Werder: Onlinebeteiligung zur Rahmenplanung des Bahnhofsumfelds beginnt

Werder. Auftakt für die städtebauliche Rahmenplanung für das Bahnhofsumfeld: Die beauftragte Berliner Agentur BahnStadt GbR hat die Bebauungs- und Nutzungsstruktur, die soziale Infrastruktur, der verkehrlichen Bestand sowie der Grün- und Freiraumbestand analysiert. Die Bestandsaufnahme wurde textlich und in Kartendarstellungen vollzogen. Im Anschluss wurden Chancen und Hindernisse für städtebauliche Entwicklungen aufgezeigt.

In einem Online-Beteiligungsverfahren haben Bürger bis einschließlich 2. Juni 2021 unter www.werder-havel.de/bahnhofsumfeld die Möglichkeit, die Bestandsaufnahme zu kommentieren. Außerdem können sie sich auf einer Karte aktiv mit eigenen Ideen in das Planverfahren einbringen. Ideen anderer Teilnehmer der Onlinebeteiligung können kommentiert werden.

Die Rahmenplanung hat das Ziel, Entwicklungsperspektiven für das nördliche und südliche Bahnhofsumfeld aufzuzeigen. Hintergrund ist auch der geplante Bau eines Kraftfahrzeug- und eines Fahrradtunnels unter den Gleisen mit der damit verbundenen Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Im Zuge der verkehrlichen Neuordnung sollen Chancen für die Verbesserung der städtebaulichen Situation im Bahnhofsumfeld aufgezeigt werden.

In der Rahmenplanung wird das Gebiet zwischen Bahnübergang und Havel, Friedrich-Schmahlfeldt-Straße und Elsastraße/ Am Zernsee betrachtet – mithin eine 33 Hektar große Fläche. Die Ergebnisse der heute beginnenden Online-Beteiligung sollen in Entwicklungsszenarien einfließen, die die Agentur BahnStadt für das Bahnhofsumfeld erstellen wird.

Diese Szenarien sollen in einer Online-Präsentation voraussichtlich am 16. Juni öffentlich vorgestellt werden. Voraussichtlich Im August werden dann Planungswerkstätten durchgeführt, bei denen die Diskussion von städtebaulichen Testentwürfen im Fokus stehen wird.

(Presemitteilung der Stadt werder (Havel) | Henry Klix)

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