Friedenstreck 2025, Brück

Brück: Friedenstreck auf dem Weg nach Jerusalem – Amt Brück spendet 10.000 Euro

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Brück. Sie sind los, die Shetland-Ponys und Kaltblüter sowie viele der Teilnehmer am Friedenstreck. Sechs Pferdegespanne und 52 Teilnehmer verließen am Dienstagvormittag Brück in Richtung Golzow. Der offizielle Start wird dann am 80. Jahrestag des Kriegsendes, am 08. Mai 2025 (heute) in den Mittagsstunden am Brandenburger Tor in Berlin sein. Anschließend geht es auf eine 4.800 Kilometer lange Reise durch elf Länder.

Friedenstreck 2025, Brück
Plakat

In Brück, wo die Friedenstreckidee geboren worden ist, verabschiedeten etwa 150 Menschen die Reisenden, unter ihnen der Amtsdirektor Matthias Ryll sowie die beiden stellvertretenden Amtsausschussvorsitzenden Matthias Baitz und Ralf Werner.

„Sie machen den Friedenswunsch begehbar und zeigen Haltung, Hoffnung und Verantwortung“, sagte Baitz in seiner Ansprache. Er bezeichnete den Treck als Diplomatie zu Pferde. „Frieden braucht Begegnung und Vergeben“, war sich Baitz sicher und sah den Treck als einen Baustein für den Frieden. Der Initiator und Friedensglocken e.V., Pfarrer Helmut Kautz, dankte allen für die, auch finanzielle Unterstützung, schließlich sind schon 100.000 Euro zusammengekommen. Die Kommunen des Amtes Brück spendeten 10.000 Euro an den Verein.

Überall wo der Treck hält, wird die Friedensglocke erklingen und Brot geteilt.

Bäckermeister Kai-Dietzmar Plentz aus Schwante brachte auch eines der Laibe nach Brück und teilte das Backwerk mit allen Anwesenden. „Unser Fachbegriff für Frieden ist Wende, die friedliche Revolution, wir können Frieden“, ist Plentz überzeugt, der ebenso mitfährt wie Bernd Schulz. Der Gömnigker Landwirt wird bis zum 24. Dezember 2025 dabei sein. Dann will man Jerusalem erreichen.

Ryll, Kautz, Baitz, Plentz sowie der Treckführer Friedbert Enders ließen weißen Tauben als Friedenssymbol aufsteigen, die sogar eine Ehrenrunde über den Brücker Marktplatz flogen, bevor sie sich auf den Weg ins heimatliche Loburg machten. Die Friedensglocke erklang ein letztes Mal in Brück, und der Treck setzte sich in Richtung Borkheide in Bewegung. Das erste Tagesziel lautete Geltow.

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