Zwischen Kreuz und Geweih – Festliche Hubertusmesse im Linther Hof

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Linthe. Wenn auch im diesen Jahr das „Erntedankfest der Jäger“ nicht in der Dorfkirche aufgrund der aufwändigen Wandbildrestauration stattfinden konnte, so war der Garten des “Linther Hofes“ eine ebenso würdige Örtlichkeit. Geschmückt mit Fackeln, Geweihen und Zweigen mit gefärbten Laub erschuf die einladende Pächtergemeinschaft der Linther Jäger ein gemütliches Ambiente.

Bereits am Eingangstor empfingen die zirka zwanzig Jagdhornbläser „Freunde der Jagd“ die Gäste und begleiteten mit ihren kleineren Fürst-Pless-Hörnern und den größeren Parforcehörnern die Hubertusmesse. Die Würdigung des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger und Jägerinnen sowie der Forstleute, ist eine der vielen Traditionen in der Jägerschaft. Zwischen Holzkreuz und Geweih sprach Diakon und Jäger Arne Balzer in seiner Predigt die christliche Ethik der Jagd an. Balzer sprach von der Ehrfurcht vor dem Leben aller Kreaturen, dem Schöpfer im jedem Geschöpf; vom Walten der Sorgfalt bei der Auswahl der zu erlegenden Tiere und sich nicht von der Gier leiten zu lassen, sich in Demut gegenüber der Natur und seiner unerschöpflichen Vielfalt zu zeigen sowie Maß zu halten und nicht zu übertreiben.

Musikalisch untermalte der Linther Chor „Zwei Klang“ den feierlichen Jägergottesdienst.

Kritische Worte fand Jagdpächter Enrico Ockert. Mit deutlichen Worten bemängelte er die zunehmend verminderte Qualität vieler Jungjäger, deren Wissensstand häufig unzureichend ist. Bereits nach zwei- oder dreiwöchigen Intensivkursen mit Theorie-, Praxis- und Schießstunden ist es möglich, die Jagdscheinprüfung abzulegen. Auch Ockert erinnerte in seiner Rede an die unabdingbare Befolgung der waidmännischen Regeln und an die große Verantwortung gegenüber Wild und Natur.

Das Blasen des Jagdhornes ist mehr als eine lange Tradition. Es diente den Jägern vor allem dazu, sich über weite Strecken zu verständigen. Passend zum Anlass erscholl zum Ende des festlichen Gottesdienstes das Signal „zum Essen“ und lud alle Teilnehmenden zum geselligen Beisammensein im Garten ein.

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