Planebruch ist „Landmusikort des Jahres 2025“

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Planebruch. Lokales Leuchtturmprojekt der Musikkultur im ländlichen Raum: Der Deutsche Musikrat (DMR) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) haben die Gemeinde Planebruch als Landmusikort 2025 ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 2.000 Euro. Es soll für weitere Projekte der Amateurmusik oder für die Zusammenarbeit zwischen Profi- und Amateurmusik vor Ort eingesetzt werden. Darüber hinaus soll es neue Initiativen anstoßen, die die musikalischen Strukturen in der jeweiligen Kommune stärken und weiterentwickeln.

Bürgermeister Dr. Stephan Burow:

„Auf diesen Preis können wir wirklich sehr stolz sein! Dieser bundesweite Förderpreis stellt eine außergewöhnliche Leistung für die Gemeinde Planebruch und seine Bürgerinnen und Bürger dar. Der Preis gebührt vor allem den vielen Ehrenamtlichen und Vereinen, die Jahr für Jahr für eine abwechslungsreiche, musikalische und künstlerische Bühne sorgen. Dieses besondere Engagement sorgt seit vielen Jahren für Zusammenhalt und für den Erhalt unserer wunderbaren Traditionen. Herzlichen Glückwunsch und Danke an alle, die hier aktiv beteiligt sind. Insbesondere vielen Dank dem Gemischten Chor Cammer e.V., dem Fastnachtsverein Damelang e.V., den Cammertänzern, dem Dorf- und Heimatverein Cammer e.V., den Tanzgruppen und allen anderen Aktiven und Vereinen in Planebruch.“

Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, freut sich für die Gemeinde Planebruch:

„Tolle Projekte und Initiativen brauchen Sichtbarkeit – auch und gerade die häufig ehrenamtlich funktionierende musikalische Power in ländlichen Regionen. Der Preis ‚Landmusikort des Jahres‘ bringt genau das: Wertschätzung für die kreative Kulturarbeit und die erfolgreiche Vernetzung sowie starke Impulse für die Weiterführung der häufig mit viel Herzblut betriebenen Projekte. Herzliche Gratulation an alle ausgezeichneten Landmusikorte – und: weiter so!“

„Eine Auszeichnung mit bundesweiter Strahlkraft“, so umschreibt BMCO-Geschäftsführerin Theresa Demandt die Ernennung zum Landmusikort:

„Die über 90 Bewerbungen der Kommunen haben uns gezeigt, wie mit viel ehrenamtlichem Engagement, Qualität und Vielfalt Musikkultur auf dem Land vernetzt und durchdacht gelebt wird. Sie sichern damit in den kleinsten Gemeinden mit identitätsstiftenden Projekten ein lebendiges, flächendeckendes Kulturangebot – dieser Schatz muss weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt und gefördert werden.“

Das Förderprogramm Landmusikort wird im Rahmen des Amateurmusikfonds des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien umgesetzt. Es fördert herausragende, innovative Musikprojekte und das ehrenamtliche Engagement in ländlichen Gebieten. Ausgezeichnet wurden besondere musikalische Aktivitäten, die einen Vorbildcharakter haben und somit zur Sichtbarmachung und Vernetzung von Musikgeschehen beitragen. Die Ausgezeichneten erhalten das Gütesiegel „Landmusikort des Jahres“ als Plakette, um bundes- und landesweit für das besondere Engagement sichtbar zu sein. Bewerben konnten sich nur Orte mit maximal 12.000 Einwohner*innen, die dem sogenannten Thünen-Typ „eher ländlich“ oder „sehr ländlich“ entsprechen.

Insgesamt hat die Jury 13 Kommunen ausgezeichnet. Vergeben wurden drei Bundespreise (1. Preis: Freyung (Bayern), 2. Preis: Forst (Baden-Württemberg, 3. Preis Hochkirch (Sachsen)) und zehn Förderpreise (Kirchzarten (Baden-Württemberg), Erbendorf (Bayern), Staufen im Breisgau (Baden-Württemberg), Kastellaun (Rheinland-Pfalz), Schöppingen (Nordrhein-Westfalen), Hörselberg-Hainich (Thüringen), Wiedensahl (Niedersachsen), Planebruch (Brandenburg), Schaafheim (Hessen) und Sebnitz (Sachsen)).

Nach der Bekanntgabe der Gewinner geht es nun an die Planung der Preisübergabe in der Gemeinde Planebruch. Diese soll am 3. Oktober 2025 im Gutspark Cammer stattfinden.

Entsprechend der Auszeichnung „Landmusikort des Jahres 2025“ werden wir daraus einen Tag der Vereine machen und diesen mit einem musikalisch-künstlerischem Programm sowie einer abendlichen Tanzveranstaltung umrahmen, soviel ist sicher!“, sagt: Dr. Stephan Burow BM der Gemeinde Planebruch.

„Das Preisgeld soll dem Chor um Jürgen Giese und der musikalischen Früherziehung in unserer Naturparkkita „Storchennest Cammer“ zu Gute kommen. Das passt sehr gut zum Jubiläum des Chors, der 2026 sein 140-jähriges Bestehen feiert“, berichtet Andreas Koska.

Weitere Informationen:

Der Deutsche Musikrat (DMR) engagiert sich für die Interessen von rund 16,5 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland – 16,3 Millionen Amateurmusizierenden und etwa 180.000 professionellen Musiker*innen – und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. Er repräsentiert über 100 Organisationen und Dachverbände des professionellen Musiklebens und des Amateurmusizierens einschließlich der 16 Landesmusikräte.

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ist der Zusammenschluss der Amateurmusikverbände in Deutschland und umfasst 21 bundesweit tätige weltliche und kirchliche Chor- und Orchesterverbände mit insgesamt ca. 100.000 angeschlossenen Ensembles. Der BMCO vertritt die Interessen der Menschen, die in ihrer Freizeit Musik machen, gegenüber Politik und Öffentlichkeit und ist Mitglied des Deutschen Musikrats.

(Amt Brück | Artikelfoto: Bockwindmühle Cammer)

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