Richtfest am Gemeindezentrum Borkwalde – 2024 Einweihung der Kita und des Begegnungszentrums

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Borkwalde. Die ehemalige Bürgermeisterin der Waldgemeinde Borkwalde, Renate Krüger hatte ein Lächeln im Gesicht als Zimmermann Rolf Wille seinen Richtspruch aufsagte. Das Begegnungszentrum Borkwalde samt Kita für 66 Kinder und Gemeindesaal samt Bibliothek wird im September 2024 eingeweiht. Sie hatte im Mai 2018 maßgeblich zum Beschluss über den Bau beigetragen, jetzt beim Richtfest konnte ihr Nachfolger Bürgermeister Egbert Eska die Gäste willkommen heißen.

„Ich sehe Licht am Ende des Tunnels“, sagte der Ortchef mit Blick auf den dringend benötigten Kitabau. 66 Plätze sollen hier entstehen und schon jetzt ist klar, dass das Angebot für die rasant wachsenden Gemeinden Borkwalde und Borkheide, für die die Kita gebaut wird, nicht reichen wird. „Wir haben die Module so geplant, dass eine Erweiterung möglich ist“, betonte Eska. Für den Bau zeichnet das Architekturbüro S&P Sahlmann aus Potsdam verantwortlich.

Vor allen befürchtet die Verwaltung, dass man Probleme bei der Besetzung der zehn Erzieherstellen und der zwei Stellen für Wirtschaftskräfte bekommt.

Als am 20. Mai 2018 der Bau beschlossen wurde und fünf Monate später der Bauantrag gestellt worden ist ging man von Kosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro aus. Der Bau wurde teurer, schlussendlich rechnet man mit 4,7 Millionen. 3,4 Millionen wurden als Kredit aufgenommen, aus der europäischen LEADER-Förderung gab es 249.000 Euro und der Kreis gab aus dem Kreisentwicklungsbudget noch einmal 211.000 Euro hinzu. „Wir waren zu schnell“, erinnerte sich der ehemalige Amtsdirektor des Amtes Brück und jetzige Landrat Marko Köhler in seiner Ansprache. Da schon Vorarbeiten und Planungen erfolgt waren, konnte der Bau keine Landesförderung erhalten.

„Das Zentrum im Herzen der Waldgemeinde ist richtungsweisend, es wird ein Mittler zwischen Alt- und Neuborkwaldern sein“, ist der neue Amtsdirektor Matthias Ryll überzeugt.

Im Januar 2022 erfolgte der erste Spatenstich und nur zehn Monate später war jetzt die Richtkrone über den Bau angebracht worden.

Die Gesamtfläche des Neubaus wird 1.095 Quadratmeter betragen, wovon 75 Prozent auf die Kita entfallen werden. Die Bibliothek und das Bürgermeisterinnenbüro sollen hier ebenfalls einen Platz finden. Vor dem Haus wird es einen 450 Quadratmeter großen Festplatz geben.

Nachdem Bürgermeister Egbert Eska mit zwölf Schlägen den letzten Nagel eingeschlagen hatte wurde ausgiebig gefeiert. „Zur Einweihung möchte ich eingeladen werden“, sagte Landrat Marko Köhler, der den Bau von Anbeginn an begleitet hat.

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