Kommunale Wärmeplanung in Kloster Lehnin im Focus

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Kloster Lehnin. Die Gemeinde Kloster Lehnin setzt auf eine nachhaltige und klimafreundliche Wärmeversorgung im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes der Bundesregierung. Mit dem Ziel, bis spätestens 2045 eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen, hat die Gemeinde bereits vor Verabschiedung des Gesetzes mit der Erstellung von Wärmeplänen begonnen. Hierzu hat Bürgermeister Uwe Brückner 2023 zusammen mit der Verwaltung und der Kommunalpolitik die Arbeitsgruppe „Wende der Wärmeversorgung in Kloster Lehnin“ gebildet.

Die Wärmepläne sollen konkrete Vorschläge liefern, wie die Wärmeversorgung in Kloster Lehnin zukünftig gestaltet werden kann. Uwe Brückner findet die frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Prozess der Energiewende besonders wichtig. In den kommenden Wochen und Monaten sind daher Einwohnerversammlungen geplant, um die Bevölkerung über die geplante Wärmeplanung zu informieren und ihre Meinungen sowie Ideen zu berücksichtigen.

Die Auftaktveranstaltung findet am 10.01.2024, 19 Uhr im Rädeler Sportzentrum statt, gefolgt von weiteren Terminen in Göhlsdorf (15.01.2024) und Damsdorf (22.01.2024).

Brückner unterstreicht die langjährige Ausrichtung der Gemeinde auf erneuerbare Energien. Aktuell wird in Kloster Lehnin 245 Prozent mehr Energie durch Windkraft und Photovoltaik erzeugt, als tatsächlich verbraucht wird. Diese positive Entwicklung soll weiter vorangetrieben werden. Brückner schlägt unter anderem die Einspeisung von Biomethan ins kommunale Erdgasnetz vor. Inwieweit der Ausbau dezentraler Biokraftwerke, die mit Hackschnitzeln betrieben werden können, wirtschaftlich ist, kann erst geklärt werden, wenn der Bund die Fördermittelfrage geklärt hat.

Die Bedeutung einer nachhaltigen Wärmeversorgung wird auch vor dem Hintergrund des deutschlandweiten Energieverbrauchs deutlich. Über 50 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs entfallen auf die Wärmeversorgung, wobei fossile Brennstoffe wie Gas und Öl den Großteil decken. Die steigenden Preise dieser Brennstoffe im vergangenen Jahr, haben die Notwendigkeit einer Umstellung unterstrichen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sollen nach den Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes künftig planungsverantwortliche Stellen, vorrangig die Kommunen, strategisch planen, wie die Gebiete mit Wärme und erneuerbare Energien versorgt werden sowie unvermeidbare Abwärme genutzt werden kann. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu überwinden und eine zukunftsfeste, verlässliche sowie bezahlbare Wärmeversorgung zu gewährleisten.

Die Gemeinde Kloster Lehnin setzt somit nicht nur auf aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch auf innovative Lösungen, um den Weg in eine nachhaltige und vor allem bezahlbare Wärmeversorgung erfolgreich zu gestalten

(Pressemitteilung der Gemeinde Kloster Lehnin | Artikelfoto: Besuch AG Wärmeplanung mit Nahwärmeversorgern aus Dornhagen)

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