Planebruch, Oberjünne. Über 30 Institutionen und Nachbargemeinden haben ihre Stellungnahmen und Anmerkungen zum Flächennutzungsplan (FNP) der Gemeinde Planebruch abgegeben. Diese mussten die Gemeindevertrer in ihrer Sitzung am 26.01.26 in der Kulturscheune Oberjünne abwägen, bevor sie die Auslegung beschließen konnten.
Andreas Wolfart vom Hallenser Planungsbüro „Mensch & Umwelt“ stellte den Plan vor. Der Planer lobte vor allem die Zusammenarbeit mit der Landesentwicklungsplanung, die er als großzügig bewertete.
Besonders erwähnenswert war ihm, dass ein Gewerbegebiet von 5,4 ha zwischen den Landwirtschaftsgebäuden der ehemaligen LPG und der Holländermühle nicht beanstandet wurde und auch in Freienthal die Freifläche an der Landesstraße L 85 zwischen „Lütken-Damelang“ und dem Kolonistendorf als Innenbereich klassifiziert werden kann.
Notwendig wurde die Ausarbeitung des FNP, da bei Cammer durch die Agrargesellschaft Planetal mehrere PV-Anlagen installiert werden sollen. Damit ein für diese Vorhaben notwendiger Bebauungsplan erstellt werden konnte, musste zuerst ein FNP erstellt werden, da der Bebauungsplan darauf basieren muss. Die Solarkraftwerk Cammer GmbH & Co. KG ist der Vorhabensträger der PV-Flächen, und der Gemeinde Planebruch entstehen keine Kosten für die Aufstellung der jeweiligen Pläne.
Somit ist der letzte Schritt in Richtung eines gültigen FNP getan. Im kommenden Amtsblatt wird der Beschluss bekanntgegeben, und die Unterlagen werden im Amt Brück öffentlich ausgelegt.
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