Ein Service nicht nur für “Zauche 365”

3 Kommentare

  1. Sabine Bernius
    9. April 2019 @ 11:49

    Wäre es nicht besser die Kiefern abzuholzen anstatt großflächig Gift zu versprühen? Das ist ja schrecklich. Schließlich werden nicht nur der Borkenkäfer und die Nonne vernichtet…..

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  2. Britta Materne
    10. April 2019 @ 5:29

    Zu Zeiten von „Greta“,  geplanter großflächiger Insektizideinsatz am 29.4.19 über Brandenburgs Wäldern?

    Als Neubürger in Borkwalde schockierte mich diese Nachricht besonders.

    Ein möglichst bewusst und nachhaltig lebender Mensch freut sich zurzeit über die Greta-Bewegung. Wo tausende unserer  Kinder den Erwachsenen mal den „Marsch blasen“. Die Unfähigkeit der politisch Verantwortlichen, globale und dringende erdzerstörerische Entscheidungen zu verhindern, und eine neue Handlungsweise zu zeigen, wird hier klar herausgestellt.

    Viele Menschen ziehen aufs Land, ernähren sich vegetarisch/vegan, verhindern möglichst Plastikmüll und andere Belastungen unserer Welt, vermeiden die Vergeudung wichtiger Ressourcen, verhalten sich möglichst Welt- und Menschen-verantwortungsbewusst, und dann kippt jemand Gift über unsere Wälder und Wohngebiete und damit unser aller Bewusstsein?

    Eine gewisse Gruppe von Menschen möchte offenbar die Monokultur unserer Kiefernwälder erhalten. Jedoch zu welchem Preis und warum ohne Vertrauen in ein sich selbst regulierendes ökologisches System, was ohne des Menschen Zutun Zeiten erlebt hat, die wir uns nicht mal vorstellen können?  Wie oft hat in unserer Zeit eine einseitige Denkweise auch in der Landwirtschaft zu nachhaltigen Schäden der Umwelt und des Bodens geführt? Die Folgen müssen wir heute tragen und unsere Nachkommen auch!

    Wie oft muss etwas passieren, damit der Mensch lernt, seine einschränkende Denk- und Handlungsweise zu verlassen und dem Großen mehr Raum zu geben?

    Ein Kahlfraß oder auch ein Feuer vernichtet zunächst, jedoch entsteht Neues auf dem Boden der Zerstörung, was oft besser an neue Gegebenheiten angepasst ist, als das Vergangene. Der Boden und seine Kleinstlebewesen, Insekten, Vögel, Wind, Regen, Sonne, und ein höheres Bewusstsein arbeiten an einer Erneuerung und Gesundung. Mischwälder hätten vielleicht eine Chance zu entstehen. Unser Klima könnte sich dann verbessern.

    Ein verseuchter und toter Boden führt oft zum Tod einer Region. Die Gesundheit unserer Kinder und die der älteren Menschen, unserer Haustiere, der Vögel und Bienen, wird durch ein solches Handeln bewusst in Gefahr gebracht, denn jeder weiß, was Gift bedeutet.

    Wie viele naturverliebte Menschen, die hier wohnen und zu Besuch kommen, die fern von der Stadt, gesunde  Luft und klimatische Verhältnisse genießen wollen, werden mit dieser Entscheidung nachhaltig geschädigt!

    Lasst uns positiver Denken und Handeln, lasst Vertrauen in die Regulation der Erde zu und hört auf sie zu stören oder zu schädigen. Dann wird sie für uns und unsere Nachkommen ein Ort des Überflusses bleiben.

    Die geplante Versammlung in Fichtenwalde am kommenden Donnerstag werde ich besuchen. Mit mir kommen engagierte Frauen aus Borkwalde. Eine von uns hatte die Idee eines Waldbanketts als Protestaktion „Wald erhalten und ökologisch umbauen“ auch um die Öffentlichkeit zu alarmieren.

    Ich denke wir alle brauchen Hilfe, nicht um zu kämpfen gegen Angst, Machtgier oder monitärer Beweggründe, sondern um Vertrauen in etwas zu bekommen, was größer ist als wir. Suchen wir gemeinsam einen Weg, der niemanden schädigt.

    Ich bete dafür.

    Britta Materne

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  3. Thomas Fischer
    11. April 2019 @ 19:40

    Hallo, habe Bericht über Insekteneinsatz gelesen. Karate Forst der Firma syngenta gibt bei dem Einsatz dieses Mittels folgende Schutzmaßnahmen für Menschen die  damit in Kontakt kommen an: Handschutz Schutzanzug festes Schuhwerk Schürze Gesichtsschutz Brille Atemschutz

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