entwicklung einer neuen Marke beantwortet werden. Ebenso ging es um die Frage, wie mit Mindestpreisen für Werderaner Obstweine auch Qualitätskriterien für den Obstwein eingeführt oder wie die Gastronomen, Vereine und Jugendliche in die Organisation und das Geschehen auf der Festmeile eingebunden werden können.

Bei der Organisation wird aktuell fest davon ausgegangen, dass das Baumblütenfest 2022 stattfinden kann. Die abschließende Entscheidung müsse vor dem Abschluss der Künstlerverträge anhand der Corona-Lage im Dezember getroffen werden, wie Stefan Marten die Runde informierte.

(Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) |Henry Klix | Artikelfoto: Sebastian Hoferick)

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