Brück: Storchenhauptstadt im Fläming – 30 Jungstörche im Amt Brück

Stadt Brück. Mit Rühstädt oder Linum kann sich die Zauche nicht vergleichen, trotzdem können sich die Bruterfolge des Weißstorchs rund um Brück sehen lassen.

Zwischen Linthe und Golzow sind 29 Rotstrümpfe geschlüpft und flügge geworden. Unangefochten liegt dabei die Stadt Brück an der Spitze. Allein in der Kernstadt gibt es drei Horste, in der Str. des Friedens und der Lindenstraße wurden drei Jungvögel gezählt, auf dem Schornstein der alten Bäckerei am Ärztehaus zwei weitere.

Wenn man die Brut mit drei Vögeln in Baitz, Trebitz und Stromtal mit drei sowie in Neuendorf hinzuzählt, sind von Brück aus 19 Störchen gen Afrika aufgebrochen.

In Cammer wurden ebenfalls drei, in Damelang und Linthe zwei Juvenile gezählt, auch in Müggenburg und Golzow gab es eine erfolgreiche Brut.

In Alt Bork hat zwar ein Paar den Sommer verbracht, die Brut aber aufgegeben.

„Besonders sehenswert ist der Horst in Golzow, denn hier nisten die Vögel in einem Baum, es ist einzigartig auch über den Fläming hinaus“, freut sich der Vorsitzende des Tourismusvereins Zauche-Fläming (TZF), Andreas Koska, über das Naturschauspiel. „Die Zauche ist das ganze Jahr über eine Reise wert, im Frühjahr lockt die Trappenbalz, im Sommer die Störche, man kann hier Glühwürmchen beobachten, falls es schneit auf Tierspurensuche im Winter gehen und aktuell sind wieder die Pilzsucher unterwegs“, betont Koska die Reize der Gegend.

(Andreas Koska)

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