Jugenhilfe, Adventsmarkt der Möglichkeiten Borkwalde

Borkwalde: Sozialarbeiter bleibt, Job e.V. darf weiter machen – Gemeindevertretung verlängert Vertrag

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Borkwalde. Die Besprechung am 12. Mai 2026 hat den Ausschlag gegeben. Dabei wurden Eckpfeiler der Jugendarbeit in der Waldgemeinde festgezurrt und als ein wichtiges Ergebnis die Empfehlung ausgesprochen, die Nichtfortführung des Vertrages mit der Stiftung JOB, als Anbieter der Jugendsozialarbeit, zurückzunehmen.

An der Besprechung haben elf der 13 Gemeindevertreter, zwei Mitarbeiter der Stiftung JOB sowie zwei Vertreter der Amtsverwaltung teilgenommen. Anlass war unter anderem die Erhöhung der anfallenden Kosten für den Sozialarbeiter, der in beiden Siedlungen, Borkheide und Borkwalde tätig ist.

Ende des Jahres 2024 kündigte der Träger Stiftung JOB einen Mehrbedarf an, der für das Jahr von 22.600 Euro auf 25.850 Euro gestiegen ist. Diese Summe wurde dann auch im Haushalt eingestellt. Seit März 2025 wurde dann darüber diskutiert, ob der Vertrag über das Jahr 2025 verlängert wird und weitere Kostenerhöhungen akzeptiert werden. Im März sah sich der zuständige Ausschuss nicht in der Lage, den Beschluss zu empfehlen. Im April ’25 und Juni ’25 stellte ihn die Gemeindevertretung Borkwalde (GV) zurück und dann empfahl der Ausschuss für Soziales im Juli die Vorlage abzulehnen.

Nach der Sommerpause war dann der Beschluss wieder Thema in der GV und siehe da, man fasste einen Entschluss. Vorsorglich wurde der Vertrag gekündigt und deutlich gemacht:

„Zudem lehnt die Gemeindevertretung Borkwalde eine weitere Kostenerhöhung für das Jahr 2026 ab“.

Die GV blieb nicht untätig, es fand eine Umfrage unter den Kindern und Jugendlichen statt. 91 Kinder und Jugendliche haben daran teilgenommen. Gleichzeitig wurde über die Nutzung des Jugendraums, unter anderem als Mehrgenerationentreffpunkt gesprochen.

Als Ergebnis der Diskussion und Beratung wurde im Protokoll der Maibesprechung unter anderem festgehalten, dass die

„Öffnungszeiten des Jugendraumes an die Wünsche der Jugendlichen angepasst werden sollen: mittwochs 16-19 Uhr; freitags 15-20 Uhr und 1x im Monat samstags jeweils mit Angeboten/Projekten“.

Die Gemeinde möchte die von beiden Gemeinden finanzierte Stelle separat kündigen dürfen, mehr Fokus auf Mobile Jugendarbeit legen sowie die Öffentlichkeitsarbeit verbessern, zum Beispiel durch ein Schwarzes Brett am Bolzplatz. Alles in allem einigte man sich auf die Rücknahme der Kündigung und die Erarbeitung einer Konzeption sowie Einberufung einer Jugendkonferenz.

Dem folgte die GV und akzeptiert auch eine Kostenerhöhung für das laufende Jahr um 1.350 Euro. Wobei nicht alle Gemeindevertreter vom Vorgehen überzeugt schienen. Denn von den sieben anwesenden Abgeordneten stimmten nur vier dafür, drei enthielten sich der Stimme.

Bürgermeister Egbert Eska kündigte an, dass ein neuer Sozialarbeiter demnächst seinen Dienst aufnehmen soll, allerdings ist der noch in Elternzeit.

(Artikelfoto: Stiftung JOB e.V. beim Adventsmarkt der Möglichkeiten Borkwalde 2024 © Jürgen Schaldach)

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