Damsdorf: Radweg zwischen Göhlsdorf und Damsdorf eröffnet – Durchgehende Verbindung an L86 zwischen Michelsdorf und Göhlsdorf

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Damsdorf, Göhlsdorf. Mit einer feierlichen Zeremonie wurde am 9. September 2025 der neue Radweg zwischen den Ortsteilen Göhlsdorf und Damsdorf eröffnet. Damit ging ein langjähriges Infrastrukturvorhaben zu Ende, das bereits seit DDR-Zeiten von der Bevölkerung gefordert wurde. Mit diesem Neubau ist jetzt ein durchgehender Radweg zwischen Michelsdorf und Göhlsdorf vorhanden. Golzower und Oberjünner Bürger würden sich wünschen, dass der Radweg bis Golzow verlängert werden könnte.

Seit 2003 hatte sich der Ortsbeirat Göhlsdorf intensiv für den Bau eingesetzt. Ab 2005 bestanden kontinuierliche Kontakte zwischen der Kommunalpolitik und dem Landesbetrieb Straßenwesen. Trotzdem kam es immer wieder zu Verzögerungen. Im Jahr 2020 wurden durch die Gemeinde die Eigentumsverhältnisse geprüft. Eine damals angekündigte Umsetzung konnte zunächst nicht realisiert werden. Erst 2024 erfolgte die endgültige Entscheidung für die Baumaßnahme.

Der neue Radweg hat eine Länge von 2,3 Kilometern und wird durch einen zusätzlich errichteten Gehweg von 200 Metern ergänzt. Bestandteil des Projektes war zudem der Bau einer Querungsinsel am Ortseingang von Göhlsdorf. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme beliefen sich auf rund 950.000 Euro. Auftraggeber waren der Landesbetrieb Straßenwesen und die Gemeinde Kloster Lehnin, die das Projekt gemeinsam umsetzten.

Die offizielle Eröffnung begann am Vormittag gegen 10:30 Uhr am Ortseingang Göhlsdorf. Das Band wurde gemeinsam von Vertreterinnen und Vertretern des Landes, der Gemeinde und des Ortsbeirates durchschnitten. Unter den Beteiligten befanden sich Staatssekretärin Ina Bartmann, Bürgermeister Uwe Brückner, Dr. Andreas Bernig, Silvana Schille, Bernd Stodolny, Dr. Gottschalkson als neuer Regionalleiter West des Landesbetriebs sowie die langjährige Einwohnerin „Tante Lotti“.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Bedeutung des Projekts hervorgehoben. Mit dem neuen Radweg wurde eine zentrale Lücke im Radwegenetz geschlossen, wodurch die Verkehrssicherheit, insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie Freizeitradler, erheblich verbessert wird. Gleichzeitig wurde auf die nachhaltige Wirkung für die Lebensqualität der Bevölkerung und den Tourismus in der Region verwiesen.
Der neue Radweg wurde bereits vor der offiziellen Eröffnung genutzt. „Durch die nun bestehende Verbindung profitieren sowohl Alltagspendler als auch Radfahrgruppen, die den Weg regelmäßig befahren“, meint man im Kloster Lehniner Rathaus.

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