Ein Service nicht nur für “Zauche 365”

One Comment

  1. webfischerei andreas
    22. Juli 2019 @ 19:01

    Aktuelle Information des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

    Im Ergebnis der heutigen Ortsbesichtigung an der Badestelle Klostersee im Strandbad Lehnin kann das Gebot “Abraten vom Baden” wieder aufgehoben werden.

    Der massive Blaualgenteppich war nicht mehr vorhanden und es wurde eine Sichttiefe von 0, 40 cm ermittelt.

    Dennoch möchten wir folgende Hinweise geben:

    Allgemeine Information „ Algen- und/oder Blaualgenblüte“

    Im Klostersee und im Bereich der Badestelle kann es erfahrungsgemäß, insbesondere im Hochsommer, aufgrund verschiedener Ursachen (u.a. Sonneneinstrahlung in Verbindung mit erhöhten Nährstoffkonzentrationen) zu einer sichtbaren starken Algen- und/oder Blaualgen-Massenentwicklung kommen. Sie können das an einer starken Trübung und Verfärbung des Wassers sowie Einschränkungen der Sichttiefe feststellen.

    Bestimmte Algen (Blaualgen-Cyanobakterien) können giftig sein. Blaualgen sind erkennbar an einer intensiven grünlichen, grünblauen oder mitunter rötlichen Trübung des Wassers; bei starker Blaualgenblüte an schlieren- oder rahmartigen Schichten/Teppichen auf dem Wasser.

    Blaualgen-Massenansammlungen sind sehr wind- und witterungsabhängig. Sie können sich sehr schnell auch im Badebereich ansammeln, werden zusammengeschoben oder schwemmen auf und sind deshalb nicht immer im Rahmen der routinemäßigen Überwachung zeitnah durch Ihr Gesundheitsamt zu ermitteln.

    Vorsorglich sollten Sie auf Verhaltensregeln nicht verzichten und beim Auftreten von Blaualgen folgendes beachten:

    • Vermeiden Sie das Baden, wenn Sie bereits in knietiefem Wasser Ihre Füße  nicht mehr sehen oder wenn Schlieren/Rahmschichten auf dem Wasser sichtbar sind.
    • Achten Sie darauf, kein blaualgenhaltiges Wasser zu schlucken. Denken Sie an Kinder und Kleinkinder, die durch ihr Spielverhalten besonders gefährdet sein können.
    • Aus Vorsorgegründen sollen Kinder und Kleinkinder bei einer Blaualgenbelastung nicht mehr im Wasser baden oder am Ufersaum planschen und spielen.
    • Durch starke Einschränkungen der Sichttiefe können im erforderlichen Fall Rettungsmaßnahmen erschwert werden.

    Sofern Sie das Baden dennoch nicht unterlassen wollen,

    • wählen Sie einen uferfernen oder nicht belasteten Einstiegsbereich in das Badegewässer und
    • duschen Sie sich nach dem Baden ab und wechseln die Badekleidung.
    • Falls nach dem Baden in stark blaualgenhaltigem Wasser Beschwerden wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Atemnot auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und das Gesundheitsamt informieren. Blaualgen-Massenentwicklungen können sich innerhalb weniger Stunden oder Tage wieder auflösen, so dass Sie dann wieder gefahrlos und unbeschwert baden können.

    Bei Hinweisen oder Fragen steht Ihnen der Fachdienst Gesundheit gern zur Verfügung.

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.