Borkwalde: Bäume für neuen Siedlungsabschnitt gefällt

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Ziemlich genau vor einem Jahr hatte die Berlin-Brandenburgischer Flächenentwicklungs GmbH (BBF) erste Pläne für einen neuen Siedlungsabschnitt innerhalb der sogenannten Schwedensiedlung vorgestellt. Jetzt wurden erste bauvorbereitende Maßnahmen getroffen. Offenbar wurden die Bäume auf den Flächen gefällt, auf denen später die private Stichstraße entstehen soll.

Zwischen Bolzplatz und Mehrfamilienhäusern sollen zwischen 911 und 1174 Quadratmeter große Grundstücke für elf Einfamilienhäuser entstehen, die die BBF an die künftigen Bauherren verkaufen will. Diese können dort ganz nach ihren Vorstellungen bauen. Lediglich eine Holzfassade müssen ihre Häuser entsprechend der Gestaltungssatzung für dieses Gebiet haben.

Bebauungsplan, BBF
Der vor einem Jahr vorgestellte, noch vorläufige Bebauungsplan

 

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5 Responses

  1. Guten Morgen, vielleicht klappt  das sogar, (denke  eher nicht)

    bei  uns in  der Schwedenhaussiedlung (Miethäuser) wird gebaut was  das  Zeug hält. Nur nimmt niemand Rücksicht auf die Mieter.

    Der Baulärm ist nur eines der Sorgen, die “Neuen” benutzen unsere Mülltonnen und deren Grunstücke sehen zum Teil aus wie Müllhalden. Die in Wohngebieten festgelegten 50 Dezibel werden IMMER überschritten. Die AVV Baulärm ist hier nicht  Relevant. Was unternimmt das Ordnungsamt?  NICHTS.

    Wir haben  Borkwalde wegen seiner ruhigen Lage gewählt. Bei den nächsten Wahlen sollten wir anders entscheiden.

  2. Hat man sich an den Baulärm gewöhnt, spielen die Jungs und Mädchen auf dem Truppenübungsplatz Krieg, recht unterhaltsam ist das alles im Frühjahr, wo Baumfällungen ab 1.4. verboten sind.

    Und mal ehrlich, sind die Übungen nach 22 Uhr wirklich notwendig?

    Nur gut, das wir eine so aktive Bürgermeisterin haben, die sich um alle Belange kümmert!

    Ahoi und gut Sport

  3. “Nur gut, das wir eine so aktive Bürgermeisterin haben, die sich um alle Belange kümmert!”

    Wie der Lärm vom Truppenübungsplatz? Der ist noch da. Wie das Gemeindezentrum? Das ist nicht da. Sie mag ja aktiv sein aber mit welchem Ergebnis?

  4. Wenn ich bei meinen Spaziergängen sehen wie gnadenlos Bäume gefällt werden, wird mir schlecht. Um Wohnungsprobleme zu lösen, benötigen wir Mehrfamilienhäuser und keine Einfamilienhäuser. Der Ort kann sich bald Borkhausen nennen, wenn die Abholzung so voran schreitet.

  5. Ich schlage „Borkrode“ als neuen Ortsnamen vor.

    Wir haben seit DDR-Zeiten ein Grundstück in BW.

    Was ich hier lese, ist Jammern auf hohem Niveau und es macht mich immer noch wütend:

    Was all die Zuzügler nach der Wende nicht wissen: Da, wo jetzt ihre bunten „Kasperlehäuser“ stehen, war einstmals der beste Pilzwald. Das Land kurz nach der Wende schwarz verschachert von der damaligen Bürgermeisterin, die sich mit dem Geld und dem Investor nach Schweden abgesetzt hat. Der Investor, dessen „Firmen“ die Siedlung hoch gezogen haben, hatten nur Briefkastenadressen und überall die gleichen Namen als Geschäftsführer. Die Häuser wurden bis weit nach 24 Uhr von polnischen und russischen Schwarzarbeitern zusammen gezimmert. Bei Auftauchen von polizeil. Ermittler sind sie ganz schnell verschwunden. Vorschriften, wie zB. Mindestabstand von 100m zum ausgewiesenen Erholungsgebiet „Aßmannsiedlung“ wurden übergangen. Genauso wie Wegerechte. Warum haben die Grundstücke wohl alle eine Türe, mache sogar eine Garagenausfahrt nach hinten?! Das Hochziehen der Siedlung erfolgte rücksichtslos, und grad genauso rücksichtslos benehmen sich manche der nachwendlerschen Zuzügler, die sich jetzt z.T. selber aufregen. Was für ein schlechter Witz. Und ja, es verbittert mich. Der Erholungswert und der Grundstückswert unserer Grundstücke wurde erheblich beschädigt, manche sind deswegen weggezogen, aber da kräht ja kein Hahn danach, wir fühlen uns als Bürger zweiter Klasse in Bork“walde“, werden bis heute nicht involviert, informiert oder gefragt, noch sonst was, aber unsere Steuern werden gerne genommen.

    Übrigens: der Trüpl. existiert deutlich länger als die Siedlung, und man kann sich vorher informieren, anstatt hinzuziehen und sich dann darüber aufzuregen. Zu DDR-Zeiten waren dort die sowj. Streitkräfte zu Gange und die haben noch deutlich mehr, länger, lauter und zu jeder Tages- und Nachtzeit „geübt“, auch Überschallflüge übrigens. Auch weit außerhalb des Gebietes lagen Übungsmunitionsreste in Wald verstreut. Hochofenschlacke wurde als Straßenbelag in den Wald gekippt…

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