Oberjünne. Nach vielen Jahren im „Assmanns Garten“, wo der Adventsmarkt auf einer mit Stroh ausgelegten Fläche stattfand, feiert der kleine Zaucheort jetzt schon zum wiederholten Mal am alten Kienbaum sein Weihnachtsfest.
Kunsthandwerk, Ess- und Spielstände lassen einen kleinen Markt entstehen, die Feuerschale sorgt für Wärme und nach dem Eintritt der Dunkelheit für Licht.
Der Dorfverein Waldfrieden Oberjünne hatte am 2. Adventssonntag einiges auf die Beine gestellt. Über zwei kleinen Feuern hingen die Kessel in denen der Glühwein zubereitet worden ist. Kinder konnten sich im Walnusswerfen versuchen. Drei Walnüsse, diesmal nicht für das Aschenputtel, sondern um die Dosenpyramide gänzlich abzuwerfen.
Mit dem Einbruch der Dunkelheit war der kleine Festplatz überfüllt. „Wir waren begeistert, mit so gutem Besuch haben wir nicht gerechnet“, freute sich Matthias Kober vom Verein.
Großen Beifall erhielten die Baitzer Jagdhornbläser für ihr „Halali“ und weitere Stücke. Den Amtsjugendwart der Feuerwehr, Olli Lauft, sah man bei der Stockbrotvorbereitung.
Der Höhepunkt war jedoch einer Trupp aus Golzow vorbehalten. Die Mannen um Johannes Stabrodt sind mit einem Radlader angereist, den Mark Lonke von der Agrargenossenschaft Golzow zur Verfügung gestellt hat. Darin die Kutsche des Weihnachtsmanns, Alexander Müller, die von sechs „Rentieren“, alles Freunde von Stabrodt, gezogen wurde. Johannes Stabrodt und seine Familie haben das Gestell auf ihrem Hof zusammengeschweisst. Die spektakuläre Nummer wurde für die Krahner Weihnachtsmannparade entwickelt und kam so gut an, dass sie sowohl beim Golzower Feuerschalenfest am Nikolaustag als auch in Oberjünne für Staunen und Beifalls sorgte.
„Wenn sich der Erfolg an unseren Vorräten zeigt, dann war es super, sowohl die Preise für die Kinder als auch die Bratwürste waren restlos vergriffen“, lächelte Kober zum Anschluss müde, aber zufrieden.
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