Brückner zur Schulstandort-Debatte: An Werderaner Schulen sind derzeit kaum Schüler aus Kloster Lehnin

Kloster Lehnin. Mit Unverständnis hat Bürgermeister Uwe Brückner auf den heutigen MAZ-Artikel „Kommt eine neue Schule in Werder oder Schwielowsee?“ reagiert. Danach soll geprüft werden, ob in Werder oder Schwielowsee eine neue weiterführende Schule gebaut werden soll. Diese ist dort sicherlich auch erforderlich. Allerdings wird in dem Artikel auch dargestellt, dass mit einer erheblichen Anzahl von Schülern aus Kloster Lehnin geplant wird. Dies geht seiner Auffassung nach an der derzeitigen Realität vorbei.

Dies bestätigt auch der Leiter der Lehniner Heinrich Julius Bruns Gesamtschule, Dr. Hans-Dirk Lenius:

„Die beiden Schulen in Werder haben Kloster Lehniner Schüler letztmalig 2014 besucht, das waren gerade Mal zwei. Zur Schule nach Michendorf ist wohl noch kein Lehniner Schüler gefahren.“

Die Gesamtschule in Lehnin ist die einzige Schule in der Region, die ein lebenslanges gemeinsames Lernen von der ersten Klasse an ermöglicht. Derzeit ist die Schule sechszügig. Ab dem nächsten Schuljahr soll die Sekundarstufe 2 eingerichtet werden und sukzessive bis zur 13. Klasse aufwachsen. Insofern stehen für die Kloster Lehniner hier ausreichende Kapazitäten vor Ort zur Verfügung.

Brückner:

„Aus Kloster Lehnin dürfte kaum ein Schüler eine Schule in Werder oder Schwielowsee besuchen. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der Nähe und der Schulform die Schülerinnen und Schüler aus Groß Kreutz und Kloster Lehnin überwiegend an unserer Heinrich Julius Bruns Gesamtschule die 10. Klasse absolvieren und künftig auch das Abitur ablegen werden. Derzeit werden durch einen Anbau die Kapazitäten erhöht, um den Aufwuchs an Schülern künftig gerecht zu werden.“

(Presseerklärung der Gemeinde Kloster Lehnin)

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