Damsdorf: Solarpark statt Kies – Neue Nutzung für Kiesgrube

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Damsdorf. Bis vor drei Jahren wurde am Vogelstangenberg in Damsdorf noch Quarzsand gefördert. Im Jahr 2023 wurde der Tagebau an der Gemarkungsgrenze zur Bochow aufgegeben. Schon kurz danach entstand die Idee eines Solarparks.

Jetzt hat die Gemeindevertretung Kloster Lehnin nach Beendigung der öffentlichen Auslegung die eingegangenen Stellungnahmen abgewogen und den Bebauungsplan aufgestellt. In der Sitzung am 7. Juli 2026 im Rathaus Lehnin stimmte nur ein Abgeordneter dagegen. Schon vorab hatte der Ortsbeirat Damsdorf dem Vorhaben zugestimmt.

Die Kiesgrube hatte eine Größe von rund sieben Hektar und ist bis zu 15 Meter tief gewesen. Die ersten Pläne sahen einen Solarpark mit einer Leistung von 75.000 kWp, was einer Stromerzeugung von 7.900.000 kWh/ im Jahr entspricht und womit etwa 2.200 Haushalte hätten versorgt werden können.

Nun wird der Solarpark kleiner. Die Freiflächenanlage wird wohl eine Leistung von rund 4,0 MWp aufweisen, 4,4 MWh/Jahr erzeugen – und es wäre ausreichend, um 1.250 Haushalte zu versorgen.

Die Pläne für PV-Anlage hatte ein Berliner Büro für die Anumar GmbH aus Ingolstadt gefertigt. Mit dem Beschluss kann der B-Plan sowie der Flächennutzungsplan verändert werden, nach Genehmigung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark wird der Investor mit dem Bau beginnen können.

Kiesberg bei Damsdorf

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