Am Pfingstmontag ist Mühlentag – auch in Beelitz

Beelitz. Am kommenden Pfingstmontag dreht sich in Beelitz wieder alles um die Bockwindmühle: Zum Deutschen Mühlentag hat das Beelitzer Technikdenkmal in der Trebbiner Straße geöffnet und kann besichtigt werden. Außerdem gibt es selbstgebackenen Kuchen und vor Ort frisch gebackenes Mühlenbrot aus hier gemahlenem Korn. Für Musik am Fuße des Bauwerkes sorgen ab 14 Uhr der Beelitzer Frauenchor und im Anschluss die Beelitzer Blasmusikanten, außerdem wird blaublütiger Besuch erwartet: Neben Spargelkönigin Kristin Reich ist auch das Prinzenpaar des Beelitzer Carneval Clubs dabei.

„Der Deutsche Mühlentag ist immer ein Höhepunkt im Terminkalender des Jahres. Für uns ist es die Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen – und für die Leute aus Beelitz und Umgebung, die letzte Beelitzer Bockwindmühle hautnah zu erleben. Bei ausreichend Wind wird sich die Mühle dann auch drehen“, kündigt Wolfgang Trebuth, Vorsitzender des Fördervereins, an. Die „Mühlenfreunde“, zu denen auch viele Beelitzer Gewerbetreibende gehören, haben das 1792 erbaute Technikdenkmal vor knapp 15 Jahren komplett restaurieren lassen, bewahren es seither und machen es für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben Führungen und Veranstaltungen finden hier auch Mühlenhochzeiten, sogenannte „Vermehlungen“, statt. Müller Ulrich Hyna hat auch in diesem Jahr schon wieder zahlreichen Brautpaaren zur Hochzeit oder zu Jubiläen nach altem Brauch seinen Segen erteilt.

Außerdem kann am Pfingstmontag auch die Scheune besichtigt werden, die der Förderverein kürzlich gekauft hat und die nun als Museum und für Versammlungen umgebaut werden soll. Das Projekt wird mit gut 320 000 Euro aus dem EU-Topf für ländliche Entwicklung gefördert. „Die Ausschreibung der Bauleistungen läuft, wir würden gern noch in diesem Jahr anfangen“, so Wolfgang Trebuth weiter.

Beginn der Veranstaltung in der Trebbiner Straße, Ecke B2 Ortsumgehung, ist um 13 Uhr, der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro. Dafür kann aber auch die Mühle von innen besichtigt werden.

(Thomas Lähns)

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