Werder: Informationen und Bänke am Ufer der Havelauen

Werder. Das Havelauenufer ist nicht nur ein beliebtes Erholungsgebiet für die Bewohner von Werders neuem Stadtviertel. Es ist auch Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen geworden, die in Auenlandschaften beheimatet und heute teilweise gefährdet sind. Die Entwicklung der mehr als 200.000 Quadratmeter umfassenden Uferlandschaft mit teilweise geschützten Biotopen war Teil der Pläne für das neue Wohn- und Gewerbequartier im Norden der Stadt.

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Mittlerweile besitzt sie die für die natürlichen Havelufer typischen Übergänge von der Schwimmblattvegetation über Röhrichte und Hochstaudenfluren zu Weiden- und Erlengehölzen. An den Uferstreifen schließen sich offene Wiesen und Gehölzbestände unterschiedlichen Charakters an. Für die Pflege der Landschaft durch den Bereich Grünflächen der Stadt wurde ein Leitbild entwickelt. Im vorigen Jahr wurden die Bewohner mit einem Faltblatt über den Erholungsraum in ihrer Nachbarschaft und dessen Pflege sensibilisiert.

Durch den rund zwei Kilometer langen Uferweg ist die Landschaft für Spaziergänger erlebbar. Weil Lücken im Gehölzbestand im Rahmen der Pflegearbeiten freigehalten werden, öffnet sich der Blick immer wieder auf das Zernsee-Panorama. Im Frühjahr diesen Jahres wurden am Wegrand Hinweisschilder zur Tier- und Pflanzenwelt aufgestellt. Jetzt wurde die Gestaltung mit Mülltonnen und Sitzbänken komplettiert. So können Besucher das Leben in der Uferzone und die weiträumigen Blickbeziehungen noch besser genießen.

(Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) | Henry Klix | Artikelfoto: (c) hkx)

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