Oberjünne. 28 Gemeinde zwischen Nuthe und Fläming sind Mitglied im Verein Soziale Arbeit Mittelmark (SAM), und kaum einer der Angeordneten kennt die Arbeit des ehemals unter AAfV genannten Vereins. Geschäftsführerin Maria Aret hat sich deshalb auf den Weg gemacht und nutzte die Sitzung der Gemeindevertretung Planebruch am Montag, dem 26. Januar 2026 in Oberjünne, um den Verein und die Arbeit der 80 Mitarbeitenden vorzustellen.
„Ich will die Beziehungen zu den Gemeinden stärken“, sagte sie zur Begründung. Neben der Integrationshilfe und Begleitung für Geflüchtete gehörte bislang der Wanderwegeservice zu den Aufgaben der SAM. Hier sind bislang vier Personen unterwegs, um unter anderem „die naturbelassene Begehbarkeit der Wege zu gewährleisten“, heißt es in einer Selbstdarstellung. Das Team bietet auch Unterstützung beim Reparieren von Rastplätzen, der Anlage neuer Wanderwege, der Abfallbeseitigung, Beschilderung sowie Qualitätssicherung. Immerhin werden rund 1.000 Kilometer Wanderwege im gesamten Gebiet betreut.
Jetzt wird der Service entfallen, das befürchtet zumindest Frau Aret, denn die Finanzierung erfolgt bislang über den Landkreis Potsdam-Mittelmark und dieser hat sich daraus zurückgezogen, da alle freiwilligen Aufgaben im Landkreis auf den Prüfstand gestellt werden und diese zählt dazu.
„Falls unser Service entfällt, verlieren wir die Wanderwege“, so ihre Befürchtung, die sie auch dem Tourismusverband und dem Märkischen Wanderbund mitgeteilt hatte. Ihrer Meinung nach wäre es ein großer Verlust für den Tourismus in unserer Region.
Zu den bekanntesten und zertifizierten Wanderwegen gehört unter anderem der stark nachgefragte Burgen-Wanderweg.
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