Briefmarken sammeln und für einen guten Zweck in der Alten Brücker Post abgeben

Brück. Das Postgebäude in Brück wurde im Jahr 1926 eröffnet. Bis 2001 war das Postamt dort tätig. Die historischen Veränderungen und Umbrüche wandelten dieses zentrale Gebäude der Stadt Brück, mit Eröffnung des Seminar-, Kultur- und Gästehaus im Jahr 2000 um in einen Begegnungsort. Menschen aus vielen Orten und Ländern gehen nunmehr seit 20 Jahren ein und aus. Die Begegnungsstätte “Alte Brücker Post” mit ihrer Bildungs- und Kulturarbeit, Gastgeberin für Seminargruppen, Tagungen, Kunstausstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen und biografischen Liederabenden, Fotoausstellungen, Ausstellungen mit Kinderbuchillustrationen, Textilkunstausstellung u.v.m., ziehen Besucher aus dem Ort und weit darüber hinaus an, und Touristen nutzen gern die Angebote.

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Seit 2008 finden regelmäßig Gesundheitsvorträge statt, und eine dazugehörige kleine Bibliothek befindet sich weiter im Aufbau. Das Team kann voller Stolz auf das Geschaffene, Geschaffte und Bewirkte zurückblicken. Es wurden in diesem Zusammenhang auch Mikro-Sozial-Projekte und Personen mit Immigrationshintergrund sowie sozial bedürftige Menschen aus dem nahen Umfeld unterstützt. 2011, am 11.1., konnte das benachbarte Grundstück erworben werden. Jetzt ist ausreichend Platz und Raum, um unserer Vision eines Zentrums „Mensch SEIN“ eine neue und breitere Basis zu geben und somit neue Projekte verwirklichen zu können.

Wo einst Briefe und Pakete versendet und verteilt wurden, wird heute mit den Angeboten von Kultur- und Bildung auch eine Botschaft versendet. Gesellschaftliches- und politisches Engagement wird gezeigt und gelebt.  Förderung von Demokratie und Menschenwürde hat sich der 2016 gegründet gemeinnützige Verein „Mensch SEIN“ auf die Fahne geschrieben. Ganz praktische Projekte werden auch jetzt, in diesen besonderen Zeiten umgesetzt:

Briefmarken für das Oberlinhaus

„Wir sammeln seit vielen Jahren Briefmarken von versendeter Post. Diese übergeben wir an das Oberlinhaus Diakonie – Werkstatt in Potsdam.“, so Ricarda Müller, 1. Vorsitzende der Mensch SEIN e.V. Briefmarken sichern dort Arbeitsplätze. „Wir wollen alle auffordern sich daran zu beteiligen. Weihnachtspost wurde vielleicht erhalten, und die Briefmarken können jederzeit bei uns im Haus in den Briefkasten geworfen werden. Wir sammeln dann alle gemeinsam für einen sinnvollen und nützlichen Zweck. Macht mit. 364 Tage im Jahr!“ lacht Müller die schon sehr viele Briefmarken weiter gab in den letzten Jahrzehnt.

(Artikelfoto: Annie Tilmant (links) und Ricarda Müller)

Tag der Briefmarke

“Der Tag der Briefmarke (TdB) geht auf eine Idee von Hans von Rudolphi zurück und wurde erstmals im Dezember 1935 in Österreich begangen. Er sollte auf die Bedeutung der Briefmarke für die Post und die Allgemeinheit durch Ausstellungen, Sondermarken etc. hinweisen.

In Deutschland wurde der Tag der Briefmarke zum ersten Mal am 7. Januar 1936, dem Geburtstag von Heinrich von Stephan, begangen. Bis zum Zweiten Weltkrieg war dann der auf den 7. Januar folgende Sonntag dafür vorgesehen. Nach 1948 wurde der Tag auf den letzten Sonntag im Oktober verlegt.”

Quelle: Wikipedia

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