Werder: Bürgermeisterin überreicht Förderscheck an Freundeskreis des Scala Kinos

Werder. Geldregen für den Freundeskreis Scala Kulturpalast e.V.: Bürgermeisterin Manuela Saß hat heute einen Förderscheck über 199.000 Euro an die Vereinsvorstände Uwe Manthey, Nadine Lilienthal und Stefan Marten überreicht. Sie dankte dem Förderverein für seinen bisherigen Einsatz zum Kinoerhalt und wünschte ihm viel Erfolg für die noch anstehenden Aufgaben.

„Vor allem freue ich mich, das hoffentlich bald wieder das Kino- und Konzertprogramm im Scala anlaufen kann“, so die Bürgermeisterin. Mit dem Geld der Stadt hat der Verein die Möglichkeit, das Scala zu erwerben – und damit den historischen Kulturstandort für Werder (Havel) erhalten. Der Kaufpreis von insgesamt 350.000 Euro wird mit dem städtischen Zuschuss, durch private Kreditgeber und Eigenmittel des Vereins erbracht.

Die Bürgermeisterin  nutzte den Anlass, um sich ein Bild von den umfangreichen Aufräum-, Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten zu machen, die der Verein in den vergangenen Monaten angestoßen hat. Das Gebäude mit der präganten Leuchtreklame über dem Eingangsportal ist 1940 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz.

Der Empfangsraum des Kinos wurde renoviert und neu eingerichtet, Geländer und Notausgänge erneuert und mit Arbeiten im Bühnenbereich begonnen – alles in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Als nächstes großes Projekt muss die Stromversorgung saniert werden. Das Kino hofft auf Fördermittel aus dem „Zukunftsprogramm Kino“ des Bundes, mit dem Arthouse-Kinos in Kleinstädten gefördert werden.

Aus einem anderen Topf gab es schon gestern eine kleine Geldspritze: Noch während der Scheckübergabe der Bürgermeisterin flatterte am Dienstag ein Brief vom Medienboard Berlin-Brandenburg ins Haus. Für „großes Engagement im Ausnahmejahr 2020“ wurde das Kino mit dem 23. Kinoprogrammpreis ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Prämie von 15.000 Euro.

(Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) | Henry Klix | Artikelfoto: Stefan Marten, Manuela Saß, Uwe Manthey, Nadine Lilienthal (c) hkx)

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