Fassadengestaltung der Trafostation Lehnin Schulcampus

Lehnin. Kunst statt Schmierereien: Der Stromnetzbetreiber E.DIS gestaltet die Trafostation auf dem Schulcampus Lehnin zu einem Kunstobjekt um. Symbolisch übergab Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, am Freitag, den 12.06.2020, die fertige Gestaltung an Uwe Brückner, Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin.

Zu sehen sind stilistische Figuren, die unterschiedliche Sportarten betreiben. Die Gestaltung wurde durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von Mario Winkler von der Firma Motivwunsch umgesetzt. Sie passt sich gut in das Farbkonzept der Sporthalle ein.

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Uwe Brückner freut sich über das neue Erscheinungsbild dieser Trafostation. Der Schulcampus wurde mit viel Einsatz und Geld zu einem modernen Bildungsstandort umgebaut. Beschmierte Wände, wie sie vor der Fassadengestaltung auch hier zu sehen waren, schmälern den positiven Gesamteindruck des Schulcampus. Uwe Brückner:

„Ich hoffe, dass das Werk der Graffitikünstler von anderen Mitmenschen mit gestalterischen Ambitionen geachtet wird und uns lange in seiner jetzigen Form erhalten bleibt.“

E.DIS, Trafokasten, Schulcampus Lehnin, LehninWie Heiko Nimpsch sagt, habe die E.DIS vor 15 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen. Durch die optische Umgestaltung sollen sich die Anlagen besser in das Ortsbild einfügen. Denn nicht jedem Bürger gefallen die technischen Anlagen in ihrer weiß-grauen Reinform – zumal sie häufig auch beschmiert werden. „Wir sind für die Infrastruktur zuständig und die Trafostationen müssen dort stehen, wo die Verbraucher sind“, wirbt Heiko Nimpsch um Verständnis.

„Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt der Referent Kommunalmanagement. Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen:

„Denn wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“

Mittlerweile gebe es eine Warteliste, nicht alle Wünsche können zeitnah erfüllt werden angesichts von rund 20 000 Trafostationen im gesamten Versorgungsgebiet. Die E.DIS Netz GmbH arbeitet bei der Gestaltung der Stationen mit vier Dienstleistern zusammen. Pro Kunstwerk gibt das Unternehmen laut eigener Aussage zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Stationen gestaltet.

(Pressemitteilung der Gemeinde Kloster Lehnin und von E.DIS / Auf den beiden Fotos sind Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, Bürgermeister Uwe Brückner und Schulleiter Dr. Dirk Lenius zu sehen.)

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Die E.DIS-Gruppe ist mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern neben dem Strom- auch ein Gasnetz. Das Unternehmen mit Sitz in Fürstenwalde (Brandenburg) sichert die zuverlässige Belieferung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen. Mit über 2.500 Mitarbeitern ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern.

Hauptgesellschafter der E.DIS AG ist E.ON, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.