Frank Niewar, Lehnin, GV Lehnin

Kloster Lehnin: Niewar nicht gewählt – AfD kritisiert Demokratie-Tag an der Oberschule

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Kloster Lehnin. Es war eine Enttäuschung für die SPD, Frank Niewar hatte sie so erwartet. Die SPD-Fraktion hatte der Gemeindevertretung Kloster Lehnin den langjährigen Abgeordneten und ehemaligen Ortsvorsteher von Lehnin für den vakanten Sitz im Aufsichtsrat vorgeschlagen. „Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin beschloss die Neugründung der Gemeindewerke und deren Aufsichtsrat. Es war bislang gelebte Tradition, dass jede Fraktion ein Mitglied in solche Aufsichtsgremien entsendet. Die SPD-Fraktion ist dort bislang nicht vertreten. Im Zuge eines Rücktrittes ergeben sich nun Neubesetzungen“, hieß es in dem Antrag. Ohne Aussprache wurde der Antrag abgelehnt. Nur drei Abgeordnete stimmten dafür, drei enthielten sich der Stimme, der Rest votierte dagegen.

Bürgermeister Uwe Brückner informierte die Gemeindevertreter darüber, dass die Vorbereitung für die 25jahrfeier der Gemeindegründung im vollen Gange sind, die Feierlichkeiten sind für das Wochenende vom 11. bis zum 13. Juni 2027 geplant.

Brückner erläuterte noch einmal weshalb die Kita „Knirpsentreff“ auf der Kippe steht und stellt die aktuellen Zahlen vor, die eine deutliche Senkung der Kinderzahlen aufweisen.

Gesamtschule Lehnin, Lehnin
Fassade der Gesamtschule Lehnin

Die Lehniner Oberschule ist eine „Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage“. Ein deutliches Zeichen setzt sie mit dem jährlich stattfindenden „Tag der Demokratie“. Viele Organisationen und Verbänden nahmen an dem von den Schülern und dem Kollegium vorbereiteten Ereignis teil. 46 Klassen und Tutorien haben mit unterschiedlichen Projekten daran teilgenommen.

Unter den Teilnehmenden war auch das „Zentrum für Politische Schönheit“. Daran nahm die AfD-Fraktion in der Gemeindevertretung Anstoß und stellte Fragen zur Organisation des Festes. Bürgermeister Uwe Brückner begrüßte ausdrücklich die Veranstaltung. Er betonte, dass schulische Veranstaltungen innere Angelegenheiten der Schule seien. Der Landtagsabgeordnete und Gemeindevertreter Udo Wernitz lobte ausdrücklich die Veranstaltung und betonte, dass er seit Jahren dabei sei und noch nie Anlass zur Kritik gesehen hätte. „Die Schüler sind engagiert dabei“, so Wernitz.

Damit die Schule im Winter weiterhin beheizt werden kann, wurde der Auftrag dafür an den bisherigen Anbieter in Direktvergabe erteilt. „Durch die Verwaltung wurde eine europaweite Ausschreibung zur Wärmelieferung durchgeführt. Zum Submissionstermin ging kein Angebot ein“, teilte die Gemeindeverwaltung mit. Die Kosten für die Wärmeversorgung des Campus dürften in den beiden Jahren bei rund 400.000 Euro.

(Artikelfoto: Frank Niewar)

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