Gehwegsanierung in Cammer beginnt in vier Wochen – Neue Buswartehalle wird aufgestellt

Cammer. Bald geht es los, am 17. Mai 2021 werden die längst fälligen Sanierungsarbeiten am Gehweg in Cammer beginnen. Die Bauzeit für das rund eine halbe Millionen Euro kostende Projekt soll fünf Monate betragen. Ganz genau sind Kosten von 510.462,52 Euro eingeplant, davon erhält die gemeinde Planebruch 202.556,83 Euro als Förderung aus einem Programm für „Maßnahmen im kommunalen Straßenbau zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden“.

Es sind drei Bauabschnitte geplant, insgesamt wir der Gehweg auf einer Länge von rund 900 Metern erneuert. Die Kosten für die Einfahrten sind von den Anliegern zu tragen. Der Gehweg wird ein Breite von zwei Metern aufweisen, die gesamte Ausbaubreite beträgt rund 4,5 Meter. Übrigens hat die Gemeindevertretung schon Anfang 2017 einen Grundsatzbeschluss für die Sanierung beschlossen.

Da nach dem neuen kommunalen Straßenausbaugesetz keine Anliegerbeiträge erhoben werden, wird die Gemeinde zirka 300.000 Euro selbst aufbringen müssen. Im Zuge des Gehwegausbaus wird kurz vor Abschluss der Bauarbeiten im Herbst vor dem Haus Hauptstraße 19a eine neue Buswartehalle aufgestellt. Das hat die Gemeindevertretung Planebruch in der jüngsten Sitzung beschlossen. Es ist die erste von insgesamt drei Buswartehäuschen, weitere sollen in Damelang und Freienthal folgen.

Sie wurden notwendig, da seit einigen Jahren die Schüler aus Planebruch die Wahl zwischen zwei Schulen haben, der in Grundschule Golzow und der Grundschule Brück. Zuvor besuchten alle die Brücker Grundschule, so dass in Richtung Brück die Bushaltestellen eine Halle erhielten, um die Schüler nicht im Regen stehen zu lassen. Nun besucht die Mehrheit der schulpflichtigen Kinder die Friedrich-Eberhard-von-Rochow-Grundschule in Golzow. In dieser Richtung gibt es keine Buswartehallen und die Schüler sind Wind, Regen und Schnee ausgesetzt.

Den Abgeordneten der Gemeindevertretung Planebruch war das schon lange ein Dorn im Auge, deshalb wurde jetzt beschlossen, in den drei Dörfern für Abhilfe zu sorgen. Als erstes wird wie erwähnt das Häuschen in Cammer errichtet, dafür wird die Bushaltestelle um etwa 100 Meter Richtung Golzow verlegt und vor dem ehemaligen „Konsum“ aufgebaut. Sie soll rund 25.000 Euro kosten.

Wenn nichts dazwischen kommt, werden die Bürger ihren neuen Gehweg und das Wartehäuschen am 22.Oktober 2021 einweihen können, so die bisherige Planung.

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