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	<title>PM &#8211; Zauche 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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	<title>PM &#8211; Zauche 365</title>
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		<title>Potsdam-Mittelmark: Vom vorläufigem Haushalt zur Haushaltssperre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 08:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Seddin. Auf einer Sondersitzung am Donnerstag in der Heimvolkshochschule Seddiner See ist der Kreistag von Potsdam-Mittelmark den Auflagen des Innenministeriums zur Haushaltssatzung 2026 beigetreten. Damit kann der Haushalt 2026, der bisher nur vorläufig galt und damit deutlichen Einschränkungen unterlag, in Kraft treten. Nur Minuten nach dem Kreistagsbeschluss verhängte Kämmerer Joseph Czock eine Haushaltssperre für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Potsdam-Mittelmark, Seddin.</strong> Auf einer Sondersitzung am Donnerstag in der <a href="https://zauche365.de/tag/kvhs/"><em>Heimvolkshochschule Seddiner See</em></a> ist der <a href="https://zauche365.de/tag/kreistag-pm/">Kreistag von Potsdam-Mittelmark</a> den Auflagen des Innenministeriums zur Haushaltssatzung 2026 beigetreten. Damit kann der Haushalt 2026, der bisher nur vorläufig galt und damit deutlichen Einschränkungen unterlag, in Kraft treten. Nur Minuten nach dem Kreistagsbeschluss verhängte Kämmerer Joseph Czock eine Haushaltssperre für den Landkreis, mit ähnlichen Restiktionen.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/2026/08/29/potsdam-mittelmark-vom-vorlaeufigem-haushalt-zur-haushaltssperre/">LIES BITTE AUF &#8222;FLÄMING 365&#8220; WEITER</a></p>
<p>Views: 41</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Lehnin: Erst beobachten – aber vorher die Anmeldungen stoppen? Die neue Vorlage zum Knirpsentreff wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Zauche 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die ganze Zauche]]></category>
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					<description><![CDATA[Lehnin. Seit Monaten setzen sich Eltern für die Zukunft der Kita „Knirpsentreff“ in Lehnin ein. Sie haben Unterschriften gesammelt, Gespräche geführt und öffentlich dafür geworben, vor einer Schließung Alternativen zu prüfen. Nun liegt mit der Sitzungsvorlage 4176/26 erstmals ein konkreter Maßnahmenkatalog seitens der Gemeindeverwaltung vor. Er sieht vor, ab dem 1. Oktober 2026 grundsätzlich keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/lehnin/">Lehnin</a>.</strong> Seit Monaten setzen sich Eltern für die Zukunft der <a href="https://zauche365.de/tag/kita-knirpsentreff/"><em>Kita „Knirpsentreff“</em></a> in Lehnin ein. Sie haben Unterschriften gesammelt, Gespräche geführt und öffentlich dafür geworben, vor einer Schließung Alternativen zu prüfen. Nun liegt mit der Sitzungsvorlage 4176/26 erstmals ein konkreter Maßnahmenkatalog seitens der Gemeindeverwaltung vor. Er sieht vor, ab dem 1. Oktober 2026 grundsätzlich keine Kinder des Jahrgangs 2026/2027 und der folgenden Jahrgänge mehr aufzunehmen.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-67243"></span></p>
<p>Das ist noch kein Schließungsbeschluss. Praktisch wäre es aber der Einstieg in ein geordnetes Auslaufen der Einrichtung. Eine Kita ohne nachwachsende Jahrgänge verliert zwangsläufig Kinder, Gruppen und schließlich ihre betriebliche Grundlage.</p>
<p>Gerade deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf die Begründung. Dabei zeigen sich Spannungen zwischen Prognose, Verfahren und geplanter Maßnahme:</p>
<h2>Ein Aufnahmestopp, während die Auslastung „beobachtet“ werden soll</h2>
<p>Der auffälligste Widerspruch steckt direkt im veröffentlichten Maßnahmenkatalog. Einerseits sollen ab Oktober keine Kinder neuer Jahrgänge mehr aufgenommen werden. Andererseits soll die Verwaltung die Kinderzahlen und die Auslastung fortlaufend beobachten und bei Bedarf weitere Vorschläge unterbreiten.</p>
<p>Doch die Auslastung wäre nach einem Aufnahmestopp kein unbeeinflusst beobachteter Wert mehr. Sie würde durch eine solche Maßnahme sinken. Später ließe sich eine niedrige Belegung deshalb nicht ohne Weiteres als Beweis für fehlendes Interesse oder mangelnden Bedarf anführen.</p>
<p>Auf diese Gefahr einer Eigendynamik wurde bereits im <a href="https://zauche365.de/2026/06/03/knirpsentreff-lehnin-noch-ist-nichts-entschieden-warum-der-kita-standort-eine-faire-chance-verdient/"><em>Zauche 365</em>-Meinungsbeitrag vom 3. Juni 2026</a> hingewiesen: Öffentliche Schließungsdiskussionen können Familien verunsichern und dazu bewegen, sich vorsorglich umzuorientieren oder Anmeldungen zurückzuziehen. Der <a href="https://zauche365.de/tag/pm/">Landkreis</a> bestätigte diese Sorge auf Nachfrage in einem Schreiben vom 2. Juli 2026 an eine Kita-Familie und warnte vor <em>„ungewollten und gegenteiligen Folgen“</em>. Wenn bereits die Diskussion Nachfrage verdrängen kann, gilt das erst recht für einen offiziellen Aufnahmestopp.</p>
<p>Eine nachvollziehbare Vorlage müsste deshalb festlegen, anhand welcher Daten der tatsächliche Bedarf noch gemessen werden soll: anhand der Kitaportal-Wünsche vor dem Aufnahmestopp, der Geburtszahlen, der Zuzüge, der Wartelisten oder nur anhand der späteren Belegung? Diese Methodik fehlt.</p>
<h2> „Begrenzt erforderlich“ bis 2030 &#8211; Sofortmaßnahmen schon 2026</h2>
<p>Der im Jugendhilfeausschuss am 17. Juni 2026 beschlossene Tagesbetreuungsbedarfsplan, Vorlage J/2026/019, stuft die <em>Kita „Knirpsentreff”</em> mit dem Prädikat 2 als „begrenzt erforderlich“ ein. Nach der Definition des Landkreises werden solche Einrichtungen bis längstens 2030 noch als erforderlich eingeschätzt, bei der nächsten Fortschreibung ist eine erneute Überprüfung vorgesehen.</p>
<p>Der Plan nennt zugleich eine sukzessive Kapazitätsreduzierung bis hin zu einer eventuellen Schließung. Er gibt der Gemeinde damit eine planerische Richtung, nimmt ihr aber nicht die politische Abwägung über Zeitpunkt, Verfahren und Alternativen ab.</p>
<p>Die Sitzungsvorlage 4176/26 der Gemeinde Kloster Lehnin übersetzt diese langfristige Planung nun in eine kurzfristige Maßnahme: Bereits ab dem 1. Oktober 2026 soll für neue Jahrgänge grundsätzlich ein Aufnahmestopp gelten. Warum ein solcher Aufnahmestopp bereits so zeitnah erforderlich sein soll, obwohl das Prädikat von einem Bedarf bis längstens 2030 und einer erneuten Überprüfung spricht, wird nicht näher hergeleitet. Ob andere Varianten für Sofortmaßnahmen – sofern denn notwendig – geprüft wurden, ist der Vorlage nicht zu entnehmen.</p>
<h2>Ein nur vorübergehender Rückgang – und später ein Neubau?</h2>
<p>Der Bedarfsplan enthält eine bemerkenswerte Aussage: Der aktuelle Geburtenrückgang wird dort als Folge des „Wendeknicks“ und voraussichtlich nur als vorübergehend beschrieben. Sollten Zuzug und Geburten wieder steigen, solle in Lehnin eine neue inklusive Einrichtung an einem anderen Standort errichtet werden.</p>
<p>Das führt zu einer grundlegenden Frage: Ist es wirtschaftlich und strategisch sinnvoll, eine bestehende kommunale Infrastruktur auslaufen zu lassen, wenn der Plan selbst einen später wieder steigenden Bedarf nicht ausschließt und dann einen Neubau erwägt?</p>
<p>Eine Schließung kann dennoch die richtige Entscheidung sein, wenn Sanierung, Betrieb und Umbau nachweislich unwirtschaftlich wären. Doch dafür bräuchte es einen belastbaren Vergleich: Was kosten Sanierung und barrierearmer Umbau? Was kostet die Konzentration auf ein Haus? Welche Erlöse oder Folgekosten entstehen bei Aufgabe des Standortes? Was würde ein späterer Neubau kosten? Und wie wird der Wert des Grundstücks, der vorhandenen Außenflächen und der bereits getätigten Investitionen berücksichtigt?</p>
<p>Der Abschnitt „Finanzielle Auswirkungen“ der kommunalen Sitzungsvorlage enthält keine Zahlen. Das ist besonders auffällig, weil Wirtschaftlichkeit und Investitionsbedarf zu den Hauptargumenten für die Reduzierung gehören.</p>
<h2>Von der Überlastung zum Auslaufmodell in wenigen Jahren</h2>
<p>Auch die Historie verlangt nach Erklärung: 2015 teilte die Gemeinde mit, in den vorausgegangenen Jahren seien rund 500.000 Euro in die Modernisierung des Knirpsentreffs investiert worden. 2019 forderte der <a href="https://zauche365.de/tag/ortsbeirat-lehnin/">Lehniner Ortsbeirat</a> wegen fehlender Plätze sogar einen Kita-Neubau für 150 bis 200 Kinder. Im Februar 2023 wurde auf dem Gelände eine neue Spielturmanlage für mehr als 14.000 Euro eingeweiht. Noch im Juni 2025 feierte die Kita ihr 75-jähriges Bestehen.</p>
<p>Heute werden dagegen ein erheblicher Investitionsstau, Probleme mit der Heizung, steile Treppen und Defizite auf dem Weg zu einer inklusiven Kita angeführt. Diese Punkte können sachlich berechtigt sein. Sie werfen aber Fragen auf: Seit wann sind die Mängel bekannt? Welche Maßnahmen wurden seit 2015 umgesetzt? Welche wurden zurückgestellt? Gibt es ein aktuelles Gutachten mit konkreten Kosten? Und wie wurde entschieden, dass eine Sanierung weniger sinnvoll ist als ein möglicher Neubau zu einem späteren Zeitpunkt?</p>
<p>Die Öffentlichkeit kennt bislang vor allem Bewertungen, aber keine belastbare Varianten- und Kostenrechnung.</p>
<h2>Demografie erklärt den Abbau – aber nicht allein die Auswahl</h2>
<p>Dass die Kinderzahlen deutlich sinken, wird durch die Unterlagen nachvollziehbar belegt. Der Landkreis verweist unter anderem auf stark gesunkene Einschulungsjahrgänge in Lehnin, <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/emstal/">Emstal</a> und <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/raedel/">Rädel</a>. Eine Anpassung der Kapazitäten ist deshalb grundsätzlich plausibel.</p>
<p>Die Auswahl des Knirpsentreffs ist aber nicht allein eine automatische Folge der Demografie. Sie beruht auch auf planerischen Wertungen. Der Landkreis erklärt, dass sich im Ortsteil Lehnin zwei Kitas befinden und die Angebots- und Trägervielfalt zu erhalten sei. Einrichtungen freier Träger seien unverzichtbar. Im Bedarfsplan heißt es darüber hinaus, dass die Kapazitäten freier Träger im Rahmen der Wirtschaftlichkeit nicht reduziert werden sollten. Damit fällt der stärkste Abbau innerhalb der kommunalen Struktur auf den Knirpsentreff.</p>
<p>Das kann politisch begründet werden. Es sollte aber auch als politische Prioritätensetzung benannt werden &#8211; nicht als alternativlose mathematische Konsequenz.</p>
<p>Ähnliches gilt für das Wunsch- und Wahlrecht. Der Bedarfsplan argumentiert, dass dieser auch nach einer Schließung bestehen bleibe, weil Eltern zwischen anderen Angeboten und Trägern wählen könnten. Rechtlich mag das Wahlrecht fortbestehen. Tatsächlich würde mit dem einzigen kommunalen Kita-Standort im Ortsteil Lehnin aber eine konkrete Wahlmöglichkeit verschwinden.</p>
<h2>Beteiligung erst nach dem Einstieg in den Ausstieg?</h2>
<p>Nach dem Bedarfsplan des Landkreises wurde die Gemeinde im September 2025 in das gesetzlich vorgesehene Beteiligungsverfahren einbezogen. Das oben genannte Schreiben des Landrats vom Juli 2026 bestätigt, dass die Gemeinde frühzeitig und regelmäßig an der Planung beteiligt war und das zugrunde gelegte Bevölkerungsszenario gemeinsam mit dem Landkreis auswählte. Eine ausdrückliche Zustimmung der Gemeinde zur vorgesehenen Entwicklung des Knirpsentreffs lässt sich daraus nicht ableiten.</p>
<p>Die Zukunft des Knirpsentreffs wurde 2025 in der Gemeinde und mit Eltern diskutiert. Im Jahr 2026 wurde daraus jedoch ein konkreter Verwaltungsvorschlag: Nach der Vorlage soll zunächst der Aufnahmestopp beschlossen werden; weitere Maßnahmen sollen erst anschließend mit Kita-Leitung und Kita-Ausschuss beraten werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass sich die Beteiligung vor allem auf die Ausgestaltung eines bereits eingeschlagenen Weges beschränkt – und nicht mehr auf die ergebnisoffene Frage, ob eine reduzierte Fortführung möglich ist.</p>
<p>Eine faire Entscheidung müsste vor dem Aufnahmestopp mindestens offenlegen:</p>
<ul>
<li>die tatsächlichen Anmeldewünsche und Wartelisten, getrennt von der aktuellen Belegung,</li>
<li>die verwendeten Bevölkerungs- und Zuzugsannahmen sowie alternative Szenarien,</li>
<li>ein aktuelles Bau- und Sanierungsgutachten mit Kosten,</li>
<li>einen Vergleich von Sanierung, Ein-Haus-Lösung, Kapazitätsreduzierung und Schließung,</li>
<li>die Folgen für Wege, Verkehr, Geschwisterkinder und die Kooperation mit der Schule,</li>
<li>die Stellungnahmen von Kita-Leitung, Kita-Ausschuss, Eltern und Ortsbeirat,</li>
<li>klare Kriterien und Zeitpunkte für die im Bedarfsplan vorgesehene Überprüfung.</li>
</ul>
<h2>Noch ist die Entscheidung politisch</h2>
<p>Die Vorlage 4176/26 soll am 31. August 2026 zunächst im <em>Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Tourismus</em> beraten werden. Die Abstimmungsfelder in dem vorliegenden Dokument sind noch leer. Stand heute ist der Aufnahmestopp damit ein Verwaltungsvorschlag, kein gefasster Beschluss.</p>
<p>Der Geburtenrückgang darf nicht kleingeredet werden. Ebenso wenig darf eine langfristige Prognose so behandelt werden, als gäbe es nur eine mögliche Umsetzung. Zwischen unveränderter Fortführung und vollständiger Schließung liegen mehrere Varianten. Solange deren pädagogische, soziale und finanzielle Folgen nicht transparent verglichen wurden, ist die entscheidende Frage nicht, ob die Gemeinde handeln muss. Die Frage ist, ob sie bereits ausreichend geprüft hat, wie sie handeln sollte.</p>
<p>Der Knirpsentreff verdient vielleicht keine Bestandsgarantie ohne Zahlen. Er verdient aber auch keinen Einstieg in die Schließung ohne vollständige Abwägung.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Sitzungsvorlage 4176/26 der Gemeinde Kloster Lehnin, eingereicht am 13. August 2026; Beratungsstand des vorliegenden Dokuments: noch ohne Abstimmungsergebnis.</li>
<li>Schreiben des Landrats des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 2. Juli 2026, Az. 57.10.</li>
<li><a href="https://pm-belzig.gremien.info/submission?id=202612403100005" target="_blank" rel="noopener">Tagesbetreuungsbedarfsplan Teil 3 Bedarf, Fortschreibung 2025/2026, Beschlussvorlage J/2026/019</a>, beschlossen im Jugendhilfeausschuss am 17. Juni 2026.</li>
<li>Offizielle Darstellung der Kita <a href="https://www.klosterlehnin.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=55975" target="_blank" rel="noopener">Knirpsentreff</a>: Kapazität 87 Kinder, zwei Häuser, drei Spielplätze und unmittelbare Nähe zum Schulstandort.</li>
<li>Gemeinde Kloster Lehnin: <a href="https://www.klosterlehnin.de/news/1/293594/nachrichten/endlich-ist-es-geschafft-%21.html" target="_blank" rel="noopener">Eröffnung des Anbaus 2015</a> und <a href="https://www.klosterlehnin.de/news/1/806394/nachrichten/ein-neuer-spielturm-für-den-knirpsentreff.html" target="_blank" rel="noopener">Einweihung des Spielturms 2023</a>.</li>
<li><a href="https://www.maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/lehnin-fordert-eine-neue-kindertagesstaette-MJNBAXXCFKOYCK5XL5ND4FH7PI.html">MAZ: Forderung nach einer neuen Kita in Lehnin, 2019</a>.</li>
<li><a href="https://zauche365.de/2026/05/26/kloster-lehnin-kitas-auf-dem-pruefstand-bestandsgarantie-fuer-damsdorf-und-reckahn-aus-in-lehnin/">Zauche 365: Bericht aus der Gemeindevertretung vom 12. Mai 2026</a>.</li>
<li><a href="https://zauche365.de/2026/06/03/knirpsentreff-lehnin-noch-ist-nichts-entschieden-warum-der-kita-standort-eine-faire-chance-verdient/">Zauche 365: „Knirpsentreff Lehnin: Noch ist nichts entschieden &#8211; Warum der Kita-Standort eine faire Chance verdient“, 3. Juni 2026</a>.</li>
</ul>
<p><em>(Dr. <span class="outlook-search-highlight" data-markjs="true">Bianca</span> Reinisch | Artikelfoto: Kita Knirpsentreff © Andreas Koska)</em></p>
<p>Views: 650</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Potsdam-Mittelmark: Familienzentren in Gefahr – Brück fürchtet um Existenz der beiden Einrichtungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 07:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
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		<category><![CDATA[Stiftung JOB]]></category>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Brück, Borkheide. Im Amt Brück gibt es zwei Familienzentren, eines in Borkheide, das andere in Brück. Beide Standorte sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Kinder, Eltern und Familien. Sie übernehmen Aufgaben in den Bereichen Familienberatung, Frühe Hilfen, Kinderschutz, Familienbildung, Prävention und Vernetzung. An beiden ist eine sozialpädagogische Kraft in Vollzeit tätig. Jetzt hat der Landkreis angekündigt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Potsdam-Mittelmark, <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/stadt-brueck/brueck/">Brück</a>, <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/borkheide/">Borkheide</a>.</strong> Im Amt Brück gibt es zwei Familienzentren, eines in Borkheide, das andere in Brück. Beide Standorte sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Kinder, Eltern und Familien. Sie übernehmen Aufgaben in den Bereichen Familienberatung, Frühe Hilfen, Kinderschutz, Familienbildung, Prävention und Vernetzung.<br />
An beiden ist eine sozialpädagogische Kraft in Vollzeit tätig. Jetzt hat der Landkreis angekündigt, die Mittel für Familienzentren in Potsdam-Mittelmark um 500.000 Euro zu kürzen, was insgesamt eine Kürzung um 40 Prozent der bisherigen Mittel bedeutet.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-67217"></span></p>
<p>Gleichzeitig wurde angekündigt, dass es je amtsfreie Gemeinde, Stadt oder Amt jeweils nur ein Äquivalent von 0,625 einer Vollzeitstelle geben soll, das entspricht 25 Wochenstunden. <em>„Für das Amt Brück bedeutet dies, dass von zwei Familienzentren, derzeit jeweils in Vollzeit, auf ein Familienzentrum mit 25 Stunden/Woche für den gesamten Sozialraum zurückgefahren werden soll“</em>, schlägt der Fachbereichsleiter Soziales beim Amt Brück, Lars Nissen Alarm.</p>
<p>Der Träger des Familienzentrums in Borkheide ist die <em>Stiftung Job e.V.</em> Thomas Lettow hatte als Vertreter der Stiftung und damit der Träger an einer Besprechung mit dem Beigeordneten Steven Koch und der Dezernentin Anne Baaske teilgenommen.</p>
<p><em>„Sollte es zu einem derart massiven Einschnitt kommen, hat das immense Einschnitte bei den möglichen Leistungen und Angeboten der Familienzentren zur Folge. Das haben wir als Träger auch in der Beratung deutlich gemacht“</em>, berichtete Lettow in einem Brief an die beiden Bürgermeister der Waldgemeinden, Steffi Randig (Borkheide) und Egbert Eska (<a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/borkwalde/">Borkwalde</a>). Demnach wird die Kürzung<em> als Strafe für gute Arbeit betrachtet, da die wenigen Fälle als Begründung für den Federstrich dienen. „Das ist genau falsch herum gedacht. Potsdam-Mittelmark hat landesweit die wenigsten kostenintensiven Fälle – nicht trotz, sondern wegen der Familienzentren. Ein direkter Erfolg des präventiven Systems“</em>, heißt es in einem Appell der Träger der Familienzentren. Falls es bei der Kürzung bleibt wird es zur Schließung mehrerer Familienzentren kommen und damit zum Wegfall präventiver Angebote, heiß es.</p>
<p><em>„Als Folge eskalieren Probleme unerkannt, es kommt zur steigende Fallzahlen in kostenintensiven Hilfen zur Erziehung, der Überlastung des Jugendamtes und kommunaler Systeme, langfristig zu einem Vielfachen der „Einsparung&#8220; an Mehrkosten und Verlust einer dezentralen Struktur als Zugang des Landkreises zu seinen Bürgerinnen und Bürger“</em>, listen die Träger auf.</p>
<p>Lars Nissen hofft, dass diese Einsparungen noch verhindert werden können. „<em>Wir möchten gerne die Öffentlichkeit wachrütteln und hoffen auf Unterstützung“</em>, appelliert der Fachdienstleiter.</p>
<p><em>(Artikelfoto: Familienzentrum Borkheide)</em></p>
<p>Views: 595</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Damsdorf: Solarpark statt Kies – Neue Nutzung für Kiesgrube</title>
		<link>https://zauche365.de/2026/07/27/damsdorf-solarpark-statt-kies-neue-nutzung-fuer-kiesgrube/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 17:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Damsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GV Kloster Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat Damsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelstangenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Damsdorf. Bis vor drei Jahren wurde am Vogelstangenberg in Damsdorf noch Quarzsand gefördert. Im Jahr 2023 wurde der Tagebau an der Gemarkungsgrenze zur Bochow aufgegeben. Schon kurz danach entstand die Idee eines Solarparks. Jetzt hat die Gemeindevertretung Kloster Lehnin nach Beendigung der öffentlichen Auslegung die eingegangenen Stellungnahmen abgewogen und den Bebauungsplan aufgestellt. In der Sitzung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/damsdorf/">Damsdorf</a>.</strong> Bis vor drei Jahren wurde am Vogelstangenberg in Damsdorf noch Quarzsand gefördert. Im Jahr 2023 wurde der Tagebau an der Gemarkungsgrenze zur <a href="https://zauche365.de/category/orte/gross-kreutz-havel/bochow/">Bochow</a> aufgegeben. Schon kurz danach entstand die Idee eines Solarparks.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-67076"></span></p>
<p>Jetzt hat die <a href="https://zauche365.de/tag/gv-kloster-lehnin/">Gemeindevertretung Kloster Lehnin</a> nach Beendigung der öffentlichen Auslegung die eingegangenen Stellungnahmen abgewogen und den Bebauungsplan aufgestellt. In der Sitzung am 7. Juli 2026 im <a href="https://zauche365.de/tag/rathaus-lehnin/">Rathaus Lehnin</a> stimmte nur ein Abgeordneter dagegen. Schon vorab hatte der <a href="https://zauche365.de/tag/ortsbeirat-damsdorf/">Ortsbeirat Damsdorf</a> dem Vorhaben zugestimmt.</p>
<p>Die Kiesgrube hatte eine Größe von rund sieben Hektar und ist bis zu 15 Meter tief gewesen. Die ersten Pläne sahen einen Solarpark mit einer Leistung von 75.000 kWp, was einer Stromerzeugung von 7.900.000 kWh/ im Jahr entspricht und womit etwa 2.200 Haushalte hätten versorgt werden können.</p>
<p>Nun wird der Solarpark kleiner. Die Freiflächenanlage wird wohl eine Leistung von rund 4,0 MWp aufweisen, 4,4 MWh/Jahr erzeugen – und es wäre ausreichend, um 1.250 Haushalte zu versorgen.</p>
<p>Die Pläne für PV-Anlage hatte ein Berliner Büro für die Anumar GmbH aus Ingolstadt gefertigt. Mit dem Beschluss kann der B-Plan sowie der Flächennutzungsplan verändert werden, nach Genehmigung durch den <a href="https://zauche365.de/tag/pm/">Landkreis Potsdam-Mittelmark</a> wird der Investor mit dem Bau beginnen können.</p>
<p>Views: 282</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Brück: Zweiter Fluchtweg am Amtshaus im Gespräch – Aufzug kommt nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Brück]]></category>
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		<category><![CDATA[PM]]></category>
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					<description><![CDATA[Brück. Einen Aufzug im Brücker Amtshaus wird es wohl weiterhin nicht geben, dafür soll spätestens in drei Jahren am Giebel eine Fluchttreppe angebaut werden. Damit wird ein zweiter Rettungsweg errichtet. Schon Ende des Jahres 2024 ergab eine Brandverhütungsschau, dass es bei einem Brand zu Problemen kommen könnte, da ein zweiter Rettungsweg fehlt. „Die Anforderung an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/stadt-brueck/brueck/">Brück</a>.</strong> Einen Aufzug im Brücker Amtshaus wird es wohl weiterhin nicht geben, dafür soll spätestens in drei Jahren am Giebel eine Fluchttreppe angebaut werden. Damit wird ein zweiter Rettungsweg errichtet.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66370"></span></p>
<p>Schon Ende des Jahres 2024 ergab eine Brandverhütungsschau, dass es bei einem Brand zu Problemen kommen könnte, da ein zweiter Rettungsweg fehlt.</p>
<p><em>„Die Anforderung an den zweiten Rettungsweg, wenn dieser über Rettungsgeräte der Feuerwehr führt, muss bei Fenstern ein Maß von 0.90m x 1,20.m entsprechen und jederzeit zugänglich sein. Entsprechende Anleiterstellen müssen frei von Bewuchs gehalten und jederzeit zugänglich sein. Aus Sicht der Bandschutzdienststelle empfiehlt sich die Kennzeichnung durch entsprechende Sicherheitszeichen von innen für die Mitarbeiter und von außen für die Feuerwehr. Jede Nutzungseinheit muss gemäß Brandenburgischer Bauordnung (BbgBO) über zwei voneinander unabhängige Rettungswege verfügen, welche jederzeit begehbar sind. Vorliegend ist dies nicht gegeben“</em>, war die eindeutige Feststellung.</p>
<p>Man befürchtet laut Bericht, dass nicht alle im Haus anwesenden Personen gerettet werden können. <em>„Gemäß der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr muss davon ausgegangen werden, dass das Hubrettungsgerät initial das 2. OG (rechter Schenkel) anleitert und maximal ein weiterer Trupp der Feuerwehr für das Aufstellen tragbarer Leitern zur Verfügung steht. Unter Beachtung der Rettungsrate, welche Alarmierungs-, Anfahrts-, Rüst- und Rettungszeit betrachtet kann pro Rettungsgerät der Feuerwehr eine Maximalpersonenanzahl von zwölf gemäß schutzzielorientierter Zeit realisiert werden!“</em>, und damit nicht alle dort arbeitende Personen sowie Besucher.</p>
<p>So sollte laut der dem Finanzausschuss am 8. Juni 2026 zur Beratung vorliegenden Vorlage im Jahr 2028 rund 24.000 Euro für die Planungsleistungen bereitgestellt werden. Um dann im Folgejahr, weitere 270.000 Euro für den Bau bereit zu halten. Die Treppe sollte am Giebel in Richtung der Apotheke errichtet werden. Die Kostenschätzung hat das Planungsbüro Addit Ingenieurbüro erstellt.</p>
<p>In der Begründung der Vorlage wird auf den schon lange vom <a href="https://zauche365.de/tag/amtsausschuss-brueck/">Amtsausschuss</a> gewünschten Aufzug eingegangen.</p>
<p>Aus Sicht der Verwaltung ist der Einbau nicht notwendig. Die Kosten, vom selben Planungsbüro ermittelt, würden wohl 523.000 Euro betragen. <em>„Etwaige Beratungsleistungen können in einem im Erdgeschoss neu geschaffenen Beratungsraum angeboten und durchgeführt werden. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind barrierefrei zugänglich“</em>, meint man. Allerdings will man die Eingangstür umbauen. Es wird eine manuell-automatische Türöffnung für körperlich eingeschränkte Personen eingebaut. Der Beratungsraum konnte entstehen, da der Amtsdirektor ins Dachgeschiss gezogen ist, in die Räume die ehemals vom <em>Abwasserzweckverband (AZV)</em> genutzt worden sind. Dieser ist in das Brücker Bahnhofsgebäude gezogen.</p>
<p>Zum ersten Mal sollte schon in der Sitzung des <em>Amtsausschusses</em> im Februar 2026 über den zweiten Fluchtweg beraten werden. Eine Entscheidung wurde damals vertagt. Und auch am 6. Juni 2026 blieb es dabei. Als Begründung wurde die nicht eindeutige Empfehlung der Brandschutzdienststelle des <a href="https://zauche365.de/tag/pm/">Landkreises</a> genannt, da im Protokoll nur empfohlen und nicht gefordert wird. Die Kosten sollen noch einmal geprüft werden, da sie zu hoch erscheinen. <em>„Ich halte die Kostenschätzung für viel zu hoch“</em>, sagte der Finanzausschussvorsitzende Matthias Baitz. Amtsdirektor Mathias Ryll sieht es noch entspannt. <em>„Die Kosten für den Fluchtweg wären erst für den Haushalt 28/29 vorgesehen, der wird erst im kommenden Jahr aufgestellt, bis dahin können wir noch versuchen die Kosten zu senken“</em>, sagte Ryll und verwies darauf, dass das Haus so abgenommen worden ist und die Bauordnung den jetzigen Zustand zulässt.</p>
<p>Die nächste Brandschutzschau wird turnusgemäß erst im Jahr 2029 stattfinden, bis dahin könnte die Treppe am Giebel angebracht sein. <em>&#8222;Dass der zweiter Fluchtweg realisiert werden muss, ist im Ausschuss unstrittig&#8220;</em>, sagte der Vorsitzende Matthias Baitz.</p>
<p>Views: 133</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Planebruch: Solarkraft kann kommen – Flächennutzungsplan steht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 19:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Cammer]]></category>
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		<category><![CDATA[Agrar Planetal GmbH]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeindehaus Damelang]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>
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					<description><![CDATA[Planebruch. Der erste Spatenstich für das Solarkraftwerk in Cammer kann bald erfolgen. Die Gemeindevertretung Planebruch hat in der Sitzung am 01. Juni 2026 im Gemeindehaus Damelang der Aufstellung des B-Plans „Freiflächen-PVA Cammer“ zugestimmt. Jetzt können die drei dafür vorgesehenen Flächen entsprechend umgewandelt werden. Zwei Gebiete befinden sich im Wald, eine weitere parallel zur der Landesstraße [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/planebruch/">Planebruch</a>.</strong> Der erste Spatenstich für das Solarkraftwerk in <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/planebruch/cammer/">Cammer</a> kann bald erfolgen. Die <a href="https://zauche365.de/tag/gv-planebruch/"><em>Gemeindevertretung Planebruch</em></a> hat in der Sitzung am 01. Juni 2026 im <a href="https://zauche365.de/tag/gemeindehaus-cammer/"><em>Gemeindehaus Damelang</em></a> der Aufstellung des B-Plans <em>„Freiflächen-PVA Cammer“</em> zugestimmt. Jetzt können die drei dafür vorgesehenen Flächen entsprechend umgewandelt werden. Zwei Gebiete befinden sich im Wald, eine weitere parallel zur der Landesstraße <a href="https://zauche365.de/tag/l85/">L85</a>. Die Gesamtfläche des Geltungsbereichs des Bebauungsplans beträgt 58 ha.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66294"></span></p>
<p>Möglich wurde die Zustimmung, da gleichzeitig auch ein Flächennutzungsplan (FNP) für die <em><a href="https://zauche365.de/tag/gemeinde-planebruch/">Gemeinde Planebruch</a></em> die Zustimmung aller Sitzungsteilnehmer fand. Erst wenn es einen FNP für ein Gebiet gibt, ist es möglich, daraus B-Pläne zu entwickeln. Seiten der Träger der öffentlichen Belange (sprich Behörden und Institutionen) sowie Bürger gab es nach der öffentlichen Auslegung im Februar und März 2026 keine gravierenden Einwände. Jetzt muss noch der <a href="https://zauche365.de/tag/pm/"><em>Landkreis Potsdam-Mittelmark</em></a> dem FNP zustimmen und dieser veröffentlicht werden, danach ist er beschlossen.</p>
<p>Die ersten Ideen und Planungen gab es schon vor über einem Jahrzehnt. Sie wurden jedoch immer wieder, häufig aus Kostengründen, zurückgestellt. Zuletzt hatte die Gemeindevertretung am 13. November 2023 die Aufstellung beschlossen. Die Kosten trägt in diesem Fall die <em>„Solarkraftwerk GmbH &amp; Co.KG“</em>, die die Bauherrin des Solarkraftwerks ist, eine Tochter der <em><a href="https://zauche365.de/tag/agrar-planetal-gmbh/">Agrargesellschaft Planetal</a> </em>aus <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/golzow/">Golzow</a>.</p>
<p><em>„Das Planungsziel ist die grundsätzliche Darstellung der städtebaulichen Entwicklung der Ortsteile Cammer und Damelang-Freienthal in den Gemarkungen Cammer, Damelang und Freienthal sowie im Bereich des Forsthauses Johannisheide in der Gemarkung Oberjünne, welches im Flächennutzungsplan der Gemeinde Oberjünne aus dem Jahr 2000 noch nicht enthalten war. Außerdem soll sonstiges Sondergebiet für Photovoltaikanlagen zur Gewinnung von Solarstrom dargestellt werden. Durch diese sonstigen Sondergebiete sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Freiflächen-PVA Cammer geschaffen werden. Dieser wird im Parallelverfahren aufgestellt und muss sich aus dem Flächennutzungsplan entwickeln. Vorhabenträgerin dieser Freiflächen-PV-Anlage ist die Solarkraftwerk Cammer GmbH &amp; Co. KG“</em>, heißt es in der Vorlage.</p>
<p>Auch beim B-Plan gab es nach der Auslegung keine wesentlichen Interventionen, einzig die Untere Naturschutzbehörde forderte mehr Ausgleichfläche für brütende Feldlerchen auf den benötigten Flächen. „<em>Dem haben wir Rechnung getragen“</em>, betonte der Planer Andreas Wolfart von der <em>„Planungsgemeinschaft Mensch&amp;Umwelt“</em>, die beide Pläne gefertigt hatte.</p>
<p>Nach den erfolgten Abstimmungen zeigten sich alle zufrieden. Bürgermeister Stephan Burow schaute voraus und stellte fest, dass der FNP gut für die Gemeinde sei, da Grundlagen für eine Entwicklung von Wohnraum und Gewerbe geschaffen worden sind und mit dem Bau der Solarkraftwerks die Gemeinde am erzeugten Strom durch die Solarabgabe profitiert. Tim Seeber von Climagy, die die Anlage bauen wird, dankte dem Amt und der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und versprach, sich an die Vereinbarungen zu halten.</p>
<p><em>„Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens Freiflächen-PVA Cammer sowie der Aufstellung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Planebruch wurde der städtebauliche Vertrag/Durchführungsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag regelt unter anderem die Übernahme der Planungskosten durch die Vorhabensträgerin sowie Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen“</em>, teilte das Amt der GV mit.</p>
<p>Die Bauherrin hofft, dass das Projekt noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann.</p>
<p><a href="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-66339" src="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv.jpg" alt="" width="1500" height="1059" srcset="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv.jpg 1500w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv-300x212.jpg 300w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv-1024x723.jpg 1024w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/06/plan-pv-768x542.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p>Views: 37</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Knirpsentreff Lehnin: Noch ist nichts entschieden – Warum der Kita-Standort eine faire Chance verdient</title>
		<link>https://zauche365.de/2026/06/03/knirpsentreff-lehnin-noch-ist-nichts-entschieden-warum-der-kita-standort-eine-faire-chance-verdient/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Zauche 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emstal]]></category>
		<category><![CDATA[Kita & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Michelsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Nahmitz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Rädel]]></category>
		<category><![CDATA[GV Kloster Lehnin]]></category>
		<category><![CDATA[Kita Knirpsentreff]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>
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					<description><![CDATA[Lehnin. Die Diskussion um die Zukunft der Kita „Knirpsentreff“ bewegt derzeit viele Familien, Mitarbeitende und Menschen im Ort. Im Tagesbetreuungsbedarfsplan des Landkreises Potsdam-Mittelmark wird für den Knirpsentreff eine schrittweise Reduzierung der Plätze bis hin zu einer möglichen Schließung beschrieben. Das ist ernst zu nehmen. Wichtig ist aber auch: Eine endgültige Entscheidung über die Schließung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/lehnin/">Lehnin</a>.</strong> Die <a href="https://zauche365.de/2026/05/26/kloster-lehnin-kitas-auf-dem-pruefstand-bestandsgarantie-fuer-damsdorf-und-reckahn-aus-in-lehnin/">Diskussion</a> um die Zukunft der <a href="https://zauche365.de/tag/kita-knirpsentreff/"><em>Kita „Knirpsentreff“</em></a> bewegt derzeit viele Familien, Mitarbeitende und Menschen im Ort. Im Tagesbetreuungsbedarfsplan des <a href="https://zauche365.de/tag/pm/">Landkreises Potsdam-Mittelmark</a> wird für den <em>Knirpsentreff</em> eine schrittweise Reduzierung der Plätze bis hin zu einer möglichen Schließung beschrieben. Das ist ernst zu nehmen.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66301"></span></p>
<p>Wichtig ist aber auch: Eine endgültige Entscheidung über die Schließung des Standortes ist nach bisherigem Stand noch nicht getroffen worden.</p>
<p>Genau diese Unterscheidung geht in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit zunehmend verloren. Eltern werden bereits darauf angesprochen, dass <em>„die Kita ja nun wohl zugemacht wird“</em>. Familien, die ihre Kinder angemeldet hatten, werden unsicher. Einige orientieren sich vorsorglich um oder ziehen Anmeldungen zurück.</p>
<p>So entsteht eine gefährliche Eigendynamik: Wenn öffentlich der Eindruck entsteht, ein Standort sei ohnehin verloren, verliert er Vertrauen. Und wenn Familien sich deshalb abwenden, kann genau diese Entwicklung später wieder als Argument gegen die Kita verwendet werden. Das betrifft nicht nur Eltern, sondern auch Kinder, Mitarbeitende und den Ort insgesamt.</p>
<p>Der Tagesbetreuungsbedarfsplan ist ein wichtiges Planungsinstrument. Er zeigt Entwicklungen auf und benennt mögliche Maßnahmen. Er ist aber keine bereits vollzogene Schließungsentscheidung der Gemeinde. Der <em>Knirpsentreff</em> wird eindeutig nicht als <em>„Schließung empfohlen“</em> geführt, sondern als <em>„begrenzt erforderlich“</em>. Der Standort ist also gefährdet – aber seine Zukunft ist politisch nicht abschließend entschieden.</p>
<p>Natürlich müssen sinkende Kinderzahlen, Sanierungsbedarf und knappe Mittel ernst genommen werden. Aber daraus automatisch die Aufgabe eines gewachsenen Kita-Standortes abzuleiten, greift zu kurz.</p>
<p>Es geht nicht nur um die Anzahl der Plätze in der Gemeinde, sondern auch darum, wo diese Plätze liegen. Eine Kita ist für Familien Teil des Alltags. Sie entscheidet darüber, ob Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad gebracht werden können, ob Großeltern unterstützen können, ob Eltern rechtzeitig zur Arbeit kommen und ob Kinder in ihrem vertrauten Umfeld aufwachsen.</p>
<p>Gerade die Lage des <em>Knirpsentreffs</em> ist deshalb ein wichtiger Punkt. Der Standort Lehnin ist nicht nur für Familien im Ort selbst zentral, sondern auch für umliegende Ortsteile wie <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/emstal/">Emstal</a>, <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/raedel/">Rädel</a>, <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/michelsdorf/">Michelsdorf</a> und <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/nahmitz/">Nahmitz</a> gut erreichbar. Zusammen mit Lehnin betrifft dieser Bereich einen erheblichen Teil der Gemeinde. Es geht also nicht um einen Randstandort, sondern um einen Kita-Standort mit Bedeutung für viele Familien.</p>
<p>Hinzu kommt die Nähe zur Schule. Kurze Wege zwischen Wohnung bzw. Haus, Kita und Schule erleichtern den Alltag erheblich – besonders, wenn ein Kind zur Kita und ein anderes zur Schule gebracht oder abgeholt werden muss. Auch für Familien, die überlegen, nach Lehnin zu ziehen, ist diese Verbindung ein starkes Argument. Ein Ort mit Kita und Schule in erreichbarer Nähe wirkt familienfreundlich, verlässlich und attraktiv.</p>
<p>Der <em>Knirpsentreff</em> ist außerdem ein gewachsener Ort. Viele Familien schätzen die gute Erreichbarkeit, die großzügigen Außenbereiche, die Arbeit in zwei Häusern (eines für die „Großen“ und eines für die „Kleinen“) und die Einbindung in das Dorfleben. Solche Strukturen entstehen nicht über Nacht. Sie sind Teil des sozialen Lebens im Ort.</p>
<p>Deshalb sollte vor einer endgültigen Entscheidung sorgfältig geprüft werden, welche Alternativen zur Schließung möglich sind: Sanierung, Teilumbau, reduzierte Kapazitäten oder ein langfristiges Standortkonzept. Auch die Folgen einer Schließung für Wege, Verkehr, Mitarbeitende, Kinder und Dorfleben müssen berücksichtigt werden.</p>
<p>Eltern haben in den vergangenen Monaten Unterschriften gesammelt, Flyer verteilt und mehrfach das Gespräch gesucht. Dabei geht es nicht darum, notwendige Planung zu verhindern. Es geht darum, dass vor einer Entscheidung alle Perspektiven gehört werden.</p>
<p>Der <em>Knirpsentreff</em> ist kein abstrakter Punkt in einem Bedarfsplan. Für Kinder ist er ein vertrauter Ort. Für Familien bedeutet er Sicherheit im Alltag. Für Mitarbeitende ist er ein Arbeitsort mit Geschichte und Beziehung. Für Lehnin ist er ein Teil des Dorfes.</p>
<p>Darum verdient dieser Standort eine faire Chance.</p>
<p>Am Ende geht es nicht nur um Plätze. Es geht um Kinder, Familien, Mitarbeitende, kurze Wege und die Frage, wie familienfreundlich Lehnin in Zukunft sein möchte.</p>
<p><em>(Dr. <span class="outlook-search-highlight" data-markjs="true">Bianca</span> Reinisch | Artikelfoto: Kita Knirpsentreff © Andreas Koska)</em></p>
<p>Views: 95</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Vorbeifahrt – Oberjünne ohne Halt; Buslinie 580 lässt Oberjünne links liegen</title>
		<link>https://zauche365.de/2026/05/22/oberjuenne-vorbeibeifahrt-oberjuenne-ohne-halt-buslinie-580-laesst-oberjuenne-links-liegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 17:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Golzow]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Oberjünne]]></category>
		<category><![CDATA[Planebruch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen, Verkehr & Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Planebruch]]></category>
		<category><![CDATA[L86]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>
		<category><![CDATA[RE 7]]></category>
		<category><![CDATA[Regiobus PM]]></category>
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					<description><![CDATA[Oberjünne. Der Planebrucher Bürgermeister Stephan Burow ist sauer. Mit der Fahrplanänderung am 1. Juni 2026 wird der Bus der Linie 580 nicht mehr ins Dorf Oberjünne fahren. Bis zum Jahr 2007 gab es an der Landesstraße L86 an der Ortszufahrt in Richtung Oberjünne eine Bushaltestelle. Hier konnten die Fahrgäste in die zwischen Bad Belzig und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/planebruch/oberjuenne/">Oberjünne</a>.</strong> Der Planebrucher Bürgermeister Stephan Burow ist sauer. Mit der Fahrplanänderung am 1. Juni 2026 wird der Bus der Linie 580 nicht mehr ins Dorf Oberjünne fahren.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66067"></span></p>
<p>Bis zum Jahr 2007 gab es an der Landesstraße <a href="https://zauche365.de/tag/l86/">L86</a> an der Ortszufahrt in Richtung Oberjünne eine Bushaltestelle. Hier konnten die Fahrgäste in die zwischen <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/">Bad Belzig</a> und Potsdam verkehrenden Busse einsteigen. Jahrelang kämpften die Oberjünner um eine Haltestelle im Dorf. Im Jahr 2008 wurden ihre Bitten und Forderungen erhört, die <a href="https://zauche365.de/tag/gemeinde-planebruch/">Gemeinde Planebruch</a> stellte 55.000 Euro in den Haushalt ein, um die notwendigen und normgerechten Haltestellen zu bauen und ebenso zwei Wartehäuschen aufzustellen.</p>
<p>Ganz ohne Einschränkungen ging es dann doch nicht. <em>„Von Linienbussen wird Oberjünne allerdings nur nach Aufforderung angesteuert. Die im Bus befindlichen Fahrgäste müssen durch Knopfdruck im Businneren den Fahrer auf ihren Haltewunsch aufmerksam machen. Wer in Oberjünne zusteigen will, muss mindestens eine halbe Stunde vor Abfahrt seine Fahrabsicht bei der VGB in Belzig telefonisch anmelden“,</em> so die damaligen Aussagen.</p>
<p>Nun wird das alles zurückgefahren. Die Linienbusse fahren nicht mehr ins Dorf, und die Halte an der L86 gibt es auch nicht mehr.</p>
<p><em>„Es ist richtig, dass Oberjünne ab 1. Juni 2026 mit der Linie 580 nur noch im Schülerverkehr angebunden wird. Morgens gibt es eine Fahrt und nachmittags zwei Fahrten in Richtung Potsdam. Nachmittags gibt es zwei Fahrten im Schülerverkehr. Wie bisher auch, wird Oberjünne hauptsächlich aber durch die Linie 542 mit einem überwiegenden 2 Stunden Takt angebunden. Mit dieser Linie besteht Anschluss in <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/golzow/">Golzow</a> an die 580 (Wartezeit ca. 15 Minuten) bzw. an den <a href="https://zauche365.de/tag/re-7/">RE 7</a> in <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/stadt-brueck/brueck/">Brück</a>. Verspätungen oder Überfüllungen auf dem RE 7 können wir in unserer Fahrplangestaltung selbstverständlich nicht berücksichtigen. Das aktuelle Angebot entspricht auch den Vorgaben des Nahverkehrsplanes des Landkreises. Oberjünne hat ca. 90 Einwohner. Somit erfolgt ein ÖPNV-Angebot nur nach Bedarf. Dies bedeutet eine ausschließliche Bedienung im Schülerverkehr. Das derzeitige Angebot geht schon weit über diese Angebotskategorie des NVP hinaus. Daher wird es hier keine weitere Anpassung auf der Linie 580 mit einer direkten Anbindung an Oberjünne geben“</em>, teilte Melanie Gäbler von der Verkehrsplanung des <a href="https://zauche365.de/tag/pm/">Landkreises Potsdam-Mittelmark</a> in einem Brief an Bürgermeister Burow mit.</p>
<p>Burow sieht es anders. <em>„Es ist unglaublich und gleicht Schildbürgertum, wenn nun Vorschläge im Raum stehen, in Oberjünne an der Landesstrasse einen zusätzlichen Stopp zu installieren, obwohl wir jahrelang dafür gekämpft haben, die Haltestelle in den Ort zu holen. Ausgehend von einem schweren Verkehrsunfall haben wir viel Geld investiert. Ich fordere den LK daher auf, auf die Gemeinde zuzukommen, um eine ehrliche und angemessene Lösung zu finden“</em>, so der Bürgermeister. Tatsächlich wird nach dem Abbruch des Haltepunktes vor 18 Jahren jetzt an einen Neuaufbau gedacht.</p>
<p><em>„Bezüglich der Haltestelle an der L 86 sind wir als Aufgabenträger für den ÖPNV sowie auch unser beauftragtes Verkehrsunternehmen die <a href="https://zauche365.de/tag/regiobus-pm/">regiobus Potsdam Mittelmark GmbH</a> dieser Idee nicht abgeneigt. Bisher konnte dies aber noch nicht umgesetzt werden. Hier muss der zuständige Straßenbaulastträger zustimmen. Dies wäre das Land Brandenburg. Gemeinsam mit dem <a href="https://zauche365.de/tag/amt-brueck/">Amt Brück</a> könnten wir dieses Thema aber durchaus noch einmal aufgreifen und an das Land herantragen. Kurzfristig ist die Einrichtung einer Haltestelle aufgrund von Sicherheitsbelangen aber nicht möglich“</em>, so Gäbler.</p>
<p>Somit ist klar, wer von Potsdam kommt wird bis Golzow fahren müssen und dort in den Bus 542 umsteigen müssen. Da der Potsdamer Bus stündlich verkehrt und die zwischen Golzow und Brück fahrende Linie 542 alle zwei Stunden, kommt es zu längeren Wartezeiten.</p>
<p><em>„Meine Gespräche mit der Regio bzgl. Mitwirkung bei Haltestellen und Busfahrplan sind komplett ins Leere gelaufen. Anscheinend hat man hier vergessen wer Auftraggeber und wer Dienstleister ist. Wundert aber keinen wirklich, da das Unternehmen Regio ja zum LK gehört. Also zu dem, der auch die Linien und den Fahrplan bestimmt. Die Kommunen als Auftraggeber haben keinerlei Mitbestimmungsrechte“</em>, beklagt Stephan Burow, der auch Ortsvorsteher von Oberjünne ist.</p>
<p>Burow liegt die Korrespondenz einer Bürgerin mit der regiobus GmbH vor. <em>„Mir ist klar, dass die Busgesellschaft Kosten sparen will, aber das ist doch nun wirklich albern. Da wurde Geld in eine Bushaltestelle investiert und jetzt fährt ausgerechnet die wichtigste Buslinie diese nicht mehr an? Dass der Rufbus nicht häufig genutzt wurde, ist kein Wunder, denn die Zuverlässigkeit war nicht gegeben. Wenn man sich nicht drauf verlassen kann, dass ein Bus auch kommt, nutzt man ihn nicht, insbesondere wenn man Termine hat“</em>, schrieb die Frau. <em>„Ich weiß nicht genau, was das Konzept hinter dem immer schlechter werdenden ÖPNV auf dem Land ist. Wie sollen die Menschen dazu gebracht werden, das Auto stehen zu lassen, wenn der ÖPNV immer schlechter wird?“</em>, fragt die Dame und setzt fort:</p>
<blockquote><p><em>„Nur eines noch zur Klarstellung: Es geht hier keineswegs um gestrichene Fahrten, sondern um einen gestrichenen Halt einer weiterhin bestehenden Linie. Der Bus fährt an Oberjünne vorbei (!!!), und das, nachdem (für wahrscheinlich viel Steuergeld) die Bushaltestelle aus Sicherheitsgründen in den Ort verlegt wurde. Das erscheint mir wenig logisch und die Einsparungen einer max. 3 min dauernden Durchfahrt durch Oberjünne dürften den Landkreis nicht reicher machen“.</em></p></blockquote>
<p>Burow könnte sich eine Haltstelle an der Landesstraße höchsten als Notlösung vorstellen und sich wünschen, dass die Rufbus-Möglichkeit erhalten bleibt.</p>
<p><em>„Auch wenn die Haltestelle dann außerhalb von Oberjünne liegen würde, haben Sie und die Einwohner von Oberjünne zumindest die Möglichkeit ,den Bus zu erreichen“</em>, weiß er.</p>
<p><em>(Artikelfoto: Haltestelle der Linie 580 in Oberjünne)</em></p>
<p>Views: 14</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>&#8222;Kirche und Kultur erradeln“ durch Golzow, Krahne, Reckahn und Meßdunk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Zauche 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 16:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
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		<category><![CDATA[Stiftung „Der Kinderfreund“]]></category>
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					<description><![CDATA[Golzow, Krahne, Reckahn und Meßdunk. Am 9. Mai 2026 fand bereits zum zweiten Mal die Fahrradtour „Kirche und Kultur erradeln“ statt und wurde zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt. Rund 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich gemeinsam auf den Weg, um die Kirchen in Golzow, Krahne, Reckahn und Meßdunk mit dem Fahrrad [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/golzow/">Golzow</a>, <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/krahne/">Krahne</a>, <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/reckahn/">Reckahn</a> und <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/messdunk/">Meßdunk</a>.</strong> Am 9. Mai 2026 fand bereits zum zweiten Mal die Fahrradtour „Kirche und Kultur erradeln“ statt und wurde zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt. Rund 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich gemeinsam auf den Weg, um die Kirchen in Golzow, Krahne, Reckahn und Meßdunk mit dem Fahrrad zu entdecken. In den einzelnen Dörfern schlossen sich immer mehr interessierte Gäste an, so dass schließlich über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam unterwegs waren.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66063"></span></p>
<p>An jeder Station erwarteten die Besucher spannende Einblicke in die Geschichte der Kirchen. Mit viel Charme, Humor und Fachwissen führten „Pfarrer Heinrich“ (Ilja Hübner) und „Gemeindeschwester Maria“ (Katrin Weigert) durch die historischen Gemäuer. Lebendige Erzählungen und interessante Anekdoten machten die Kirchengeschichten für Groß und Klein gleichermaßen unterhaltsam und anschaulich. Wussten Sie, dass in der Golzower Gruft 28 Särge liegen oder das in den Ziegelsteinen der Reckahner Kirche 12 Handabdrücke eingebrannt sind?</p>
<p>Die Veranstaltung überzeugte nicht nur durch ihr kulturelles Angebot, sondern auch durch die herzliche Gemeinschaft und die besondere Atmosphäre während des gesamten Tages. Für das kulinarische Wohl sorgten der <a href="https://zauche365.de/tag/krahner-dorf-und-kulturverein/"><em>Krahner Dorf- und Kulturverein e.V.</em></a> und der <a href="https://zauche365.de/tag/justkultur-messdunk/"><em>JUSTkultur e.V.</em></a> Meßdunk, welche die Gäste liebevoll versorgten.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war das stimmungsvolle Abschlusskonzert in der entwidmeten <a href="https://zauche365.de/tag/kirche-messdunk/">Meßdunker Kirche</a>. Bei abendlichem Sonnenschein begeisterte Cathrin Pfeiffer mit ihrem Akkordeon die knapp 40 Gäste und setzte einen musikalisch beeindruckenden Schlusspunkt unter einen gelungenen Familiennachmittag.</p>
<p>Fotografisch begleitet wurde die Veranstaltung von Heiko Hermann, der viele schöne Momente dieses besonderen Tages festhielt.</p>
<p><em>„Kirche und Kultur erradeln“</em> ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Kooperationspartner des <a href="https://zauche365.de/tag/ankerpunkt-reckahn/"><em>Kulturellen Ankerpunkts Reckahn</em></a> in Trägerschaft der <a href="https://zauche365.de/tag/pm/"><em>Stiftung &#8222;Der Kinderfreund&#8220;</em></a>. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des <em>Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg</em>, dem <a href="https://zauche365.de/tag/pm/"><em>Landkreis Potsdam-Mittelmark</em></a> und der <a href="https://zauche365.de/tag/gemeinde-kloster-lehnin/"><em>Gemeinde Kloster Lehnin</em></a>.</p>
<figure id="attachment_66064" aria-describedby="caption-attachment-66064" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-66064" src="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01.jpg" alt="" width="1500" height="999" srcset="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01.jpg 1500w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01-300x200.jpg 300w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01-1024x682.jpg 1024w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/KK-01-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-66064" class="wp-caption-text">„Pfarrer Heinrich“ (Schauspieler Ilja Hübner) und Gemeindeschwester Katrin (Schauspielerin Katrin Weigert) und Gäste vor der Golzower Kirche. © Heiko Hermann</figcaption></figure>
<p><em>(Sarah Strümpfler-Fuchs | Fotos: © Heiko Hermann | Artikelfoto: Radfahrer vorm Krahner Ortseingang am 9.05.2026 zum Projekt „Kirche und Kultur erradeln“)</em></p>
<p>Views: 13</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Fit für die Zukunft“ an der Oberschule Brück – Schule trifft Praxis, Zukunft trifft Chancen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Zauche 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 15:14:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Brück]]></category>
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					<description><![CDATA[Brück. Praxisnah, vielfältig und zukunftsorientiert: Im Rahmen der Projektwoche „Fit für die Zukunft“, organisiert durch das Netzwerk Schule &#38; Wirtschaftsforum PM, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Oberschule Brück Ende April intensive Einblicke in die Arbeitswelt – unterstützt von zahlreichen regionalen Unternehmen und Institutionen. Bereits zum Auftakt wurde deutlich, wie eng Schule [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/stadt-brueck/brueck/">Brück</a>.</strong> Praxisnah, vielfältig und zukunftsorientiert: Im Rahmen der Projektwoche „Fit für die Zukunft“, organisiert durch das <a href="https://zauche365.de/tag/netzwerk-schule-wirtschaftsforum-pm/"><em>Netzwerk Schule &amp; Wirtschaftsforum PM</em></a>, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der <a href="https://zauche365.de/tag/oberschule-brueck/">Oberschule Brück</a> Ende April intensive Einblicke in die Arbeitswelt – unterstützt von zahlreichen regionalen Unternehmen und Institutionen.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-66009"></span></p>
<p><a href="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-66011" src="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01.jpg" alt="" width="1500" height="1500" srcset="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01.jpg 1500w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01-300x300.jpg 300w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01-1024x1024.jpg 1024w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01-150x150.jpg 150w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-01-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>Bereits zum Auftakt wurde deutlich, wie eng Schule und Wirtschaft zusammenarbeiten: Beim Speed-Dating kamen die Jugendlichen direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der <em>Amtsverwaltung Brück</em>, der Polizei, <em>AGRARaktiv</em> in Kooperation mit der <em>Agrar Planetal Golzow GmbH</em>, dem <em>Landesbetrieb Straßenwesen</em>, dem <em>Paulinenhof</em>, der <em>SteinTherme</em>, des <em>Senioren Wohnparks</em> sowie der <em>Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig gGmbH</em> ins Gespräch. Ergänzt wurde das Angebot durch die Industrie- und Handelskammer (IHK), die gemeinsam mit einem Azubibotschafter von Havelbus praxisnahe Einblicke in Ausbildungswege vermittelte.</p>
<p><em>„Diese direkten Gespräche sind für viele ein Türöffner“</em>, betonte WAT-Lehrerin Luisa Kramer:</p>
<blockquote><p><em>„Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Sicherheit und trauen sich, Fragen zu stellen, die im Unterricht oft keinen Raum finden.“</em></p></blockquote>
<p>Am zweiten Tag standen konkrete Bewerbungssituationen im Fokus. Unterstützt durch Partner wie die <em>Debeka</em>, <em>AGRARaktiv</em>, die <em>Bundespolizei</em> sowie die Berufsberatung der <em>Agentur für Arbeit Potsdam</em> konnten die Jugendlichen ihre Bewerbungsunterlagen optimieren und Vorstellungsgespräche üben. Ergänzend brachte Coach Arvid Nienhaus seine Expertise ein und vermittelte praxisnahe Tipps zur Selbstpräsentation. <em>„Das Feedback war direkt und ehrlich – genau das hat uns weitergebracht“</em>, schilderte ein Schüler. Parallel dazu stellte die <em>IHK</em> sicher, dass alle Teilnehmenden professionelle Bewerbungsfotos erhielten.</p>
<p>In der zweiten Hälfte der Woche verlagerte sich das Geschehen in die Betriebe selbst. Die Schülerinnen und Schüler besuchten die <em>Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig gGmbH</em>, die <em>Paul Hartmann AG</em>, die <em>Polizeiwache Bad Belzig</em> sowie die <em>MB Brandschutztischlerei Beelitz GmbH</em>. Weitere Stationen waren die <em>SteinTherme</em>, die <em>ENVIRAL Oberflächenveredelung GmbH</em>, das <em>Autohaus Böttche</em> in Brück, die <em>ITBA Brück</em>, die <em>APM GmbH</em>, der <em>Landesbetrieb Straßenwesen</em>, der <em>Paulinenhof</em> und der <em>Senioren Wohnpark</em> in Bad Belzig. Diese Vielfalt ermöglichte es den Jugendlichen, unterschiedliche Branchen hautnah kennenzulernen und eigene Interessen zu schärfen.</p>
<p>Zum Abschluss zog die Schulgemeinschaft ein durchweg positives Fazit. Schulleiterin Jane Lanzendörfer-Lewandowsky hob hervor:</p>
<blockquote><p><em>„Die Zusammenarbeit mit so vielen engagierten Partnern zeigt, wie wichtig Netzwerke für die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler sind.“</em></p></blockquote>
<p>Auch Organisatorin Linda Schröder unterstrich den Erfolg:</p>
<blockquote><p><em>„Die starke Beteiligung von Unternehmen zeigt, dass Berufsorientierung nur gemeinsam funktioniert. Gemeinsam haben alle Beteiligten dazu beigetragen, den Jugendlichen wichtige Impulse für ihre berufliche Zukunft zu geben – praxisnah, nachhaltig und mit großem Engagement.“</em></p></blockquote>
<p>Die Projektwoche wurde im Rahmen des Förderprogramms „Praxisnahe Berufsorientierung“ durch Mittel der Europäischen Union, der <em>Bundesagentur für Arbeit</em> sowie des <em>Landes Brandenburg</em> gefördert und ist ein Beispiel für gelungene Kooperation zwischen Bildung und Wirtschaft.</p>
<h2>Dank an alle Beteiligten</h2>
<p>Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Unternehmen und Partnern – von der <em>Amtsverwaltung Brück</em> über die <em>Polizei</em> bis hin zu regionalen Betrieben wie der <em>MB Brandschutztischlerei Beelitz GmbH</em> oder dem <em>Autohaus Böttche</em>. Ebenso wird der Einsatz der Institutionen wie der <em>IHK</em> und der <em>Agentur für Arbeit Potsdam</em> ausdrücklich gewürdigt. Besonderer Dank gilt auch dem engagierten Team der <em>Oberschule Brück</em>, insbesondere Luisa Kramer und Alexander Khan, für die Vorbereitung und Begleitung der Woche.</p>
<p>Die Organisation und Durchführung der Projektwoche „Fit für die Zukunft“ erfolgt durch das Projekt <em>Schule &amp; Wirtschaftsforum PM</em> der <em>TGZ PM GmbH</em>, das aus Mitteln des<em> Landkreises Potsdam-Mittelmark</em> finanziert wird.</p>
<p>Ansprechpartnerin: „Fit für die Zukunft“, Linda Schröder, Tel.: 033841 65381, Mail: <a href="mailto:linda.schroeder@tgz.pm">linda.schroeder@tgz.pm</a>.</p>
<p><a href="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-66010" src="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02.jpg" alt="" width="1500" height="1500" srcset="https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02.jpg 1500w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02-300x300.jpg 300w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02-1024x1024.jpg 1024w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02-150x150.jpg 150w, https://zauche365.de/wp-content/uploads/2026/05/Oberschule-Brueck-Fit-fuer-die-Zukunft-02-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p><em>(TGZ PM)</em></p>
<p>Views: 6</p>]]></content:encoded>
					
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