Wünschewagen, Jacqueline Mühlig, Karola Losensky, Dennis Lots, Heiko Zemlin, Christian Große, FF Werder, Werder (Havel)

4.000-Euro-Spende aus Werder (Havel) für den Wünschewagen

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Werder (Havel). Jede Fahrt mit dem Wünschewagen ist besonders. Jede Fahrt bringt einen schwerstkranken Menschen an einen Sehnsuchtsort. An die Ostsee, in den Garten zu den Hühnern oder einfach ein letztes Mal nach Hause. Jede Fahrt bringt einen glücklichen Moment in einer schweren Zeit.

Der Brandenburger Wünschewagen ist ein Projekt des Landesverbandes des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), hinter dem ein Netzwerk aus rund 70 Ehrenamtlichen – den sogenannten „Wunscherfüllern“ – steckt. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) unterstützt diese Initiative gemeinsam mit dem Werderaner Unternehmen L.S. Sicherheitsdienst GmbH mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro.

„Wir haben überlegt, an welches Projekt wir in diesem Jahr eine Spende unseres Fördervereins richten wollen und haben uns dann gemeinsam für den Brandenburger Wünschewagen entschieden“, sagt Heiko Zemlin, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel):

„Dieses Projekt zu unterstützen, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Es führt einem vor Augen, dass man Gesundheit nicht kaufen kann, dass Geld nicht alles ist. Darum ist es schön, dass unsere Spende sterbenskranken Menschen bei der Erfüllung ihrer letzten Wünsche hilft.“

1.000 Euro gab der Verein aus der Vereinskasse und Dennis Lots, Geschäftsführer der L.S. Sicherheitsdienst GmbH und selbst in der Feuerwehr aktiv, stockte auf 4.000 Euro auf.

„Den Wünschewagen und die vielen Helfer dahinter zu fördern, ist eine gute und wichtige Sache. Wir sind dankbar, dass der Förderverein diese Idee für die Spende eingebracht und umgesetzt hat“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Schließlich sei der Wünschewagen auch schon für einige Werderaner gefahren.

Bei der symbolischen Scheckübergabe an der Feuerwache in Werder (Havel) waren die ehrenamtlichen „Wunscherfüllerinnen“ Karola Losensky und Jacqueline Mühlig mit dem Wünschewagen vor Ort. 47 Fahrten hat der Wagen in diesem Jahr bereits absolviert. 150 Anfragen gab es bisher, aber aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen kann nicht jede Fahrt absolviert werden. Seit September 2016 ist der Wünschewagen, in dem Fahrgäste bei Bedarf auch liegend transportiert werden können und der mit medizinischer Grundversorgung für Notfälle ausgestattet ist, auf den Straßen unterwegs. Wichtige Partner des Projektes sind Pflegeeinrichtungen, Hospize und Krankenhäuser.

„Wir sind tief beeindruckt von dieser großzügigen Spende, die dazu beiträgt, dass der ‚Brandenburger Wünschewagen‘ weiterhin letzte Herzenswünsche von Brandenburgerinnen und Brandenburger erfüllen kann und ihnen kostbare Momente der Freude geschenkt werden“, sagt Eva Götze, Projektkoordinatorin des „Brandenburger Wünschewagens“. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit sei dies eine besonders schöne und wertschätzende Geste.

(Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) | Luise Fröhlich | Jacqueline Mühlig, Karola Losensky, Dennis Lots, Heiko Zemlin und Christian Große v.l. bei der symbolischen Scheckübergabe © Stadt Werder (Havel))

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