Kloster Lehnin: Bürgerinitiative für Lärmschutz an der A2 und A10

Kloster Lehnin. Macht Sie auch der Autobahnlärm krank? Im Namen der neugegründeten Bürgerinitiative für Lärmschutz an der A2 und A10 lädt der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Udo Wernitz und die Ortsvorsteher Silvana Schille (Göhlsdorf) und Harry Grunert (Grebs) die Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am Montag, den 16. März, um 19 Uhr ins Sportzentrum Netzen (Seestraße), ein.

Zusammen mit Bürgern, Landes- und Bundespolitikern soll über das brisante Thema diskutiert werden.

Seit über 20 Jahren beschweren sich die Anwohner der Ortsteile Prützke, Grebs, Netzen, Nahmitz, Trechwitz und Göhlsdorf über den zu lauten Lärm an der A2 und A10. Inzwischen hat sich die Situation infolge einer Erhöhung der Fahrbahn im Zuge einer Sanierung und wegen der Verdopplung des Verkehrsaufkommens deutlich verschärft.

Wir haben daher kürzlich eine Bürgerinitiative gegründet, die mit Bürgern, Behörden und Politikern gemeinsam beraten möchte, wie der Lärmschutz an der Autobahn 2 verbessert werden kann und wie es gelingen kann, dass Behörden geeignete Maßnahmen ergreifen. Obwohl der Autoverkehr zugenommen hat, wurde nichts unternommen. In Grebs ist es so schlimm, dass bei bestimmter Windrichtung nachts das halbe Dorf nicht bei offenen Fenstern schlafen kann.

Aus unserer Sicht kann die beidseitige Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 100 sowie eine Verlängerung und Erhöhung der bestehenden Schallschutzwände viel bewirken. Die Lärmschutzwände im Bereich Kloster Lehnin können im Vergleich zu anderen nicht die volle Lärmminderung erzielen.

Umso unverständlicher ist es, dass es inzwischen ganze Mappen voller Absagen gibt und das, obwohl die Gemeinde Kloster Lehnin viel unternommen hat, um eine Finanzierung hinzubekommen. Viele Bürger können nicht nachvollziehen, warum die Gesundheit der Menschen als höchstes Gut wenig Beachtung in Sachen Lärmschutz findet.

(Bürgerinitiative für Lärmschutz an der A2 und A10)

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