Reckahn: Kurt Ehrich wurde 80

Reckahn. Der langjährige Ortsvorsteher von Reckahn, Kurt Ehrich, wurde heute 80. Zu den Gratulanten gehörten auch sein Nachfolger Klaus Perle, Bürgermeister Uwe Brückner sowie Kinder und Erzieher/innen des Reckahner Kindergartens, die ihm und seiner Frau Edda ein Ständchen brachten.

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Kurt Ehrich kam 1963 mit seiner Frau Edda nach Reckahn. Beide gebürtigen Thüringer hatten zuvor in Jena Landwirtschaft studiert und suchten jetzt einen Agrarbetrieb, in dem sie gemeinsam angestellt werden konnten. Wichtig war ihnen, dass ihr Wohnort in der Nähe der Autobahn liegt, dass sie schnell mal die Thüringer Verwandtschaft besuchen konnten. Sie bezogen in Reckahn eine alte zugige Dachkammer, die nur mit einem Kachelofen beheizt wurde. Das Haus, dass sie sich zunächst mit einer anderen Familie teilen mussten, konnten sie später kaufen und dort leben sie heute noch.

Edda begann 1963 in der Tierproduktion zu arbeiten, Kurt leitete die Feldwirtschaft. Später wurde er Chef der Pflanzenproduktion, die u. a. in Golzow, Rietz, Schmerzke und Reckahn auf 6.000 ha u.a. Getreide, Kartoffeln, Rüben, Raps, Mais, Gemüse und Tierfutter anbaute.

In seiner Freizeit engagierte er sich zwischenzeitlich als Präsident des Reckahner Karnevalsvereins, die in den Wintermonaten in Gaststätten der Region auftrat. 1979 übernahm Kurt im „Rat des Kreises“ die Planung der Landwirtschaft. 1984 begann er als Agrarökonom des Rates des Bezirkes Potsdam bevor er 1989 wieder in den Rat des Kreises wechselte. 1990 begann er als Angestellter einer Potsdamer Saatgut-Firma, arbeite danach als Hotelier und begann später in dem von seiner Frau gegründeten Gartenfachgeschäft, das heute von seiner Tochter Ines betrieben wird und seinen Standort in der Nähe des Brandenburger Bahnüberganges Planebrücke hat. Er und seine Frau helfen dort heute noch aus.

Politisch engagierte sich der Vater zweier Kinder Jahre lang als Kreistagsabgeordneter, Gemeindevertreter und war von 2003 bis 2014 Ortsvorsteher von Reckahn.

(Pressemitteilung der Gemeinde Kloster Lehnin)

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