Ärztehaus Brück

Brück: Ärztehaus erhält Aufzug – Parterrewohnungen für Senioren

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Brück. Die Prioritäten der Stadtverordneten in Brück sind klar. Ein Aufzug im Ärztehaus wird nicht nur von den Patienten, sondern auch von den Medizinern gewünscht. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung (SVV) in der Sitzung am 11. Juni 2026 den Wirtschaftsplan der Verwaltung der kommunalen Immobilien beschlossen hat, kann auch mit den Arbeiten bald begonnen werden.

„Der Beschluss war notwendig, damit wir handlungsfähig bleiben“, betont Bürgermeister Matthias Schimanowski. Er sieht die Dringlichkeit des Vorhabens. Insgesamt sind für den Einbau 90.000 Euro eingeplant.

Im Jahr 2026 rechnet die Immobilienverwaltung „Atriensis“, die auf dem Euref-Campus in Berlin-Schöneberg beheimatet ist, mit Einnahmen von rund 900.000 Euro bei Ausgaben von alles in allem 850.000 Euro, so dass die Stadt Brück etwa 50.000 Euro als Überschuss verbuchen kann.

Die Stadt Brück verfügt über Wohn- und Geschäftsimmobilien in der gesamten Stadt. In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße sind es in den Blöcken 96 Wohnungen und damit der größte Bestand. In der Straße des Friedens 43-45 sind es 24 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten und ein Stück weiter in der Nummer 95 vier weitere Wohnungen. Hier standen lange zwei Wohnungen leer, die jetzt für 91.000 Euro saniert worden sind und den Mietern der beiden anderen überlassen wurden.

Brück
Blöcke in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße

Die jetzt freien Einraum-Wohnungen sollen nun saniert werden. Dafür sind Kosten von knapp 100.000 Euro berechnet worden. Die Erdgeschosswohnung soll dabei seniorengerecht umgebaut werden. „Das ist unsere Beschlusslage, wir wollen die Erdgeschosswohnungen hauptsächlich an Senioren vermieten, dabei sollen die Wohnungen schwellenfrei sein und die Sanitärräume entsprechend ausgestattet werden“, betont Schimanowski und weiß, dass er damit den Wünschen des Seniorenbeirats folgt. „Allerdings werden die Wohnungen nicht behindertengerecht sein, wir werden die Türen nicht verbreitern können“, so Schimanowski.

In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße sieht man ebenfalls Sanierungsbedarf. In den Blöcken müssten die Elektro-, Wasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. „Sie sind 35 Jahre alt und müssten erneuert werden, es treten immer wieder Pannen auf“, schreibt die Verwaltung in ihrem Bericht.

„Das werden wir in den kommenden Jahren angehen“, so der Bürgermeister. Die Kosten der Sanierungen sollen auch durch eine Mietvorauszahlung des Abwasserzweckverbands Planetal (AZV) abgefedert werden. Das Unternehmen ist vor kurzem in das Bahnhofsgebäude Brück gezogen und hat im Voraus 200.000 Euro entrichtet.
Neben den genannten Objekten gehören Wohnungen und Garagen in der Thomas-Müntzer-Straße, 14 Wohnungen in der Marktstraße sowie Ärztehaus, Bahnhof und eine Liegenschaft in der Straße An der Plane zum Portfolio der Stadt.

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