Cammer. Der Teufel wird doch Schuld gewesen sein, das wird in dem Theaterstück in Cammer im Bezug auf den Schnaps behauptet. Ob der Teufel auch am Klimawandel, der zur Absage der Premiere im Juni geführt hat, ist nicht belegt, aber möglich. Am 27. Juni 2026 herrschten tropische Temperaturen, 40° Celsius und kein Schatten, die geplante Vorstellung des Cammer-Theaters wurde deshalb abgesagt. Nun steht es fest, am Sonntag, 6. September 2026 um 15.00 Uhr wird das Stück „Die Geschichte vom Glücksmüller“ endlich aufgeführt.
Auch die Montagsproben sind wieder aufgenommen werden. Dabei sind Zuschauende willkommen, jeweils um 18.30 Uhr geht es los.
Anbei Näheres zum Stück: Dass Cammer zwei Mühlen hat, ist allseits bekannt. Offenbar auch dem Teufel. Der Satan hat es auf das Dorf abgesehen und ist auf Seelenfang. Ob es ihm gelingt, kann man bei der Aufführung an der Bockwindmühle erleben.
Dann wird das Dorftheater Cammer das Stück „Die Geschichte vom Glücksmüller“ aufführen. Es ist das allererste Mal für die Akteure. Die Schauspielerei ist Freude und Spaß, und diese Freude will man dem Publikum vermitteln.
Unter der Leitung des Regisseurs und Schauspielers Ilja Hübner wird seit dem Herbst vergangenen Jahres geprobt, zuerst im Gemeindehaus und jetzt am Aufführungsort, vor der Mühle.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern angenommen. „Wir freuen uns besonders, dass unser Vorhaben durch ‚Aktiv sein im Alter‘, einer Initiative des Landkreises Potsdam-Mittelmark gefördert wird“, betont Ortsvorsteher und Mitspieler, Lars Charlier.
Mit auf der Bühne sind auch der inzwischen 140 Jahre alte Gemischte Chor Cammer sowie die Cammer-Tänzer, die die Aufführung bereichern.
06.09.26, 15.00 Uhr, Hügel der Bockwindmühle Cammer
„Die Geschichte vom Glücksmüller“
Views: 4


