Brück 2034 – Entwicklungsvisionen unserer Stadt

Stadt Brück. Entgegen aller demografischen Prognosen wächst die Stadt Brück seit Jahren kontinuierlich und könnte beim Wachstum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch zulegen. Deutlich wird dies an den aktuell steigenden Grundstückspreisen, des fehlenden Wohnraumangebots, dem mehrfach geäußerten Bedarf an altersgerechten Wohnungsangeboten und dergleichen mehr. Was kann der Klimaveränderung entgegengesetzt werden? Was passiert ab 2022, wenn die Schranken mehr geschlossen als geöffnet sein werden, weil die Taktung des RE 7 geändert wird und die Strecke auch vom ICE genutzt wird? Was muss unternommen werden, um Brück attraktiv(er) zu gestalten? Welche Standort-Vor- und Nachteile hat Brück, und wo wollen wir unsere Stadt im Jahr 2034 sehen? Wie können wir neue Investoren für das Gewerbegebiet gewinnen, und wie können wir den Tourismus stärken? Diese Fragen und darüber hinaus stellen sich aktuell einige Stadtverordnete und sachkundige Einwohner in einem fraktionsübergreifenden Stadtentwicklungsprojekt (StEP) “Brück 2034”.

Bisher war die Arbeit an der Stadtentwicklung größtenteils durch eine Vielzahl von Einzelanträgen der Fraktionen gekennzeichnet, die meist nur eine punktuelle Lösung herbeiführten. Lange Diskussionen bis der Bedarf obsolet wurde oder leidiges reagieren anstatt agieren. Eine von allen getragene Strategie, Vision, mit Weitblick fehlte, dämmerte es den ein oder anderen Stadtverordneten.

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ProBrück rief daher im letzten Herbst alle Fraktionen der Brücker Stadtverordnetenversammlung zu dem fraktionsübergreifendem Stadtentwicklungsprojekt (StEP) “Brück 2034″ auf, dem die Mitglieder der Fraktionen CDU und UWG sowie der Bürgermeister motiviert folgten. Gemeinsam überlegen sich die drei Fraktionen seitdem, was Brück und seine Orts- und Gemeindeteile zu bieten haben, wo es schwächelt und wo es einiger Nachhilfe bedarf, vor allem aber welche Weichen für die weitere positive Entwicklung der Stadt zu stellen sind. Dabei wurden die fünf großen Themenbereiche

  • Soziales/Kulturelles,
  • Bau/Infrastruktur,
  • Finanzen/Politik,
  • Umwelt und
  • Wirtschaft

dentifiziert, denen sich alle anderen Aspekte unterordnen und auf bestehende Abhängigkeiten, Probleme und Risiken überprüft werden.

Bewusst wird dieses erste Eruieren außerhalb des Verwaltungsprozesses erledigt, um die dort aktuellen knappen Ressourcen nicht unnötig zu binden und erst mit konkreten Vorstellungen oder Fragen an diese heranzutreten.

In der Runde herrscht dabei eine sehr erfrischende und konstruktive Zusammenarbeit, da alle die positive Entwicklung Brücks als gleiches Ziel vor ihren Augen haben. Die Mischung aus jungen und älteren, sowie alteingesessenen und hinzugezogenen Brückern gibt dabei der Diskussion einen ganz besonderen Schwung. Insbesondere der Neu-Brücker Martin Kneer, Sachkundiger Einwohner der CDU, bringt aus seiner alten Heimat eine neue Herangehens- und Betrachtungsweise eines Stadtentwicklungskonzepts mit, kann er doch hier auf einen Erfahrungs- und Ideenschatz zurückgreifen. In eine wertvolle Schatztruhe kann allerdings auch Herr Prof. Dr. Fischer von ProBrück greifen und insbesondere zum architektonisch, baulichen Bereich einiges beitragen und Herrn Kneer ergänzen. Während insbesondere die Neu-Brücker den Blick von außen mitbringen, können die alteingesessenen bei der Ausarbeitung der anzupackenden Maßnahmen auf ihre ureigenen Kenntnisse zu historischen Hintergründen und Befindlichkeiten Brücks und seinen Bürgern zurückgreifen. Mittelfristig soll und muss dies allerdings durch eine umfassende Bürgerbeteiligung ergänzt werden, um die Entwicklung unseres Planestädtchens wirklich auf alle Brücker zuzuschneiden.

Die Fraktionen CDU, ProBrück & UWG

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