„Der Run ist da!“ – Brück-Ausbau ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht

Brück-Ausbau. Investor Helmut Roling, aber auch Bürgermeister Matthias Schimanowski und Amtsdirektor Marko Köhler sind bei einem Vor-Ort-Termin sichtlich stolz auf die Entwicklung von Brück-Ausbau. Köhler vergleicht die Entwicklung mit einem Bild aus den Grimmschen Märchen:

„Vor drei, vier Jahren lag Brück-Ausbau im Dornröschenschlaf. Man dachte, hier passiert nie etwas, höchsten noch der Abriss.“

Brück-Ausbau

 

Brück-AusbauJetzt reißen sich die Mieter um die Wohnungen zwischen Brück und Neuendorf. Tatsächlich blicken Roling und sein Partner Matthias Lenhardt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück:

„Vier Blöcke sind fertig, voll vermietet und bis auf einzelne Wohnungen durchsaniert. Jetzt gehen wir an die restlichen Blöcke ran.“

Für Roling war es die erste „Platte“ unter den zahlreichen Gebäuden, die er bereits saniert hat. Früher dachte er, dass die „Platte“ irgendwann verschwinden wird. Inzwischen hat er seine Einstellung jedoch verändert:

„Die industrielle Bauweise hat ihre Berechtigung. Sie ermöglicht effiziente Grundrisse und eine bezahlbare Gesamtmiete.“

Brück-Ausbau
Einer der bereits gepflanzten Obstbäume

Brück-Ausbau bietet darüber hinaus weitere Vorteile für die Mieter:

  • Wohnen im Grünen und Parkplatz direkt vor dem Haus.
  • Insgesamt zweihundert Obstbäume sollen gepflanzt werden, fünfzig gibt es schon.
  • An den Garagen soll es einen Naschgarten mit Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren geben.
  • Alle Wohnungen verfügen entweder über einen Garten oder einen Balkon.
  • Außerdem gibt es einen tollen Spielplatz, eine der ersten Maßnahmen und „Hobby“ von Roling.
  • Ein Mehrgenerationenspielplatz mit Schachspiel soll folgen.
  • Auch sonst ist an die ältere Bevölkerung gedacht. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierearm, einige sogar barrierefrei.
  • Auch der alte Konsum soll wieder belebt werden.
  • Zwei hauptamtliche Hausmeister kümmern sich um alles.

Brück-Ausbau, spielplatz

Brück-Ausbau, Helmut Roling
Helmut Roling

Es gibt 2-Raum-Wohnungen mit ca. 45 m2, 3-Raum-Wohnungen mit ca. 60 m2 und 4-Raum-Wohnungen mit ca. 75 m2. Über mangelnde Nachfrage kann Roling nicht klagen:

„Der Run ist da!“

Brück-Ausbau
Die neuen Balkone

Darüber freut sich auch Rica Heinemann von der Commerzbank. Diese ermöglicht finanziell die 128 bereits fertig sanierten und die 112 noch zu sanierenden Wohnungen. Insgesamt ist ein Volumen von 11 Millionen Eeuro zu stemmen.

Auch die Behörden spielen mit. Die Planungsbehörde hat kürzlich vor Ort festgestellt, dass Brück-Ausbau tatsächlich Siedlungsbereich ist und das Gelände zum Innengebiet erklärt. Das gibt den Investoren mehr Freiräume für die weitere Entwicklung. So kann jetzt auch an den Bau einer Kita gedacht werden. Ganz aktuell können auch wieder neue Balkons an die Häuser angebracht werden. Diese liegen schon auf dem Gelände und sollen demnächst montiert werden.

Brück-Ausbau

Brück-Ausbau, Marko Köhler, Helmut Roling
Amtsdirektor Marko Köhler (links) und Investor Helmu Rohling

Für Stadt und Amt bedeutet die erfreuliche Entwicklung von Brück-Ausbau aber auch eine Herausforderung. Köhler und Schimanwski rechnen mit zahlreichen Kindern, für die Plätze in der Kita, in Grund- und Oberschule benötigt werden. „Augenblicklich ist die Kita voll“, so Schimanowski. Zum Glück wird die Schule gerade erweitert. Beide Amtsträger denken auch über eine weitere Verdichtung des öffentlichen Nahverkehrs und ein Wartehäuschen:

„Wir können die Kinder nicht im Regen stehen lassen.“

Schimanowski sieht noch eine andere Herausforderung:

„Was sie geleistet haben erzeugt auch einen Druck auf unsere kommunalen Wohnung. Wir müssen mithalten.“

Trotzdem sieht man ihm und Köhler an, wie zufrieden sie sind, zumal Roling sich dauerhaft engagieren möchte. Investor, Bürgermeister und Amtsdirektor arbeiten offensichtlich gut zusammen. Nicht zuletzt freut sich auch Andreas Koska, Vorsitzender des Tourismusvereins Zauche Fläming, der ein Buch über Brück-Ausbau herausgegeben hat, über die Entwicklung der Siedlung. Er hofft auf Zuspruch zum regionalen Tourismus und plant – wenn es Corona wieder zulässt – , eine Begehung des Areals anzubieten.

(Artikelfoto v.l.n.r.: Rico Heinemann von der Commerzbank, Investor Helmut Roling, Amtsdirektor Marko Köhler, TZF-Vorsitzender Andreas Koska und Bürgermeister Matthias Schimanowski)

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