Lars Charlier, Guido Zerbe, Dirk Borgwardt, Stephan Burow, Martin Schmidt (SB-Tiefbau), Cladia Mallon

Damelang: Vom Mauerfall zum Mauerbau – Damelanger Dorfstraße nach Sanierung eingeweiht

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Damelang. Scherzbolde könnten glatt behaupten, dass es in Damelang rückwärtsging. Hat doch die Straßensanierung an der Dorfstraße am Gedenktag für den Mauerfall in Berlin begonnen, also Anfang November 2025, die offizielle Einweihung der nun neuen Straße wurde am 13. August 2026 gefeiert, am 65. Jahrestag des Mauerbaus.

An diesen Zusammenhang dachte jedoch kaum jemand. Die vielen Anwesenden Einwohner erfreuten sich am Straßenzustand und am Festbier, das aus diesem Anlass ausgeschenkt worden ist.

Rege Beteiligung der Einwohner

Die Bauleitung hatte Claudia Mallon vom I.B.S.-Ingenieurbüro aus Beelitz. Die Ausführung für den 420 Meter langen Bauabschnitt hatte das Brücker Tiefbauunternehmen Guido Zerbe übernommen.

Bürgermeister Stephan Burow dankte in einer kurzen Ansprache den Einwohner für die Geduld und den Bauarbeitern für die zügige Umsetzung des Vorhabens. „Damit ist eindeutig das Ortsbild aufgewertet“, ist sich Burow sicher. Auch für den Ortsvorsteher Dirk Borgwardt war es ein schöner Tag, nicht nur wegen des Sonnenscheins. „Die Aufgabe wurde gut gelöst“, ist er überzeugt und freute sich, dass die beiden anderen Ortsvorsteher, Lars Charlier aus Cammer, und Burow, der in Oberjünne Ortsvorsteher ist, am Festakt teilgenommen haben. „Es zeigt unsere gewachsene Gemeinschaft“, sagte Borgwardt. Ein weiteres Beispiel dafür sei auch das am zweiten Septemberwochenende in Damelang stattfindende Brandenburgische Dorf- und Erntefest.

Der Ausbau ist im Kostenrahmen geblieben. Eingeplant waren etwas über 600.000 Euro, es gab Einsparungen, wie bei der archäologischen Untersuchung und Teuerungen, so aufgrund einer neuen Wassergesetzgebung.
„Wir sind aber im Kostenrahmen geblieben“, bestätigten Planerin Mallon und Bauausführer Zerbe.

„Ich hoffe, dass die Straße jetzt einige Jahrzehnte hält“, beendete Borgwardt seine Eröffnungsansprache und alle Honoratioren schritten zum feierlichen Durchschneiden des Bandes. Das erste Fahrzeug fuhr nur Sekunden später über die Straße. Eine junge Mutter mit Kleinkind passierte das Band. „Ich habe noch Lockenwickler im Haar“, lachte die junge Mutter etwas verschämt.

Das erste Fahrzeug

(Artikelfoto: v.l.n.r. Lars Charlier, Guido Zerbe, Dirk Borgwardt, Stephan Burow, Martin Schmidt (SB-Tiefbau), Cladia Mallon)

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