Kinder auf Ostereiersuche – Andrang am Naturbad Brück, Bürgermeister sorgt für Nachschub

Brück. 500 Schokoteile waren am Ostersamstag-Vormittag nicht genug, Bürgermeister Matthias Schimanowski machte sich schleunigst auf den weg um Nachschub zu holen. Erfolgreich, wie Nicole Pötner vom veranstaltenden Bürgerverein berichtete:

„Jetzt sind es doppelt so viele“.

Schimanowski ist auch Vereinsvorsitzender, der Verein hat Brücker Kinder zur Ostereiersuche eingeladen.

Der rührige Verein war vom Andrang überrascht. „Wir sind überwältigt, wir haben knapp 100 Kinder und dazu Eltern und Großeltern gezählt“, sagte Eve Hammermeister. Die Kitaleiterin behielt den Eingang im Auge und hatte die hineindrängenden Besucher im Blick. Die ersten Besucher waren schon gegen 10.00 Uhr vor dem Naturbad und mussten eine halbe Stunde auf Einlass warten. Die geparkten Autos säumten die Straße „An der Plane“ auf ganzer Länge. „Es ist voller als im Sommer“, lachte Hammermeister.

Die Kinder schwärmten sofort nach der Eröffnung über das weitläufige Gelände, bewaffnet mit geflochtenen Körbchen oder selbstgebastelten Taschen. Im Gras und Gebüsch lagen die kleinen Schätze. Winzige Schokoladeneier, kleine in gelbgoldenes Papier eingewickelte Schoko-Küken und selbstverständlich Schokohasen in unterschiedlichen Größen.

Während einige schon zwei, drei Teile im Körbchen hatten, suchten andere vergebens. Trotzdem schien die Laune bei allen gut zu sein, wozu sicher das sonnige, wenn auch frische, Wetter beitrug. Die Veranstalter, die mit einigen Mitgliedern vor Ort waren, sorgten wie berichtet, für Nachschub.

Bei ganz stark enttäuschten Kleinen halfen die beiden lebendigen Osterhasen: Grete Sacharow und Eleni Göldner liefen im Hasenkostüm über das Gelände und beschenkten die glücklosen Sucher.

Unter den Besuchern war auch Matthias Ryll mit seinen beiden Kindern. Der dreijährige Xaver und seine zwei Jahre ältere Schwester Wiebke waren voller Vorfreude. „Es ist gut, dass es stattfindet, wir haben die Aktion vermisst“, sagte Ryll, der sich um das Amtsdirektorenamt bewirbt und nur unweit des Naturbades in den Gänsematen wohnt.

Bürgermeister Schimanowski strahlte mit der Sonne um die Wette. „Ich bin mehr als zufrieden, toll, dass ich viele Neu-Brücker unter den Gästen ausmachen konnte, die lernen das Bad jetzt kennen und es wäre schön, wenn sie im Sommer als Besucher wiederkämen“, hofft das ehrenamtliche Stadtoberhaupt.

Zumindest die am Eingang aufgestellte Spendenbüchse füllte sich nach und nach, ein Zeichen, dass die Aktion gefiel.

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