Faustlos-Koffer, GV Planebruch

Oberjünne: Koffer für die Kita – Gemeindevertretung kauft pädagogisches Hilfsmittel

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Oberjünne. Die Resonanz der Gemeindevertreter aus Planebruch war gering, nur sechs der elf Abgeordneten waren bei der Sitzung am Montag, 26.01.26 in der Kulturscheune Oberjünne anwesend. Zumindest bei einem war die Witterung dafür verantwortlich. Wie mitgeteilt worden ist, ist er mit seinem Wagen von der Straße abgekommen.

Wie schon im Kita-Ausschuss der Gemeinde stellte Kristin Barth auch den Gemeindevertretern den „Faustlos“- Koffer vor. Der Koffer ist eine pädagogische und methodische Hilfe, um Kindern Gefühlsregungen der anderen zu erklären und deutlich zu machen und dazu zu ermutigen, Konflikte mit Worten und nicht mit Gewalt zu lösen. Die Erzieherin setzte sich für den Erwerb des 600 Euro teuren „Werkzeugs“ ein und betonte, dass zwei Erzieherinnen gern die Fortbildung zum Koffer-Einsatz machen würden.

Faustlos-Koffer, GV Planebruch

Gemeindevertreter Ulf Dingelstaedt unterstützte den Wunsch. Der Lehrer an der Brücker Oberschule kennt den Koffer, der an der Schule zur Anwendung kommt, und betonte die Wichtigkeit der Präventivarbeit in diesem Bereich. Zum Koffer gehören zwei Handpuppen für die Rollenspiele sowie Emotionslogos und Folots die die Gefühlslage der Kinder verdeutlichen.

Der Koffer wird im Amtsbereich Brück schon in der Grundschule Brück, der Kita „Sonnenschein“ in Borkheide und ein ähnlicher auch an der Grundschule in Golzow eingesetzt.

Bis auf die Damelanger Abgeordneten Ronald Hoffmann und Thomas Schwäbe, die sich enthielten, votierten alle anderen für den Erwerb und beschlossen, die dafür notwendigen Finanzen aus dem Kita-Topf im Haushalt zu generieren.

Bürgermeister Stephan Burow begrüßte die Entscheidung, da er glaubt, dass man mit dem Koffer den Kindern hilft, Konflikte zu lösen.

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